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Bill Carrothers

  • musicmakermark
  • 1. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanischer Jazz-Pianist, Komponist und Bandleader, geboren am 13. Juli 1964 in Minneapolis, Minnesota. Er begann seine Karriere als Teenager, als er in lokalen Bands in seiner Heimatstadt spielte. 23-jährig legte er mit "The Artful Dodger" (1987) sein erstes eigenes Album vor.


 

Auf dieser labellosen LP standen ihm als weitere Musiker Mark Henderson (ts, fl), Steve Wagner (tp, flh), in zwei Stücken Billy Shiell (tp), Ron Evaniuk (b) und Mark Bryn oder in einem Track Eric Gravatt (dm) zur Seite. 1988 zog er nach New York City.

 

Dort tat er sich mit Anton Denner (as, fl) und Bill Stewart (dm) zur Formation A Band in All Hopes zusammen, von der nur gerade "Ye Who Enter Here" (Bridge Boy, 1993) veröffentlicht wurde. Später kam von den drei Musikern unter Carrothers Namen mit "Ghost Ships" (Sketch, 2003) ein weiteres Album heraus. 

 

Stewart zog Carrothers danach auch zu eigenen Aufnahmen bei. Später spielten die beiden Musiker mit "Bill Carrothers Duets With Bill Stewart" (Birdology und WEA, 1999) eine Duo-CD ein. Auch Gordon Johnson, Scott Colley, Dave Douglas, Ira Sullivan und andere holten Bill Carrothers für Aufnahmen ins Studio.

 

Immer mehr begann Carrothers eigene Aufnahmen herauszubringen. "The Blues And The Greys: Music Of The Civil War" (Bridge Boy, 1997) hiess eine Soloaufnahme, "After Hours Vol. 4" (Go Jazz, 1998) war eine Trio-CD mit Billy Peterson (b) und Kenny Horst (dm).

 

Seither erschienen von Carrothers über 20 weitere Aufnahmen bei diversen Labels, die meisten eingespielt im Trio oder solo. Total kam so bisher 40 Alben zusammen.

 

Auf mehreren Aufnahmen war Dave King, der Schlagzeuger von The Bad Plus, einer der Begleiter. Auf "The Electric Bill" (Dreyfus und Birdology, 2002) stand mit Reid Anderson (b) und King gar zwei Drittel von The Bad Plus im Einsatz, darzu noch Michael Lewis (ts, ss).  

 

Eine Duo-CD mit Marc Copland, einem anderen Pianisten, trug den Titel "No Choice" (Minium und Discograph, 2006). Im Duo mit Vincent Courtois (cello) kam "Firebirds" (La Buissonne, 2021) zu Stande.

 

Ein Grossteil der Trioaufnahmen entstand mit Nicolas Thys (b) und Dré Pallemaerts (dm). Ein anderes Rhythmusgespann, das er oft einsetzte, bestand aus Drew Gress (b) und Bill Stewart (dm).       02/26

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