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Louis Bellson

Amerikanischer Jazz-Schlagzeuger, Bandleader, Komponist und Arrangeur,  geboren am 6. Juli 1924 in Rock Falls, Illinois, als Luigi Paulino Alfredo Francesco Antonio Balassoni. Als Sohn eines Inhabers eines Musikgeschäfts lernte er schon früh mehrere Instrumente zu spielen.

 

Schlagzeugunterreicht erhielt er von Roy Knapp, der auch Lehrer von Gene Krupa war. Er freundete sich mit Krupa, Dave Tough und Buddy Rich an. 1940 gewann er einen Schlagzeugwettbewerb unter der Schirmherrschaft von Krupa, was dazu führte, dass er 1941 noch als Teenager Mitglied der Band von Ted Fio Rito wurde, wo ihn Benny Goodman entdeckte.



Zwischen 1943 und 1951 spielte er für Bandleader wie Benny Goodman, Tommy Dorsey und Harry James. 1952 wechselte er zu Duke Ellington, für den er die Stücke "Skin Deep" und "The Hawk Talks" schrieb. 1952 heiratete er die Sängerin Pearl Bailey und verliess das Duke Ellington Orchestra, um für seine Frau als musikalischer Leiter zu arbeiten.

 

Mit kleineren und grösseren Formationen etablierte sich Louis Bellson als erfolgreicher Bandleader. In seinen Gruppen spielten Bobby Shew, Don Menza, Blue Mitchell, Joe Pass, Larry Coryell oder George Duvivier. In den späten 1950er und den 1960er Jahren trat er als Mitglied der Orchester von Tommy und Jimmy Dorsey und Count Basie sowie erneut mit Harry James und Duke Ellington auf.

 

Dazu arbeitete er im Orchester der Saturday Night Show und als Begleiter von Sängerinnen und Sängrn wie Sarah Vaughan, James Brown und Frank Sinatra. Dazu war er Teil des Tourneepakets "Jazz at the Philharmonic" von Norman Granz. Er wirkte als Studiomusiker an zahlreichen Schallplatten mit, unter anderem einigen Aufnahmen von Ella Fitzgerald.

 

In den 1970er-Jahren spielte er oft im Trio mit Oscar Peterson (p) und Niels-Henning Ørsted Pedersen (b). In seiner fast 60 Jahre andauernden Karriere spielte Bellson mehr als 200 Alben ein. Viele erschienen unter seinem Namen.

 

Andere wurden unter Gruppenamen wie Louie Bellson & His All-Star Orchestra, Louie Bellson And His Jazz Orchestra, Louie Bellson Big Band, Louie Bellson Orchestra, Louie Bellson's Big Band Explosion!, Louie Bellson's Magic 7, Louis Bellson & His Band, Louis Bellson And His Orchestra, Louis Bellson's Just Jazz All Stars, The Louie Bellson Drum Explosion, The Louie Bellson Quartet, The Louie Bellson Quintet oder The Louis Bellson Octet veröffentlicht.

 

Als Musiker besitzt er bei disogs.com fast 700 Einträge. Er schrieb rund 1000 Kompositionen und Arrangements. Darunter waren auch Werke für klassisches Orchester und Schlagzeug-Ensemble. Im Gegensatz zu den vielen Veröffentlichungen erschienen nur etwas mehr als ein Dutzend Compilations. Louie Bellson starb am 14. Februar 2009 im Alter von 84 Jahren in Los Angeles, California.                       03/24

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Fred Wesley

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