Amerikanischer Blues-Sänger und Gitarrist, geboren am 16. August 1895 in Riverside, Walker County, Texas. Am 16. April 1939 stand er auf der Clemens State Prison Farm in Brazoria, Texas, vor den Mikrofonen von John A. und Ruby Lomax, die seine Arbeit für die Library of Congress dokumentierten.
Dabei entstanden elf Titel. Drei davon wurden im Rahmen des fünfteiligen Schellack-Schallplatten-Sets "Folk Music of the United States: Album 4- Afro-American Blues and Game Songs from the Archive of America Folk" (The Library Of Congress, 1942) veröffentlicht.
Das Set enthielt auch zwei Titel von McKinley Morganfield, der später als Muddy Waters bekannt wurde. Alle elf Songs von Casey wurden zusammen mit solchen von Pete Harris unter dem Titel "Jack O'Diamonds (Library Of Congress Field Recordings From Texas)" (Herwin, 1977) auf einer LP herausgebracht.
Smith Casey starb am 11. September 1950 im Alter von 55 Jahren im East Texas Sanatorium in Tyler, Texas. 05/26