Alan Jackson
- musicmakermark
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Amerikanischer Country-Singer/Songwriter und Musiker, geboren am 17. Oktober 1958 in Newnan, Georgia. Er begeisterte sich von Kindheit an vor allem für Autos und Country-Musik. 1979 heiratete er, wechselte immer wieder die Jobs und gründete die Band Dixie Steel, mit der er in der lokalen Clubszene auftrat.

Mit "New Traditional" (Americana, 1987) veröffentlichte er ein erstes Album unter eigenem Namen. Seine Frau Denise arbeitete als Flugbegleiterin und traf im Flughafen von Atlanta eines Tages auf Glen Campbell. Sie erzählte ihm von den musikalischen Ambitionen ihres Mannes und erhielt die Telefonnummer von Campbells Musikverlag.
Jackson spielte einige selber geschriebene Songs vor und bekam eine Stelle als Songschreiber. 1985 zog er mit seiner Frau nach Nashville, wo er tagsüber Songs schrieb und sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser hielt. Abends trat er in kleineren Clubs auf.
Gemeinsam mit dem Produzenten Keith Stegall spielte er einige Demo-Tapes ein. Das New Yorker Label "Arista Records" beabsichtigte damals, seine Aktivitäten nach Nashville auszuweiten. Alan Jackson erhielt 1989 als erster einen Vertrag.
Nach der ersten, mässig erfolgreichen Single "Blue Blooded Woman" (Arista, 1989) kam das erste Album "Here In The Real World" (Arista Nashville, 1990) heraus. Es verkaufte sich mehr als zwei Million Mal und stiess bis auf Platz 4 der Country-Charts vor.
Dazu resultierte Platz 57 bei den Billboard 200. Von den fünf Single-Auskoppelungen kamen vier in die Top-3 der Country-Charts. Eine davon war "I'd Love You All Over Again" und wurde 1991 Jacksons erster Nummer-1-Hit.
Das zweite Album "Don't Rock The Jukebox" (Arista Nashville, 1991) schaffte es mit vier Millionen verkauften Stück auf Platz 2 der Country-Charts, dazu auf Platz 17 der Billboard 200. Vier der fünf Singles daraus erreichten Platz 1 bei den Country-Singles.
Fortan hatte Jackson fast mit jedem Album auch einen Top-Single-Hit. Das dritte Album " A Lot About Livin' (And a Little 'bout Love)" (Arista, 1992) war Jacksons erstes Nummer-1-Album und mit sechs Millionen Stück das bestverkaufte.
Auch die nachfolgenden, alle bei "Arista Nashville" erschienen Alben verkauften sich jeweils millionenfach und standen alle ganz zuoberst in den amerikanische Country-Charts. Es waren dies "Who I Am" (1994), "Everything I Love" (1996) und "High Mileage" (1998).
"Under The Influence" (1999) schaffte es dazwischen nur auf Platz 2, doch dann ging der Reigen der Nummer-1-Alben mit "When Somebody Loves You" (2000), "Drive" (2002) und "What I Do" (Arista, 2004) weiter. Letztere beiden Alben standen auch in den Billboard 200 ganz oben.
Das Gospelalbum "Precious Memories" (2006), "Like Red On A Rose" (2006) und "Good Time" (2008) waren die nächsten Nummer-1-Alben in den Country-Charts. Letzteres Album stand auch bei den Billboard 200 an vorderster Stelle.
Danach folgte mit "Freight Train" (2010) wieder einmal ein Nummer-2-Album. Nach einem Labelwechsel war "Thirty Miles West" (ACR/EMI, 2012) wieder ein Nummer-1-Album. Für "The Bluegrass Album" (ACR/EMI, 2013) schaute Platz 3 heraus, für "Angels and Alcohol" (ACR/EMI, 2015) wieder Platz 1.
Bis "Where Have You Gone" (ACR/EMI, 2021) vergingen sechs Jahre. Dennoch schaffte es auch dieses Album auf Platz 2 der Country-Charts. Seither kamen keine weiteren Schallplatten mit neuen Aufnahmen mehr heraus.
"Honky Tonk Chrismas" (Arista Nashville, 1993) und "Let It Be Christmas" (Arista Nashville, 2002) nannten sich dazwischen zwei Weihnachtsalben, die in die Top-10 der der Country-Charts kamen. Sein zweites Gospel-Album "Precious Memories Volume II" (ACR/EMI, 2013) kletterte bis auf Platz 2 der Country-Charts.
Von den vielen Compilations waren "The Greatest Hits Collection" (Arista Nashville, 1995) und " Greatest Hits Volume II... And Some Other Stuff" (Arista Nashsville, 2003) zwei weitere Nummer-1-Alben. Letztere schaffte es auch in den Billboard 200 auf Platz 1.
"Live at Texas Stadium" (Mailboat, 2007) hatte ein gemeinsames Livealbum mit George Strait und Jimmy Buffett geheissen. Alan Jackson verkaufte in den USA über 40 Millionen Alben. Von seinen 67 Singles standen 26 auf Platz 1 der Country-Charts. 03/26


