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Hermann Keller
Deutscher Komponist und Pianist zwischen zeitgenössischer Musik und freier Improvisation, geboren am 30. März 1945 in Zeitz, Sachsen-Anhalt. Er studierte von 1963 bis 1968 an der Musikhochschule Weimar Klavier und Komposition und beschäftigte sich daneben mit Improvisations- und Jazzmusik. Von 1968 bis 1971 war er Aspirant von Günter Kochan in Berlin. Ab 1971 kam es zur Zusammenarbeit mit Jazzmusikern. Er spielte ab 1974 im Duo mit Manfred Schulze, war Mitglied von Ensemble
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28. Apr.2 Min. Lesezeit


Daunik Lazro
Französischer Free Improv-Alt- und Baritonsaxophonist, Bassklarinettist und Bandleader, geboren am 2. April 1945 in Chantilly. Lazro vollzog im Laufe seiner Karriere vom Jazz her kommend eine stilistische Öffnung hin zur völlig frei improvisierten Musik. Sein Debut als Musiker gab er 1973 an der Seite von Saheb Sarbib, mit dem er in der zweiten Hälfte der 1970er Jahre mehrere Aufnahmen realisierte. Dazu formierte er 1976 ein Quartett mit Joseph Traindl (tb), Jean-Jacques Av
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22. Apr.4 Min. Lesezeit


Jacques Thollot
Französischer Jazz-Schlagzeuger, Komponist und Bandleader, geboren am 9. Oktober 1946 in Vaucresson im Département Seine-et-Oise. Er spielte schon in seiner Jugend an der Seite von Sidney Bechet. Später trat er mit Bud Powell, Guy Lafitte, René Thomas, Chet Baker, Art Farmer, Lee Konitz und Donald Byrd auf. Nach dem Besuch des Konservatoriums und Privatunterricht bei Kenny Clarke spielte er bei Jef Gilson und mit Barney Wilen, mit denen er ab 1963 auch erste Aufnahmen macht
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22. Apr.2 Min. Lesezeit


Jean-My Truong
Französischer Jazz-Schlagzeuger und Bandleader, geboren am 6. April 1950 in Brive, Brive-la-Gaillarde. Sein Vater war vietnamesischer Herkunft, seine Mutter stammte aus dem Südwesten Frankreichs. Ab 1970 bildete er mit Yochk’O Seffer (reeds), Siegfried Kessler (p) und Didier Levallet (b) die Free Jazz-Gruppe Perception . Etwas später war er auch Mitglied von Seffers Art Rock/Fusion-Gruppe Zao . Er wirkte auch bei anderen Aufnahmen von Seffer sowie bei solchen von Jaki Bya
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22. Apr.1 Min. Lesezeit


Siegfried Kessler
Französisch-deutscher Jazz-Pianist und Bandleader, geboren am 5. Februar 1935 in Saarbrücken. Er begann im Alter von vier Jahren Klavier zu spielen. Nach dem Tod seines Vaters und der Internierung seiner Mutter kam er mit elf Jahren in ein Waisenhaus, wo er klassischen Klavierunterricht an der Musikschule erhielt. Neben Klavier erhielt er auch Unterricht in Querflöte, Komposition, Arrangement und Perkussion. Zuerst trat er mit klassischem Repertoire auf, wechselte dann abe
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22. Apr.2 Min. Lesezeit


Yochk'O Seffer
Ungarisch-französischer Jazz-Saxophonist, geboren am 10. Juli 1939 im ungarischen Ort Miskolc als József Seffer. Er lebt seit der Niederschlagung des ungarischen Volksaufstandes 1956 durch die Sowjetunion in Frankreich und nennt sich auch Jeff Seffer. In Frankreich studierte Seffer Saxophon bei Marcel Mule am Konservatorium von Paris und war zuerst vor allem in der klassischen Musik tätig, ehe er den Jazz auf der einen sowie zeitgenössische Musik wie jene von Pierre Boulez
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20. Apr.3 Min. Lesezeit


Perception
Französische FreeJazz-Gruppe, gegründet 1970 in Paris vom Bassisten Didier Levallet. Mit Jeff Seffer alias Yochk'O Seffer (bcl, ss, ts), Siegfried Kessler (p, e-p, fl) und Jean-My Truong (dm) entstand das erste Album "Perception" (Futura, 1971). Auf "Perception & Friends" (A.D.M.I., 1973) wurde das Stammquartett je nach Stück durch Teddy Lasry (cl, ss), Louis Toesca (tp), Daniel Bruléy (tb), Manuel Villarroel (p, e-p), sowie J.-F. Jenny-Clark, Jean-Charles Capon und/oder Ke
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20. Apr.1 Min. Lesezeit


Didier Levallet in weiteren eigenen Gruppen
Der französische Jazz-Bassist und Bandleader Didier Levallet leitete neben dem Free Jazz-Quartett Perception mehrere weitere eigene Gruppen. Von Imbroglio, einem Quartett mit Jean Querlier (ss, as, oboe, engh, fl) sowie Pascal Ducourtioux und Yves Herwan-Chotard (dm, perc), erschien "Sauf La Pantoufle" (Disques JAM, 1981). Drei Aufnahmen kamen vom Didier Levallet Quintet heraus, das kein festes Lineup aufwies. Auf "Ostinato" (In And Out, 1981) bestand die Gruppe neben de
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20. Apr.2 Min. Lesezeit


François Jeanneau
Französischer Jazz-Saxophonist, Flötist, Multiinstrumentalist und Bandleader, geboren am 15. Juni 1935 in Paris. Er war Flötenschüler von René Leroy. Das Saxophonspiel erlernte er autodidaktisch. 1960 begann seine Karriere mit einem Engagement im Club "Saint Germain", den er als seine Jazz-Schule bezeichnet. Dort spielte er an der Seite von US-Jazzern wie Bud Powell, Kenny Clarke, Oscar Pettiford, Don Byas, Eric Dolphy, Art Taylor und Freddie Hubbard. Erste Aufnahmen machte
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20. Apr.3 Min. Lesezeit


La Marmite Infernale
Französische Free Jazz-Grossformation, gegründet Ende der 1970er Jahre im Umfeld der ARFI (Association à la Recherche d'un Folklore Imaginaire) in Lyon bzw. des Workshop de Lyon . Die Besetzung erfuhr im Laufe der Jahre immer wieder Veränderungen. Die erste Aufnahme stellte die LP "La Marmite Infernale" (Arfi, 1979) dar. Darauf bestand die Gruppe aus Louis Sclavis (ss, cl, bcl), Steve Waring (ss, vcl), Guy Villerd (ss, ts, wind instr), Alain Rellay (ts, ss), Maurice Merle (
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20. Apr.2 Min. Lesezeit


Workshop de Lyon
Französisches Improvisationsensemble, gegründet 1967 in der Region Lyon von Maurice Merle (ss, as), Jean Méreu (tp) und Jean Bolcato (b). 1968 stiess Christian Rollet (dm) als viertes und 1972 Patrick Vollat (p) als fünftes Mitglied zur Gruppe. Bis 1976 war die Gruppe unter dem Namen Free Jazz Workshop aktiv. Unter diesem Namen erschienen "Interfréquences" (A.D.M.I., 1973) und "Transit" (Le Chant Du Monde, 1975), die zweite Aufnahme mit Colette Magny (vcl, g), Rémy Gevron (
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20. Apr.2 Min. Lesezeit


Henri Texier in eigenen Gruppen
Der französische Jazz-Bassist Henri Texier veröffentlichte neben vielen Aufnahmen unter seinem eigenen Namen und solchen als Co-Leader, Gastmusiker oder Sideman auch mehrere Aufnahmen mit eigenen Gruppen. Azur war der Obertitel dreier Gruppen. Das Azur Trio mit Bojan Zulfikarpašić (p) und Tony Rabeson (dm) steuerte einen Teil der Aufnahmen bei, die auf dem unter Texiers Namen veröffentlichten Albums "Mad Nomad(s)" (Label Bleu, 2002) herauskamen. Mit Glenn Ferris (tb) erw
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20. Apr.2 Min. Lesezeit


Henri Texier
Französischer Jazz-Bassist, Multiinstrumentalist, Komponist und Bandleader, geboren am 27. Januar 1945 in Paris. Er war im Alter von 15 Jahren als Pianist aktiv, wechselte dann für ein Engagement bei Jef Gilson auf den Bass, dessen Spiel er sich selber beibrachte. Mit Gilson stand Texier auch erstmals in einem Aufnahmestudio. In den Jazzclubs von Paris arbeitete er ab den frühen 1960er Jahren mit Exil-Amerikanern wie Bud Powell, Johnny Griffin oder Bill Coleman. Ab 1965 a
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20. Apr.2 Min. Lesezeit


Hélène Breschand
Französische Harfenspielerin zwischen freier Improvisation und zeitgenössischer Musik, geboren am 18. März 1966 in Paris als Tochter der Malerin Thérèse Boucraut und des Malers Maurice Breschand. Sie war/ist Mitglied mehrerer Kammerorchester und Ensembles, die zeitgenösssiche Musik aufführen. Sie arbeitete mit Komponisten wie Luciano Berio, Bernard Cavanna, Pascal Dusapin, Emmanuel Nùnes, François Sarhan und anderen zusammen. Einige Stücke wurden eigens für Breschand geschr
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20. Apr.2 Min. Lesezeit


Raymond Boni
Französischer Jazz-Gitarrist und Mundharmonikaspieler, geboren am 15. März 1947 in Toulon, Var. Er begann zunächst als Rock'n'Roll-Amateurmusiker als Pianist im Stile von Bill Haley. Unter dem Einfluss von Charles Mingus kam er mit dem Jazz in Berührung. Mit 15 Jahren wechselte zur Gitarre und beschäftigte sich mit der Gypsy-Swing von Django Reinhardt und dem Flamenco. Im Alter von 19 Jahren ging er nach London, um dort als Musiker zu arbeiten. Nach seiner Rückkehr nach Fra
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20. Apr.3 Min. Lesezeit


André Jaume
Französischer Jazz-Saxophonist, Klarinettist, Flötist und Bandleader, geboren am 7. Oktober 1940 in Marseille. Zunächst beeinflusst durch Sidney Bechet, öffnete er sich für den Modern Jazz und besuchte zwischen 1966 und 1969 die Jazzschule von Guy Longnon. Nach einer längeren Studienreise durch Afrika spielte er in eigenen Gruppen Jazz, Rock und nicht-europäische Musik. Erste Aufnahme machte er als Mitglied von Roy Swart'S Et Ses Blues Shakers, einer Bigband um Jef Gislon u
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20. Apr.4 Min. Lesezeit


Joint Venture
Amerikanisches Free Improv-Quartett, gegründet Ende der 1980er Jahre in New York City von Paul Smoker (tp), Ellery Eskelin (ts), Drew Gress (b) und Phil Haynes (dm). Smoker und Haynes bildeten zusammen mit Ron Rohotvit (b) auch das Paul Smoker Trio, das ab Mitte der 1980er Jahre mehrere Alben veröffentlichte. Unter dem Gruppennamen Joint Venture erschienen die Alben "Joint Venture" (Enja, 1987), "Ways" (Enja, 1990) und "Mirrors" (Enja, 1993). Daneben trafen die vier Musiker
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14. Apr.1 Min. Lesezeit


Paul Smoker
Amerikanischer Free Improv-Trompeter, Bandleader und Musiklehrer, geboren am 8. Mai 1941 in Muncie, Indiana. Er wuchs in Davenport, Iowa, auf. Smoker erhielt zunächst Klavierunterricht und wandte sich als Zehnjähriger – beeinflusst durch Harry James – der Trompete zu. Nach seinem Trompeten-Studium an der University of Iowa, das 1974 bis zur Doktorwürde führte, unterrichtete er Jazz an den Universitäten von Iowa und Wisconsin. Seine erste Formation war das Paul Smoker Trio m
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14. Apr.4 Min. Lesezeit


Giuseppi Logan
Amerikanischer Free Jazz-Tenor- und Sopransaxophonist, Pianist, Bassklarinettist, Oboen-Spieler und Bandleader, geboren am 22. Mai 1935 in Philadelphia, Pennsylvannia. Er war zunächst Autodidakt und spielte schon im Alter von 15 Jahren in der Band von Earl Bostic. Später studierte er am New England Conservatory. 1964 zog er nach New York und arbeitete mit Musikern der New Yorker Avantgarde-Szene wie Archie Shepp, Pharoah Sanders und Bill Dixon zusammen. Er nahm Unterricht b
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14. Apr.2 Min. Lesezeit


Charles Tyler
Amerikanischer Free Jazz-Alt- und Bartitonsaxophonist und Bandleader, geboren am 20. Juli 1941 in Cadeiz, Kentucky. Er wuchs mit Albert und Don Ayler in Cleveland, Ohio, auf und war zwischen 1963 und 1965 Mitglied der Albert Ayler-Formationen. Charles Tyler stand im Dezember 1963 an der Seite von Ayler, als dieser eine Session mit Ornette Coleman in dessen Haus in New York abhielt. Weitere Musiker bei dieser bis heute noch nicht veröffentlichten Aufnahmesession waren Norma
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14. Apr.4 Min. Lesezeit
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