top of page


Urszula Dudziak
Polnische Jazz-Sängerin, geboren am 22. Oktober 1943 im damals von den Deutschen besetzten Bielsko-Biała-Straconka. Sie ist die Schwester von Leszek Dudziak, der als Schlagzeuger für Krzysztof Komeda arbeitete. Sie spielte zuerst Klavier. Radiosendungen mit Ella Fitzgerald motivierten sie, zu singen. So kam sie zum Jazz. 1965 lernte sie den Jazzmusiker Michał Urbaniak kennen und heiratete ihn. Sie war fortan Sängerin in seinen Bands Funk Factory, Michael Urbaniak's Orchest
musicmakermark
30. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Michał Urbaniak
Polnisch-amerikanischer Jazz-Violinist, Saxophonist und Bandleader, geboren am 22. Januar 1943 in Warschau. Er studierte Violine und erlernte als Autodidakt Saxophon. Von 1962 bis 1964 spielte er im Quintett von Krzysztof Komeda. Er machte ab 1965 Aufnahmen als Mitglied des Rolf Kühn Quintetts, des Jazz Workshops Ost-West sowie mit Krzysztof Sadowski, Czesław Niemen und den Novi Singers. "Urbaniak's Orchestra" (Atlas, 1968) hiess eine Aufnahme seines gleichnamigen Quartetts
musicmakermark
30. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Detlef Schönenberg
Deutscher Free Jazz-Schlagzeuger, Musiklehrer und Autor, geboren am 6. Mai 1944 in Berlin. Er wuchs in Bochum auf, spielte um 1965 eine Weile Schlagzeug in Paris und lebt ab 1970 in Wuppertal, wo er mit Musikern wie Bernd Köppen spielte und dann im Trio Rüdiger Carl Inc. von Rüdiger Carl (ts) auftrat. Als Mitglied dieser Formation machte er bei einem Konzert am 12. Januar 1972 erste Aufnahmen. Diese erschienen unter dem Titel "King Alcohol (New Version)" (FMP, 1973). Dritte
musicmakermark
30. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Vario
Sammelbezeichnung für mehrere unterschiedlich besetzte Projekte des deutschen Free Jazz-Posaunisten, -Cellisten und -Bassisten Günter Christmann . Zum ersten Mal tauchte der Name auf der LP "Vario II" (Moers, 1980) auf, die Christmann mit Maggie Michols (vcl), John Russell (g), Maarten Altena (b) und Paul Lovens (dm, perc) aufgenommen hatte. Auf der LP "Vario" (Moers, 1986) fanden sich Aufnahmen von Vario 6, Vario 12, Vario 19, Vario 20 und Vario 21. Es handelte sich um For
musicmakermark
30. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Günther Christmann
Deutscher Free Jazz-Posaunist, Bassist und Cellist, geboren am 29. November 1942 im polnischen Schrimm/Śrem. Er gehört ab Anfang der 1970er Jahre zur deutschen Freejazz-Szene um die Labels "FMP" und "SAJ". Dazu betätigte sich Christmann auch als Dramaturg auf dem Gebiet des Musiktheaters, besonders des Tanztheaters. Er setzte sich auch mit multimedialen Darstellungsformen sowie mit experimentellen Musikfilmen in Szene. Erste Aufnahmen machte er als Mitglied des Peter Kowal
musicmakermark
30. Dez. 20254 Min. Lesezeit


Aki Takase in Hommage-Aufnahmen
Die in Deutschland lebende japanische Jazz-Pianistin Aki Takase spielte über einen längeren Zeitraum mehrere musikalische Hommagen an einige der grossen Musiker des Jazz ein. Diese entstanden solo, im Duo oder mit grösseren Formationen. Zu dieser Reihe gehörten die Duo-CDs "Blue Monk" (Enja, 1993) mit David Murray (ts) und "Duet For Eric Dolphy" (Enja, 1997) mit Rudi Mahall (bcl). Auf der Doppel-CD "Ornette Coleman Anthology" (Intakt, 2007) widmete sich Takase mit Silke Eb
musicmakermark
26. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Aki Takase in Trioaufnahmen
Von der in Deutschland lebenden japanischen Jazz-Pianistin Aki Takase erschienen viele Trioaufnahmen. Ihre ersten Aufnahmen überhaupt als Leaderin waren Trio-LPs. 1978 konnte Aki Takase (p, e-p, melodica, vocoder, synth) mit "Aki" (Seven Seas, 1978) ihre erste Aufnahme unter eigenem Aufnahmen einspielen. Es handelte sich um ein Trio-Album mit Nobuyoshi Ino (b, e-b, cello, bells) und Takuji Kusumoto (dm, perc). Mit Ino und Steve Jackson (dm) folgte mit "As Time Goes By" (To
musicmakermark
26. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Aki Takase in Duoaufnahmen
Die japanische Jazz-Pianistin Aki Takase tat sich oft mit anderen Musikern oder Musikerinnen zu Duoaufnahmen zusammen. Die erste hiess "Esprit" (Union Jazz, 1982) und entstand mit Yoshio Ikeda (b). Mit ihrem langjährigen Triobegleiter Nobuyoshi Ino (b) ging sie für "Ten i mu ho" (Mobys, 1985) ins Studio. Zwischen 1987 und 1990 trat sie mit der portugiesischen Sängerin Maria João auf und spielte mit ihr 1987 am Leverkusen Jazz Festival "Looking For Love" (Enja, 1988) ein. S
musicmakermark
26. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Aki Takase
Japanische Jazz-Pianistin, Keyboarderin, Koto-Spielerin, Komponistin und Bandleaderin, geboren am 26. Januar 1948 in Osaka und aufgewachsen in Tokio. Sie spielt seit dem dritten Lebensjahr Klavier. Sie studierte an der Toho Gakuen Music University, entdeckte den Jazz und wurde 1971 professionelle Musikerin. Erste Aufnahmen machte sie als Begleiterin des Psychedelic/Folk Rock-Musikers Tomoaki Kamijo, der Jazz-Saxophonisten Seiichi Nakamura und Hidefumi Toki, des Jazz-Bassist
musicmakermark
26. Dez. 20253 Min. Lesezeit


Berlin Contemporary Jazz Orchestra
International besetztes Free Music-Grossorchester, gegründet 1988 in Berlin vom Pianisten Alexander von Schlippenbach und seiner aus Japan stammenden Frau Aki Takase , ebenfalls einer Pianistin. Das BCJO ist das Nachfolgeorchester des ebenfalls von von Schlippenbach geleiteten Globe Unity Orchestras . Im BCJO spielten mehrere wichtigste Musiker und Musikerinnen der Berliner und der europäischen Free-Szene. Das erste Konzert gab das BCJO im Mai 1988 in den Studios des Send
musicmakermark
26. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Globe Unity Orchestra
Free Music-Grossorchester-Projekt, initiiert 1966 vom Berliner Pianisten und Komponisten Alexander von Schlippenbach . Basis für die erste europäische Freejazz-Big Band war einerseits das Manfred Schoof Quintet . Dieses bestand damals aus Manfred Schoof (tp, flh), Alexander von Schlippenbach (p), Gerd Dudek (ts), Buschi Niebergall (b) und Jacki Liebezeit (dm). Als zweite Basis diente von Schlippenbach das Peter Brötzmann Trio , das damals aus Brötzmann (ts, as), Peter Kowal
musicmakermark
26. Dez. 20254 Min. Lesezeit


Alexander von Schlippenbach in Duoaufnahmen
Der deutsche Free Jazz-Pianist Alexander von Schlippenbach tat sich im Laufe der Jahre mit anderen Musikerinnen und Musikern zu einigen Duoaufnahmen zusammen. Die erste war die Mitte April 1976 in Berlin eingespielte LP "Live At Quartier Latin" (FMP, 1976). Damit begann seine lange Zusammenarbeit mit Sven-Åke Johansson (dm, perc), der wie von Schlippenbach in den frühen Gruppen von Manfred Schoof gespielt hatte (siehe Sven-Åke Johansson & Alexander von Schlippenbach ). M
musicmakermark
26. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Alexander von Schlippenbach in weiteren Trioaufnahmen
Neben seiner Arbeit im Alexander von Schlippenbach Trio veröffentlichte der deutsche Free Jazz-Pianist Alexander von Schlippenbach mit anderen Trios eine Reihe von weiteren Aufnahmen. "Up And Down The Lion – Revised" (Olof Bright, 2010) hiess eine erst später veröffentlichte Trioaufnahme mit Aufnahmen eines Auftritts vom 9. September 1979 in Schweden mit Peter Brötzmann (sax) und Sven-Åke Johansson (dm, acc). Es war eine von vielen gemeinsamen Aufnahmen von von Schlippe
musicmakermark
26. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Alexander von Schlippenbach Trio
Deutsch-englisches Free-Impro Trio- bzw. Quartett, gegründet 1968 von Alexander von Schlippenbach (p) mit Evan Parker (ss, ts) und Paul Lovens (dm, perc). Vierter Musiker war anfänglich Michel Pilz (bcl), ohne dass es in dieser Besetzung zu Aufnahmen kam. Trotzdem kam es dann später mit Bassisten wie Peter Kowald oder Alan Silva zu Quartettaufnahmen dieses Trios. Evan Parker bildete parallel dazu mit Barry Guy (b) und Paul Lytton (dm, perc, elect) ein anderes wichtiges Imp
musicmakermark
26. Dez. 20253 Min. Lesezeit


Alexander von Schlippenbach
Deutscher Jazz-Pianist, Komponist und Orchesterleiter, geboren am 7. April 1938 in Berlin. Er absolvierte die Kölner Musikhochschule und studierte bei Rudolf Petzold sowie bei Bernd Alois Zimmermann. Mit Gunter Hampel (vibes, fl), Manfred Schoof (tp), Buschi Niebergall oder Peter Kowald (b) und Pierre Courbois (dm) bildete er von 1962 bis 1965 die Gunter Hampel Group, eine der allerersten europäischen Free Jazz-Gruppen. "Heartplants" (Saba, 1965) hiess die am 30. Januar 196
musicmakermark
26. Dez. 20256 Min. Lesezeit


Herbert Joos
Deutscher Jazz-Trompter, Flügelhornspieler, Bandleader und Grafiker, geboren am 21. März 1940 in Karlsruhe, Baden-Württemberg. Er lernte das Spiel auf der Trompete zuerst autodidaktisch und dann mit einem Privatlehrer. Ab 1958 studierte er Kontrabass, bevor er sich auch dem Flügelhorn, dem Baritonhorn, dem Mellophon und dem Alphorn zuwandte. Je nach Quelle 1965 oder 1968 gründete er mit Wilfried Eichhorn (ts, ss, fl, bcl, oboe), Helmuth Zimmer (p), Klaus Bühler (b) und Rud
musicmakermark
26. Dez. 20253 Min. Lesezeit


Radu Malfatti
Österreichischer Posaunist, Elektronik-Musiker und Komponist, geboren am 16. Dezember 1943 in Innsbruck. Nach dem Studium an der Musikakademie in Graz bei Eje Thelin, lebte er zwischen 1970 und 1972 in Amsterdam und Aachen, wo er mit Arjen Gorter, Paul Lovens, Peter Kowald und Paul Rutherford arbeitete. 1972 liess er sich in London nieder. Er spielte in der Brotherhood of Breath von Chris McGregor, im Quartete-à-Tete von Keith Tippett und in der Gruppe Ninesense von Elton D
musicmakermark
26. Dez. 20253 Min. Lesezeit


The Modern Jazz Quintet Karlsruhe
Deutsche Jazz-Gruppe zwischen Hard Bop und Free Jazz, gegründet je nach Quelle 1965 oder 1968 in Karlsruhe von Herbert Joos (flh, co, mellophon, perc), Wilfried Eichhorn (ts, ss, fl, bcl, oboe), Helmuth Zimmer (p), Klaus Bühler (b) und Rudi Theilmann (dm). Mit "Trees" (Excenter, 1969) und "Position 2000" (MJQK, 1970) veröffentlichte diese Gruppe zwei Alben, ehe Bassist Bühler ausstieg. Er wurde nicht ersetzt, aber der Bandnahme wurde in Fourmenonly geändert. "Volume One" (
musicmakermark
26. Dez. 20251 Min. Lesezeit


Ekkehard Jost
Deutscher Sopranino-, Alt-, Bass- und Baritonsaxofonist, Klarinettist, Bandleader und Musikwissenschaftler, geboren am 22. Januar 1938 im damals deutschen, heute polnischen Breslau. 1959 begann er ein Studium der Musikwissenschaft, Physik und Psychologie an der Universität Hamburg, das er 1965 mit der Promotion abschloss. Von 1966 bis 1972 war Jost als wissenschaftlicher Assistent am Staatlichen Institut für Musikforschung Berlin tätig. 1973 habilitierte er mit einer Arbeit
musicmakermark
26. Dez. 20253 Min. Lesezeit


Theo Jörgensmann
Deutscher Klarinettist, geboren am 29. September 1948 in Bottrop im Ruhrgebiet. Er trug mit seinen theoretischen und praktischen Beiträgen wesentlich zur Renaissance der Klarinette im Jazz bei. Er kam über Dixieland und Bop zum neuen Jazz. Zwischen 1970 und 1973 war er Gründungsmitglied des Contact Trios . Später machte er bei der Nachfolgegruppe Contact 4tett mit. 1976 gründete er mit Perry Robinson, Bernd Konrad und Hans Kumpf die Klarinettengruppe Clarinet Contrast. Ein
musicmakermark
26. Dez. 20253 Min. Lesezeit
bottom of page