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Orchestre National De Jazz (ONJ)
Französische Jazz-Grossformation, entstanden 1986. Erstmals tauchte die Idee 1982 auf, als Maurice Fleuret, verantwortlich für Musik und Tanz im Kulturministerium, ein Orchester vorschlug, das Musiker ausserhalb der klassischen Musik versammelte. Nach Vorarbeiten einer Kommission, konnte der damalige Kulturminister Jack Lang 1985 die Bildung des ONJ bekannt geben. Das ONJ wird vom französischen Staat unterstützt. Es vereint jeweils für die Dauer von zwei bis drei Jahren unt
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22. Apr.3 Min. Lesezeit


Jacques Thollot
Französischer Jazz-Schlagzeuger, Komponist und Bandleader, geboren am 9. Oktober 1946 in Vaucresson im Département Seine-et-Oise. Er spielte schon in seiner Jugend an der Seite von Sidney Bechet. Später trat er mit Bud Powell, Guy Lafitte, René Thomas, Chet Baker, Art Farmer, Lee Konitz und Donald Byrd auf. Nach dem Besuch des Konservatoriums und Privatunterricht bei Kenny Clarke spielte er bei Jef Gilson und mit Barney Wilen, mit denen er ab 1963 auch erste Aufnahmen macht
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22. Apr.2 Min. Lesezeit


Debora Seffer
Französische Fusion-Violinistin, Sängerin und Bandleaderin, geboren am 13. August 1969 als Tochter des ungarisch-französischen Jazz-, Fusion- und Rock-Saxophonisten Yochk'O Seffer . Ab sechs Jahren spielte sie Klavier, ehe sie zur Violine wechselte und bei Didier Lockwood studierte. Ihr Vater gründete 1987 die Gruppe Yochk'O Seffer S.T.S., um sie zu lancieren. Von dieser Gruppe erschien keine eigene Aufnahme. Sie machte bei den Aufnahmen zum Album "Prototype" (Kid, 1989) ih
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20. Apr.2 Min. Lesezeit


Yochk'O Seffer
Ungarisch-französischer Jazz-Saxophonist, geboren am 10. Juli 1939 im ungarischen Ort Miskolc als József Seffer. Er lebt seit der Niederschlagung des ungarischen Volksaufstandes 1956 durch die Sowjetunion in Frankreich und nennt sich auch Jeff Seffer. In Frankreich studierte Seffer Saxophon bei Marcel Mule am Konservatorium von Paris und war zuerst vor allem in der klassischen Musik tätig, ehe er den Jazz auf der einen sowie zeitgenössische Musik wie jene von Pierre Boulez
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20. Apr.3 Min. Lesezeit


Didier Levallet in weiteren eigenen Gruppen
Der französische Jazz-Bassist und Bandleader Didier Levallet leitete neben dem Free Jazz-Quartett Perception mehrere weitere eigene Gruppen. Von Imbroglio, einem Quartett mit Jean Querlier (ss, as, oboe, engh, fl) sowie Pascal Ducourtioux und Yves Herwan-Chotard (dm, perc), erschien "Sauf La Pantoufle" (Disques JAM, 1981). Drei Aufnahmen kamen vom Didier Levallet Quintet heraus, das kein festes Lineup aufwies. Auf "Ostinato" (In And Out, 1981) bestand die Gruppe neben de
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20. Apr.2 Min. Lesezeit


Didier Levallet
Französischer Jazz-Bassist, Bandleader, Arrangeur und Komponist, geboren am 19. Juli 1944 in Arcy-sur-Cure, Yonne. Er spielte zuerst Altsaxophon und studierte später Bass am Konservatorium von Lille, danach Journalismus. Ab 1967 kam er zu ersten Aufnahmen als Begleiter der Sänger Julos Beaucarne und Jacques Bertin. 1969 liess er sich in Paris nieder. Dort hatte er Gelegeheit, an der Seite von Georges Arvanitas, Siegfried Kessler, Ted Curson, Steve Potts, Mal Waldron, Johnny
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20. Apr.2 Min. Lesezeit


François Jeanneau
Französischer Jazz-Saxophonist, Flötist, Multiinstrumentalist und Bandleader, geboren am 15. Juni 1935 in Paris. Er war Flötenschüler von René Leroy. Das Saxophonspiel erlernte er autodidaktisch. 1960 begann seine Karriere mit einem Engagement im Club "Saint Germain", den er als seine Jazz-Schule bezeichnet. Dort spielte er an der Seite von US-Jazzern wie Bud Powell, Kenny Clarke, Oscar Pettiford, Don Byas, Eric Dolphy, Art Taylor und Freddie Hubbard. Erste Aufnahmen machte
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20. Apr.3 Min. Lesezeit


Louis Sclavis in eigenen Gruppen
Der französische Free/Contemporary Jazz-Saxophonist Louis Sclavis leitete im Verlaufe seiner langen Karriere mehrere eigene Gruppen und veröffentlichte mit ihnen Dutzende von Aufnahmen. Mehrere Aufnahmen erschienen von der Marvelous Band. In der Besetzung Sclavis (ss, bcl, syrinx), Alain Gibert (tb, as, syrinx, balafon, vibes, gong, vcl), Maurice Merle (ss, as, tuba, syrinx), Gérard Vidal (b) und Christian Ville (dm, perc, balafon) kamen "Chant Libre" (Un-Deux-Trois, 1975)
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20. Apr.2 Min. Lesezeit


Louis Sclavis
Französischer Free Improv/Contemporary Jazz-Bassklarinettist, Klarinettist, Saxophonist, Komponist und Bandleader, geboren am 2. Februar 1953 in Lyon. Er begann im Alter von neun Jahren mit dem Klarinettenspiel. Später absolvierte er das Konservatorium in Lyon. Von 1975 bis 1988 war er Mitglied des Lyoner Musikerkollektivs Association à la Recherche d'un Folklore Imaginaire (ARFI). Dort spielte er in Gruppen wie Workshop de Lyon oder La Marmite Infernale . Als Mitglied let
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20. Apr.5 Min. Lesezeit


Henri Texier in eigenen Gruppen
Der französische Jazz-Bassist Henri Texier veröffentlichte neben vielen Aufnahmen unter seinem eigenen Namen und solchen als Co-Leader, Gastmusiker oder Sideman auch mehrere Aufnahmen mit eigenen Gruppen. Azur war der Obertitel dreier Gruppen. Das Azur Trio mit Bojan Zulfikarpašić (p) und Tony Rabeson (dm) steuerte einen Teil der Aufnahmen bei, die auf dem unter Texiers Namen veröffentlichten Albums "Mad Nomad(s)" (Label Bleu, 2002) herauskamen. Mit Glenn Ferris (tb) erw
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20. Apr.2 Min. Lesezeit


Henri Texier
Französischer Jazz-Bassist, Multiinstrumentalist, Komponist und Bandleader, geboren am 27. Januar 1945 in Paris. Er war im Alter von 15 Jahren als Pianist aktiv, wechselte dann für ein Engagement bei Jef Gilson auf den Bass, dessen Spiel er sich selber beibrachte. Mit Gilson stand Texier auch erstmals in einem Aufnahmestudio. In den Jazzclubs von Paris arbeitete er ab den frühen 1960er Jahren mit Exil-Amerikanern wie Bud Powell, Johnny Griffin oder Bill Coleman. Ab 1965 a
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20. Apr.2 Min. Lesezeit


Romano, Sclavis, Texier
Auf einen Vorschlag des Fotografen Guy Le Querrec unternahmen die drei französischen Jazzmusiker Louis Sclavis (cl, ss), Henri Texier (b) und Aldo Romano (dm) in der Zeit zwischen dem 22. Februar und dem 15. März 1990 eine Konzert-Tournee durch Zentralafrika. Besucht wurden Tschad, Zentralafrika, Kongo, Gabun, Kamerun und Equitorial Guinea. Zwischen dem 24. März und dem 17. April 1993 tourte dieses Trio durch die westafrikanischen Staaten Mauritanien, Mali, Burkina Faso,
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20. Apr.1 Min. Lesezeit


Aldo Romano
Italienischer Jazz-Schlagzeuger, Gitarrist, Komponist und Bandleader geboren am 16. Januar 1941 in Belluno in Norditalien. Er lebt seit 1947 in Frankreich. Romano spielte zuerst Gitarre und wechselte unter dem Eindruck von Art Taylor Anfang der 1960er Jahre ans Schlagzeug. Er begleitete er Musiker wie Bud Powell, Jackie McLean, Stan Getz, Kenny Drew oder J.J.Johnson, wenn diese in Pariser Jazzclubs auftraten. 1964 wurde er mit seinem langjährigen Partner Jean-François Jenn
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20. Apr.4 Min. Lesezeit


Jean-François Jenny-Clark
Französischer Jazz-Bassist, Komponist und Bandleader, geboren am 12. Juli 1944 in Toulouse. Seine Familie stammte aus den USA. Er studierte Kontrabass am Pariser Conservatoire National de Music und schloss seine Studien 1968 ab. Mit dem Schlagzeuger Aldo Romano bildete er schon während des Studiums ab 1965 eine Rhythmusgruppe, die in Gruppen von Bernard Vitet, Don Cherry, Keith Jarrett, Jasper van’t Hof, Enrico Rava, Joachim Kühn und andere integriert war. Erste Aufnahme
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20. Apr.2 Min. Lesezeit


Sylvain Kassap
Französischer Klarinettist, Keyboarder, Saxophonist, Komponist und Bandleader, geboren am 1. Oktober 1956 in Villemomble. Er ist seit 1976 zwischen freier Improvisation und zeitgenösssicher Musik aktiv. Erste Erfahrungen sammelte er an der Seite von Michel Portal und John Surman. Erste Aufnahmen machte er als Begleiter des Gitarristen Pierre Bensusan, als dieser "2" (Cezame, 1977) aufnahm. 1980 gründete er mit Bernard Vitet (tp) und Gérard Siracusa (dm) die Gruppe Molto Mob
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20. Apr.4 Min. Lesezeit


Raphaël Imbert
Französischer Jazz-Saxophonist, Klarinettist, Musikwissenschafter und Komponist, geboren am 2. Juni 1974 in Thiais, Val de Marne. Er lernte im Alter von 15 Jahren als Autodidakt Saxophon zu spielen. Er studierte in der Jazzklasse von Philippe Renault am Konservatorium von Marseille. 1996 gründete er die Gruppen Hemlé Orchestra sowie mit Émile Atsas (g), Vincent Lafont (p) und Jean-Luc Di Fraya (dm) das Atsas-Imbert Consort, von denen keine eigenen Aufnahmen erschienen. Imbe
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20. Apr.3 Min. Lesezeit


Sylvain Rifflet
Französischer Jazz-Saxophonist, Klarinettist, Keyboarder, Trompter, Flötist, Multiinstrumentalist, Komponist und Bandleader, geboren 1976. Er studierte bis zum Diplom am Conservatoire National de Musique de Paris. 2002 erhielt er im Absolventenwettbewerb des Konservatoriums den ersten Preis im Bereich Jazz. Er war Mitglied in den Formationen Mégaoctet von Andy Emler, Sacre du Tympan von Fred Pallem, Gros Cube von Alban Darche. Er war auch Mitbegründer der Formation Rigolus,
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20. Apr.2 Min. Lesezeit


Michael Riessler
Deutscher Klarinettist, Saxophonist, Komponist und Orchesterleiter, geboren am 19. Juni 1957 in Ulm. Zuerst war er als Mitarbeiter von Mauricio Kagel, Vinko Globokar, John Cage, Steve Reich und Karlheinz Stockhausen tätig und trat als Solist sowie als Mitglied des französischen Ensembles Musique Vivante auf. Auch mit den Komponisten Helmut Lachenmann, Luciano Berio, Walter Zimmermann, Wolfgang Rihm und Morton Feldman arbeitete er zusammen. Gleichzeitig war er an der Seite v
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20. Apr.3 Min. Lesezeit


Michel Godard
Französischer Tuba- und Serpentspieler, geboren am 3. Oktober 1960 in Héricourt, Haute-Saône. Er studierte Trompete am Musikkonservatorium in Besançon und Paris. Auf der Suche nach Schallplatten von Musik mit Tuba stiess er auf die Aufnahme "Bush Baby" (Adelphi, 1987) von Arthur Blythe mit dem Tubaspieler Bob Stewart. Es animierte Godard zum Einstieg als Tubaspieler in den Jazz und in die improvisierte Musik. Er war von 1988 an daneben auch Mitglied des Philharmonischen Orc
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20. Apr.4 Min. Lesezeit


François Couturier
Französischer Jazz-Pianist, Komponist und Bandleader, geboren am 5. Februar 1950 in Fleury-les-Aubrais in der Nähe von Orléans. Couturier begann mit sechs Jahren Klavier zu spielen. Nach dem Studium des klassischen Pianos und der Musikwissenschaft spielte er 1978 im Quartett von Jacques Thollot. Mit Jean-Paul Celea (b) nahm er eine titellose Duo-LP (JMS, 1980) sowie die jazz-rock-orientierte Quartett-LP "Black Moon" (Blue Silver, 1986) auf. Dabei machten zusätzlich noch Fra
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20. Apr.2 Min. Lesezeit
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