top of page


Jack DeJohnette's Directions/Special Edition
Langjährige Gruppen des Schlagzeugers und Pianisten Jack DeJohnette (1942-2025), der unter eigenem Namen eine ganze Reihe von weiteren Aufnahmen veröffentlichte und zudem ein gefragter Sideman war. In der ersten Phase zählte vor allem John Abercrombie (g) zum festen Stamm der Gruppe. Auf der ersten Directions-LP "Cosmic Chicken" (Prestige, 1975) waren neben Abercrombie Alex Foster (as, ts) und Peter Warren (b) sowie in einem Track Skip Shimmin (effects) dabei. Für die Aufna
musicmakermark
30. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Jack DeJohnette
Amerikanischer Schlagzeuger, Pianist, Saxophonist, Komponist und Bandleader, geboren am 9. August 1942 in Chicago, Illinois. Er begann ursprünglich als Pianist, bis er 1960 zum Schlagzeug wechselte. Dennoch sah man DeJohnette später immer wieder als Pianist. Dank seinem Onkel Roy Wood, der damals beliebtester schwarzer DJ von Chicago war, kam DeJohnette schon ab vier Jahren mit Musik in Berührung und galt bald als das grösste Talent unter den jungen Jazzmusiker der Stadt.
musicmakermark
30. Dez. 20255 Min. Lesezeit


Urszula Dudziak
Polnische Jazz-Sängerin, geboren am 22. Oktober 1943 im damals von den Deutschen besetzten Bielsko-Biała-Straconka. Sie ist die Schwester von Leszek Dudziak, der als Schlagzeuger für Krzysztof Komeda arbeitete. Sie spielte zuerst Klavier. Radiosendungen mit Ella Fitzgerald motivierten sie, zu singen. So kam sie zum Jazz. 1965 lernte sie den Jazzmusiker Michał Urbaniak kennen und heiratete ihn. Sie war fortan Sängerin in seinen Bands Funk Factory, Michael Urbaniak's Orchest
musicmakermark
30. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Michał Urbaniak
Polnisch-amerikanischer Jazz-Violinist, Saxophonist und Bandleader, geboren am 22. Januar 1943 in Warschau. Er studierte Violine und erlernte als Autodidakt Saxophon. Von 1962 bis 1964 spielte er im Quintett von Krzysztof Komeda. Er machte ab 1965 Aufnahmen als Mitglied des Rolf Kühn Quintetts, des Jazz Workshops Ost-West sowie mit Krzysztof Sadowski, Czesław Niemen und den Novi Singers. "Urbaniak's Orchestra" (Atlas, 1968) hiess eine Aufnahme seines gleichnamigen Quartetts
musicmakermark
30. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Die Enttäuschung
Deutsches Contemporary Jazz-Quartett aus Berlin, bestehend aus Axel Dörner (tp), Rudi Mahall (bcl), Joachim Dette (b) sowie Uli Jennessen (dm). Die vier Musiker verschrieben sich vorerst ganz der Musik von Thelonious Monk. Die ersten Aufnahmen der Gruppe entstanden im August 1995 und kamen in Form der Doppel-LP "Die Enttäuschung" (Two Nineteen, 1996) heraus. Alle 16 Tracks stammten von Monk. Im Sommer 1997 ging die Gruppe wieder ins Studio. Mit Jan Roder (b) als neuen Bas
musicmakermark
26. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Aki Takase in Hommage-Aufnahmen
Die in Deutschland lebende japanische Jazz-Pianistin Aki Takase spielte über einen längeren Zeitraum mehrere musikalische Hommagen an einige der grossen Musiker des Jazz ein. Diese entstanden solo, im Duo oder mit grösseren Formationen. Zu dieser Reihe gehörten die Duo-CDs "Blue Monk" (Enja, 1993) mit David Murray (ts) und "Duet For Eric Dolphy" (Enja, 1997) mit Rudi Mahall (bcl). Auf der Doppel-CD "Ornette Coleman Anthology" (Intakt, 2007) widmete sich Takase mit Silke Eb
musicmakermark
26. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Aki Takase in Trioaufnahmen
Von der in Deutschland lebenden japanischen Jazz-Pianistin Aki Takase erschienen viele Trioaufnahmen. Ihre ersten Aufnahmen überhaupt als Leaderin waren Trio-LPs. 1978 konnte Aki Takase (p, e-p, melodica, vocoder, synth) mit "Aki" (Seven Seas, 1978) ihre erste Aufnahme unter eigenem Aufnahmen einspielen. Es handelte sich um ein Trio-Album mit Nobuyoshi Ino (b, e-b, cello, bells) und Takuji Kusumoto (dm, perc). Mit Ino und Steve Jackson (dm) folgte mit "As Time Goes By" (To
musicmakermark
26. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Aki Takase in Duoaufnahmen
Die japanische Jazz-Pianistin Aki Takase tat sich oft mit anderen Musikern oder Musikerinnen zu Duoaufnahmen zusammen. Die erste hiess "Esprit" (Union Jazz, 1982) und entstand mit Yoshio Ikeda (b). Mit ihrem langjährigen Triobegleiter Nobuyoshi Ino (b) ging sie für "Ten i mu ho" (Mobys, 1985) ins Studio. Zwischen 1987 und 1990 trat sie mit der portugiesischen Sängerin Maria João auf und spielte mit ihr 1987 am Leverkusen Jazz Festival "Looking For Love" (Enja, 1988) ein. S
musicmakermark
26. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Aki Takase
Japanische Jazz-Pianistin, Keyboarderin, Koto-Spielerin, Komponistin und Bandleaderin, geboren am 26. Januar 1948 in Osaka und aufgewachsen in Tokio. Sie spielt seit dem dritten Lebensjahr Klavier. Sie studierte an der Toho Gakuen Music University, entdeckte den Jazz und wurde 1971 professionelle Musikerin. Erste Aufnahmen machte sie als Begleiterin des Psychedelic/Folk Rock-Musikers Tomoaki Kamijo, der Jazz-Saxophonisten Seiichi Nakamura und Hidefumi Toki, des Jazz-Bassist
musicmakermark
26. Dez. 20253 Min. Lesezeit


Franz Koglmann in Gruppenaufnahmen
Der österreischische Jazz-Trompeter, Flügelhornspieler, Bandleader und Komponist Franz Koglmann veröffentlichte neben Aufnahmen unter seinem Namen auch solche von mehreren Gruppen. Von diesen kamen teilweise nur eine oder gar keine eigene Aufnahmen heraus. Als Musiker und Komponist agiert Koglmann stets im Spannungsfeld der Traditionen des Cool und des West Coast-Jazz auf der einen sowie der zweiten Wiener Schule und der europäischen Kunstmusik auf der anderen Seite. Sei
musicmakermark
26. Dez. 20253 Min. Lesezeit


Franz Koglmann
Österreichischer Flügelhornspieler, Trompeter, Komponist und Ensembleleiter, geboren am 22. Mai 1947 in Mödling, Niederösterreich, und aufgewachsen in Wien. Er absolvierte eine Buchbinderlehre und besuchte gleichzeitig das private Prayner-Konservatoriums für Musik und Dramatische Kunst in Wien. Danach studierte er im Konservatorium der Stadt Wien und wurde einer der ersten Schüler der neuen Jazzabteilung. 1972 besuchte er die USA und spielte mit Archie Shepp. Dabei lernte e
musicmakermark
26. Dez. 20254 Min. Lesezeit


Herbert Joos
Deutscher Jazz-Trompter, Flügelhornspieler, Bandleader und Grafiker, geboren am 21. März 1940 in Karlsruhe, Baden-Württemberg. Er lernte das Spiel auf der Trompete zuerst autodidaktisch und dann mit einem Privatlehrer. Ab 1958 studierte er Kontrabass, bevor er sich auch dem Flügelhorn, dem Baritonhorn, dem Mellophon und dem Alphorn zuwandte. Je nach Quelle 1965 oder 1968 gründete er mit Wilfried Eichhorn (ts, ss, fl, bcl, oboe), Helmuth Zimmer (p), Klaus Bühler (b) und Rud
musicmakermark
26. Dez. 20253 Min. Lesezeit


Michael Sell
Deutscher Trompeter, Komponist und Dirigent, geboren am 20. August 1942 in Königstein im Taunus. Er studierte Politikwissenschaft und Chemie. Mit Dieter Scherf (as, oboe, p,, fl, bells), Gerhard König (g, fl) und Wolfgang Schlick (dm) bildete er zwischen 1968 und 1972 in der Free Jazz Group Wiesbaden. Von dieser erschienen die beiden Alben "Frictions" (LST, 1969) und "Frictions Now" (LST, 1971), die später auf einer CD (No Business, 2015) vereint wurden. Auf "Hot And Free"
musicmakermark
26. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Norbert Stein
Deutscher Jazz-Tenorsaxophonist, Komponist und Bandleader, geboren 1953. Er studierte von 1973 bis 1979 Saxophon an der Hochschule für Musik Köln. Er war Mitglied der Gruppen Boury, no Nett und Headband. Danach gründete er eigene, personell recht beständige Gruppen. Dafür entwickelte er, aufbauend auf der Pataphysik des Schriftstellers Alfred Jarry, sein Konzept der sogenannten Pata-Musik. Die Musik soll einen Fluss geben, das heisst sie soll in Bewegung sein, aber nicht in H
musicmakermark
26. Dez. 20253 Min. Lesezeit


Ekkehard Jost
Deutscher Sopranino-, Alt-, Bass- und Baritonsaxofonist, Klarinettist, Bandleader und Musikwissenschaftler, geboren am 22. Januar 1938 im damals deutschen, heute polnischen Breslau. 1959 begann er ein Studium der Musikwissenschaft, Physik und Psychologie an der Universität Hamburg, das er 1965 mit der Promotion abschloss. Von 1966 bis 1972 war Jost als wissenschaftlicher Assistent am Staatlichen Institut für Musikforschung Berlin tätig. 1973 habilitierte er mit einer Arbeit
musicmakermark
26. Dez. 20253 Min. Lesezeit


Hans Lüdemann
Deutscher Jazz-Pianist, Keyboarder, Komponist und Bandleader, geboren am 14. September 1961 in Hamburg. Er studierte von 1980 bis 1982 klassisches Klavier am Hamburger Konservatorium und hatte zugleich Jazzunterricht bei Joachim Kühn, Jasper van't Hof und Walter Norris. Von 1982 bis 1988 studierte er Klavier an der Musikhochschule Köln bei Frank Wunsch, Rainer Brüninghaus, Manfred Schoof und Jiggs Whigham. Von 1985 bis 1986 liess er sich am Banff Centre in Kanada von Richar
musicmakermark
26. Dez. 20253 Min. Lesezeit


Reiner Winterschladen
Deutscher Trompeter, Flügelhornspieler, Komponist und Bandleader, geboren am 30. Juli 1956 in Bergisch Gladbach, Nordrhein-Westfalen. Er ist seit 1979 Berufsmusiker und bewegt sich innerhalb von vielen Gruppen oder auf eigenen Aufnahmen zwischen Contemporary/Future/Smooth/Rock oder Funk Jazz. Zu ersten Aufnahmen kam er Ende der 1970er Jahre als Mitglied der Funk/Soul-Gruppe Madison sowie der Kölner Jazz Haus Big Band. Er war Anfang der 1980er Jahre auch Mitglied der Bands
musicmakermark
26. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Blue Box
Deutsches Avantgarde/Electric Jazz-Trio gegründet 1985 von Alois Kott (e-b, b, g, elect) und Peter Eisold (dm, perc, elect) mit Reiner Winterschladen (tp). Kott hatte davor mit Evert Brettschneider (g, elect), Michael Jüllich (dm, perc) sowie zuletzt mit Eisold an Stelle von Jüllich das Contact Trio gebildet. Von diesem erschienen "Double Face" (Calig, 1975), "New Marks" (Japo, 1978) und "Musik" (Japo, 1981). Mit Winterschladen bzw. als Blue Box entstand "Sweet Machine" (E
musicmakermark
26. Dez. 20251 Min. Lesezeit


Contact Trio
Deutsche Avantgarde Jazz-Formation, gegründet Anfang der 1970er Jahre unter dem Bandnamen Contact von Theo Jörgensmann (cl), Alois Kott (b, e-b) und Michael Jüllich (dm). Das Trio spielte eine gleichnamige LP (Blackfield, 1972) ein. Dann verliess Theo Jörgensmann (1948-2025) die Gruppe und schlug eine Karriere unter seinem eigenen Namen ein. Kott und Jüllich holten Evert Brettschneider (g) dazu und nannten sich Contact Trio. Die Musik ging fortan mehr in Richtung Free Elec
musicmakermark
26. Dez. 20251 Min. Lesezeit


Theo Jörgensmann
Deutscher Klarinettist, geboren am 29. September 1948 in Bottrop im Ruhrgebiet. Er trug mit seinen theoretischen und praktischen Beiträgen wesentlich zur Renaissance der Klarinette im Jazz bei. Er kam über Dixieland und Bop zum neuen Jazz. Zwischen 1970 und 1973 war er Gründungsmitglied des Contact Trios . Später machte er bei der Nachfolgegruppe Contact 4tett mit. 1976 gründete er mit Perry Robinson, Bernd Konrad und Hans Kumpf die Klarinettengruppe Clarinet Contrast. Ein
musicmakermark
26. Dez. 20253 Min. Lesezeit
bottom of page