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Augie Meyers

  • musicmakermark
  • vor 2 Stunden
  • 3 Min. Lesezeit

Amerikanischer Tex Mex- Americana-, Roots- und Country Rock-Musiker (org, g, acc), Sänger, Bandleader und Labelbetreiber, geboren am 31. Mai 1940 in San Antonio, Texas. 1964 gründete er mit seinem langjährigen musikalischen Begleiter Doug Sahm alias Sir Douglas (vcl, g, mand, div instr) das Sir Douglas Quintet.


 

Weitere Musiker des Original-Lineups waren Frank Morin (sax, tp, key), Jack Barter (e-b) sowie Johnny Perez, Ernie Durawa oder T.J. Ritterbach (dm). Das Sir Douglas Quintet hatte mit der Single "She's About A Mover" (Tribe, 1965) ihren grössten Hit.

 

Das Stück erreichte Platz 13 der Billboard Hot 100 und Platz 15 in England. Dennoch wurde die Gruppe vor allem mit dem Song "Mendocino" (Smash, 1968) bekannt. Meyers prägte den Sound dieser Gruppe mit seinem Orgelspiel. Die Gruppe veröffentlichte eine grosse Menge an Aufnahmen.

 

Sie existierte bis 1973, kam danach aber mehrmals für Reunions wieder zusammen. 1989 taten sich Doug Sahm und Augie Meyers mit Flaco Jiménez und Freddy Fender zur Supergruppe Texas Tornados zusammen.

 

Auch von dieser Band erschienen bis dato mehrere Aufnahmen. Mitte/Ende der 1960er-Jahre war Meyers während seiner Sir Douglas Quintet-Zeit auch Mitglied der Band Lord August & The Vision Of Light gewesen, von der 1966/67 drei Singles erschienen.

 

Daneben kamen von Meyers diverse Aufnahmen heraus, die er unter seinem eigenen Namen bzw. mit eigenen Bands eingespielt hatte. Die ersten eigenen Alben hiessen "Augie's Western Head Music Co." (Polydor, 1971) und "You Ain't Rollin' Your Roll Rite" (Paramount, 1973).

 

"Live At The Longneck" (The Texas Re-Cord Co., 1976) entstand mit seiner Western Head Band, gefolgt von "Finally In Lights!" (The Texas Re-Cord Co., 1977). Letzere beiden LP erschienen auf seinem eigenen Label. Mit seinem langjährigen musikalischen Weggefährten Doug Sahm nahm Augie Meyers "Still Growin" (Sonet, 1982) und "The West Side Sound Rolls Again" (Teardrop, 1983) auf.

 

"Back To The 'Dillo" (Sonet, 1982) erschien unter dem Gruppennamen Doug Sahm, Augie Myers & Assorted Friends. "Tex-Mex Breakdown" (Sonet, 1983) war eine LP von Flaco Jimenez Y Su Conjunto, die von Meyers und Sahm präsentiert und produziert wurde.

 

Weitere eigene Aufnahmen hiessen "August In New York" (Sonet, 1984), "My Main Squeeze" (Super Beet, 1986), "Augies Back" (Sonet, 1986) und "Sausalito Sunshine" (Super Beet, 1988). Ende der 1980er Jahre bildeten er und Sham und anderen Musikern The Texas Mavericks, von der "Who Are These Masked Men?" (Sonet, 1987) erschien.

 

Ab Anfang der 1990er bis Mitte der 2010er Jahre kam rund ein Dutzend weitere eigene Alben heraus, dazu auch mehrere Singles. Dazu erschienen Aufnahmen seiner Bands Augie Meyers & His Valley Vatos und Augie Meyers Quintet. "Augie Meyers And The Texas Re-Cord Co. - High Texas Rider" (Bear Family, 2023) hiess eine Compilation, grösstenteils bestehend aus bisher noch nie veröffentlichten Songs mit seiner Western Head Band.

 

Dazu kamen Tracks von Doug Sahm, vom Sir Douglas Quintet, den Buckboard Boogie Boys, Carol Meyer & The Western Head Band, El Molino, Augie Meyers & Domingo Saldivar, Denny Ezba, Ray Liberto Jr., Publio Casillas und Al Stricklin. Augie Meyers starb  je nach Quelle am 7. oder 8. März 2026 85-jährig in Bulverde bzw. San Antonio, Texas.

 

Augie Meyers ist auf vielen Aufnahmen anderer Musiker zu hören. Seine wichtigste Sideman-Tätigkeit war jene für Bob Dylan, als dieser die Alben "Time Out Of Mind" (Columbia, 1997) und "Love And Theft" (Columbia, 2001) aufnahm.

 

Dazu kamen Studiotermine mit Jerry Lee Lewis, Willie Nelson, John Hammond, Joe King Carrasco and The El Molino Band, Denny Ezba & The Goldens, Doug Sahm & Band, Lord August & The Vision Of Light, Monkeys on Cocaine, Publio & The Valiants, Gibby Haynes & His Problem, Jeffrey Halford & The Healers, Tom Jones und anderen.     03/26

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