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Battista Lena

musicmakermark
2. Sept.
2 Min. Lesezeit

Italienischer Gitarrist und Komponist zwischen Contemporary Jazz, freier Improvisation und Soundtrackarbeiten, geboren am 8. Juni 1960 in Viareggio. Er begann seine professionelle Karriere 1982 und arbeitete fortan vor allem mit dem Schlagzeuger Roberto Gatto zusammen.


 

Mit ihm zusammen entstanden unter seinem oder Gattos Namen mehrere Ensembleaufnahmen.  Ab 1991 war Lena Mitglied zahlreicher Projekte von Enrico Rava. Er war unter anderem auf Ravas Aufnahme "Rava L'Opera Va" (Label Bleu, 1993) zu hören.

 

"Come Una Volta" (Egea, 1996) hiess eine mit Gabriele Mirabassi (cl), Gianni Coscia (acc) und Enzo Pietropaoli (b) als Co-Leader eingespielte Aufnahme. Danach war Lena auch bei Mirabassis Aufnahme "Cambaluc" (Egea, 1997) mit dabei, wo er in zwei Stücken mit Mirabassi und dem Namaste Clarinet Quartet eingesetzt wurde.

 

Mit der Banda bzw. dem Dorforchester der toskanischen Stadt Chianciano Terme unter Paolo Scatena sowie mit Enrico Rava (tp), Gabriele Mirabassi (cl), Enzo Pietropaoli (b), Marcello di Leonardo (dm) und Gianni Coscia (acc) realisierte er das Projekt "Banda Sonora" (Label Bleu, 1997).

 

Die Musik dazu basiert auf Lenas zwei Jahre zuvor entstandenen Filmmusik für "Ferie d'Agosto" von Paolo Virzi. Ein ähnliches Experiment mit Banda-Musik setzten zur selben Zeit auch Pino Minafra und Bruno Tommaso mit der Banda von Ruvo di Puglia für die Doppel-CD "La Banda" (Enja, 1997) um.

 

"Mille Corde" (Egea, 1999) hiess ein weiteres gross angelegtes Projekt von Lena, das er mit Hilfe von Paolo Fresu (tp), Gabriele Mirabassi (cl), Gianni Coscia (acc), Enzo Pietropaolo (b), Marcello di Leonardo (perc) sowie dem Plettro Senese Orchestra unter Giuseppe Baldesi verwirklicht hatte.

 

Als Battista Lena Trio entstand mit Hilfe von Enzo Pietropaoli (b) und Marcello Di Leonardo (dm) "Plays" (Via Veneto, 2000). Mit Fulvio Sigurta (tp, flh) nahmen Lena und Petropaoli später "La Notte" (Fonè, 2012) auf. Das nächste Grossprojekt nannte sich "I Cosmonauti Russi" (Label Bleu, 2002) und basierte auf Gedichten von Marco Lodoli.

 

Für die Aufnahmen holte er erneut die Banda von Chianciano Terme, einen Chor sowie diverse weitere MusikerInnen dazu. CD 1 enthielt die italienischsprachige Version, CD 2 die französische Fassung. Mit dem Lift Music Ensemble und einem Chor wurde "Mi Ami?" (Lift Music, 2013) eingespielt.  

 

Nach einer langen Pause meldete sich Lena mit dem Trioalbum "Pofaulle Sessions Vol.1 From Here" (Lift, 2020) zurück. Es handelte sich um Aufnahmen mit Andrea Ambrosi (b) und Giovanni Paolo Liguori (dm) als Begleiter.

       

Lena war auch Mitglied von Ensembles, die zeitgenössische Musik interpretierten. Er arbeitete mit der Kammermusikgruppe Caronte, dem Logos Ensemble und dem Komponisten Tonino Battista zusammen.

 

Lena schrieb Dutzende von Filmsoundtracks, die meisten für Francesca Archibugi, dazu auch solche für Giorgio Tarabassi, Claudio Bigagli, Paolo Virzì und Álex de la Iglesia. Musik von Lena wurde auch für diverse Theaterstücke und andere Aufführungen verwendet.                        09/26

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