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Chris Rea

  • musicmakermark
  • vor 8 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Englischer Soft und Blues Rock-Singer/Songwriter und Slide-Gitarrist, geboren am 4. März 1951 in Middlesbrough, Yorkshire. Sein Vater war Italiener, seine Mutter Irin. Die Familie stellte Glacé her und führte eine Café-Kette.


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Der Versuch, ins Familienunternehmen einzusteigen, scheiterte. Er kaufte sich 1961 seine erste Gitarre und war anfänglich von Charlie Patton, Blind Willie Johnson und Sister Rosetta Tharpe inspiriert, später von Ry Cooder und Joe Walsh.

 

1973 wurde er Mitglied der lokalen Band Magdalene, in der das spätere Deep Purple-Mitglied David Coverdale tätig gewesen war. Er begann für die Band Songs zu schreiben und übernahm den Leadgesang. Mit The Beautiful Losers gründete er eine eigene Band.

 

Er erhielt einen Schallplatten-Vertrag und konnte mit "So Much Love" (Magnet, 1974) eine erste Single unter seinem Namen veröffentlichen. Die Bänder für ein erstes Album verbrannten. Es folgten 1978 weitere Singles sowie mit "Whatever Happened To Benny Santini?" (Magnet, 1978) ein erstes Album.

 

Dieses schaffte es zwar nicht in die britischen Charts, dafür aber in jene in Australien (94) sowie in die Billboard 200 (49) in den USA. "Fool (If You Think It's Over)", eine der Singles aus diesem Album, wurde in Grossbritannien auf Platz 30 sowie in den Billboard Hot 100 in den USA auf Platz 12 notiert.

 

Es war lange Zeit die erfolgreichste Single für Rea. Weitere bei "Magnet Records" erschienene Alben wie "Deltics" (1979), "Tennis" (1980), "Chris Rea" (1981), "Water Sign" (1983) und "Wired To The Moon" (1984) waren auf Pläzen zwischen 35 und 52 in den UK-Charts vertreten.

 

Dann ging es mit den UK-Top-15-Alben "Shamrock Diaries" (1985) und "On The Beach" (1986) merkbar aufwärts. Mit "Dancing With Strangers" (1987) stand Rea auf Platz 2 der britischen Charts. Mit "Let's Dance" enthielt dieses Album eine Top-15-Single.

 

"New Light Through Old Windows" (1988) hiess eine Compilation mit Neueinspielungen von älteren Songs. Damit schaffte es Rea auf Platz 5 der britischen Charts. "The Road To Hell" (1989) und "Auberge" (EastWest, 1991) waren zwei Nummer-1-Alben in Grossbritannien hintereinander.

 

In den Billboard 200 resultierten Plätze in der zweiten Hälfte. Neben weiteren Top-15-Singles war das Titelstück von "The Road To Hell" Reas einzige Top-10-Single überhaupt.

 

"God's Great Banana Skin" (EastWest, 1992), "Espresso Logic" (EastWest, 1993), die Compilation The Best of Chris Rea" (EastWest, 1994) und "The Blue Cafe" (EastWest, 1998) landeten danach alle in den britischen Top-10. Mit elf weiteren Studio- und einem Livealbum kam Rea dann nur noch dann und wann in die Nähe der Top-10.

 

Unter dem Titel "(Blue Guitars)" (EarBooks, Edel und Jazzee Blue, 2005) kam ein Set von elf CDs und einer DVD heraus, auf denen Rea pro CD diverse Blues-Stile demonstrierte.

 

"The Return of the Fabulous Hofner Bluenotes" (EarBooks und Jazzee Blue, 2018) hiess ein Set mit zwei 10"-Minialben und drei CDs. Darauf erzählte Rea die Geschichte der imagniären 1950er Instrumental-Band The Delmonts, die in den frühen 1960er Jahren zur Blues-Band The Hofner Bluenotes wurde.

 

Viele seiner Songs wurden auf Compilations zusammengefasst. Dazu kamen auch mehrere Wiederveröffentlichungspakete. Chris Rea starb am 22. Dezember 2025 im Alter von 74 Jahren.                               12/25

 

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