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Disrupt

  • musicmakermark
  • 25. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanische Hardcore/Grindcore/Crust/Punk-Formation, gegründet im Sommer 1987 in Lynn, Massachusetts, von Jay Stiles und Pete Kamarinos (vcl), Chris Drake (g), Tony Leone (e-b) und Harry Haralabatos (dm). Nach einer ersten Demoaufnahme (1989) begann sich das Besetzungskarussell munter zu drehen.


 

Die ersten richtigen Aufnahmen waren die beiden 7"-EPs "Refuse Planet" (Relapse, 1991) und "Smash Divisions" (SOA, 1991), die bis zu zehn Songs aufwiesen. Dazu kamen Splitaufnahmen mit Destroy!, Tuomiopäivän Lapset, Disdain, Taste Of Fear und Resist.

 

"Deprived" (Relapse, 1994) hiess eine weitere 7"-EP mit teilweise schon früher veröffentlichten Tracks. Das gleiche galt für das erste, 30 Songs umfassende Album "Unrest" (Relapse, 1994), eingespielt Ende 1992 von den Gründern Jay Stiles und Pete Kamarinos mit neuen Musikern.

 

Jeff Hayward und Terry Savastano (g) sowie Randy Odierno (dm), drei der damaligen Disrupt-Musiker, bildeten zu jener Zeit mit anderen auch die Doom/Sludge Metal-Band Grief. Das letzte Lebenszeichen von Disrupt waren acht Songs, die auf der Split-LP "People Killing People" (Slude, 1994) erschienen.


Die B-Seite dieser LP bestand aus neun Songs von Sauna. 1994 löste sich die Band auf. Sieben bis dahin unveröffentlichte Songs, die bei den Sessions zu Splitaufnahmen mit Sauna und Warcollapse entstanden waren, wurden später unter dem Titel "Disrupt" (Unrest, 2008) auf einer 12"-EP herausgebracht.

 

Von der Band erschienen nachträglich drei Compilations. Die 43 Songs der Kassette "Millions Die For Moneymaking" (Insane Society, 2000) stammten hauptsächlich von Splitveröffentlichungen. Unter dem Titel "Disrupt Dead" (Relapse, 2007) erschien eine Triple-CD mit praktisch dem gesamten Material, das die Band im Laufe der Jahre eingespielt hatte.

 

Dazu kamen bisher unveröffentlichte Aufnahmen und auf einer DVD Livemitschnitte von vier Konzerten 1991, 1992 und 1993. Eine Doppel-CD-Version davon ohne die Tracks des einzigen Albums "Unrest" wurde gleichzeitig unter dem Titel "The Rest" (Relapse, 2007) herausgebracht.         

 

"Discography" (Unrest, 2016) enthielt auf vier LPs sämtliche 79 Songs, welche die Band in Form der LP und in Form von Singles und EPs beim Label "Relapse" veröffentlicht hatte.                                02/26

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