top of page

Glauco Venier

  • musicmakermark
  • vor 1 Stunde
  • 3 Min. Lesezeit

Italienischer Jazzpianist und Bandleader, geboren am 8. September 1962 in Udine. Er studierte bis 1985 am Konservatorium von Udine Orgel und Komposition. Danach nahm er Privatunterricht Franco D’Andrea und studierte 1990 am Berklee College of Music in Boston.


 

Ab 1990 leitete er eigene Bands. Sein erstes Album unter eigenem Namen hiess "Finlandia" (Sentemo, 1991). Es handelte sich um eine Soloaufnahme. Für drei der elf Tracks zog Venier allerdings Massimo De Mattia (fl) bei.

 

Mit Salvatore Maiore (b) und Roberto Dani (dm) bildete er einige Jahre lang das Glauco Venier Trio. Eine erste Aufnahme stellte die CD-R "L'insiùm" (Nota, 1996) dar. In einem Track war wiederum Massimo De Mattia (fl) zu hören, in drei weiteren Fabiano Fantini (voice).

 

Auf der CD "Seasons" (Nota, 1999) war das Glauco Venier Trio mit dem Orchestra Diapson zu hören. "Un Anno" (Equipe, 2000) war ein reines Trioalbum. Das Trio war neben Marcello Allulli (ts, effects) und David Boato (tp, effects) auch Bestandteil eines Quintetts, das unter Veniers Namen "Mufloni" (Splasc(h), 2000) realisierte.

 

Für "Gorizia" (Artesuono, 2000) tat sich das  Glauco Venier Trio mit Kenny Wheeler (tp, flh), Klaus Gesing (ss) und dem Pezzè String 4tet zusammen. Den Bassklarinettisten und Sopransaxofonisten Klaus Gesing hatte Venier bereits 1996 kennengelernt.

 

Mit ihm machte er eine Reihe von weiteren Aufnahmen. "Play Bach" (Artesuono, 2001) und "Play Songs" (ATS, 2003) waren Duoaufnahmen. Dazwischen zeigte "Serenade" (Artesuono, 2002) Venier und Gesing mit dem Coro Del Friuli Venezia Giulia und einem Streichquartett.

 

Venier und Gensing gründeten danach mit der engischen Sängerin Norma Winstone ein Trio. Von diesem kamen die Alben "Chamber Music" (Emarcy, 2003), "Distances" (ECM, 2008) und "Stories Yet To Tell" (ECM, 2010) heraus. Das mittlere der drei Alben erschien unter Norma Winstones Namen und wurde 2009 für den Grammy nominiert.

 

Auch "Dance Without Answer" (ECM, 2014) erschien wieder nur unter Winstones Namen. Dazwischen hatte Venier weitere Aufnahmen veröffentlicht.  Mit Lee Konitz (as) hatte er sich für "Ides Of March" (Artesuono, 2001) als Duo zusammengetan.

 

"Tracce" (Artesuono, 2006) hiess ein Album, das mit den Schrifstellern Fabrizio Fabris und Paolo Patui entstanden war. Weitere Musiker waren Klaus Gesing (ss, ts, bcl), David Boato (tb), Riccardo Chiaron (g), Andrea Zullian (e-b, b), Luca Colussi (dm, perc) sowie Federica Santi und Alessandro Pozzetto (voice).

 

Eine Trioaufnahme mit Yuri Goloubev (b) und Asaf Sirkis (dm) trug den Titel "Intermezzo" (Artesuono, 2007). Nur im Duo mit Goloubev nahm Venier "Hommage À Duke" (Caligola, 2007) auf. Unter dem Titel "Glauco Venier Suona Frank Zappa" (Music Center, 2008) spielte Venier mit neun Musikern Stücke von Frank Zappa ein.

 

Im Duo mit Alessandra Franco (vcl, acc) nahm Venier "Gunam" (Blue Serge, 2012) auf. "Dodici Musiche Per Dodici Quadri" (Artesuono, 2013) enthielt unbegleitete Soloaufnahmen. "Miniatures" (ECM, 2016) war später ein weiteres Soloalbum, auf dem Venier auch diverse Perkussionsinstrumente spielt. Vom Glauco Venier 4tet mit Flavio Davanzo (tp, flh), Alessandro Turchet (b) und Luca Colussi (dm) kam "Waits" (Artesuono, 2013) heraus

 

Mit Norma Winstone, dem Arrangeur Michele Corcella, dem FVG Mitteleuropa Orchestra und der Mittelfest Big Band nahm Venier "Symphonika" (Artesuono, 2014) auf. Das Ganze erschien auf einem CD/DVD-Set. Auf "Mainerio!" (Artesuono, 2017) kam es zu einer weiteren Zusammenarbeit von Venier mit Corcella, begleitet vom Ensemble L'Insiùm.

 

Giovanni Falzone (tp) war Duopartner auf "Dialogo Espressivo" (Parco Della Musica, 2021). Für "Suite Per Pier Paolo" (Artesuono, 2022) holte Venier als weitere Musiker Marcello Allulli (ss, ts), Francesco Diodati (g) und Alba Nacinovich (voice, effects, loops) dazu.

 

Zudem arbeitete Venier mit Musikern wie Enrico Rava, Lee Konitz, Kenny Wheeler, Joey Baron, Nguyên Lê, Gabriele Mirabassi, Massimo Urbani, Maria Pia De Vito, Valery Ponomarev, U.T. Gandhi, George Garzone, Hal Crook, Stefano Di Battista, Flavio Boltro, Paolo Fresu und anderen zusammen.                                                                    06/26

Compendium musicum

©2023 von Compendium musicum. Erstellt mit Wix.com

bottom of page