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Good Charlotte

musicmakermark
vor 6 Minuten
2 Min. Lesezeit

Amerikanische Punk-Band, gegründet 1996 in Waldorf, Maryland, von Joel Madden (vcl), Benji Madden (g, vcl) und Paul Thomas (e-b). Erster Drummer war Aaron Escolopio. Auf diesem Posten gab es im Laufe der Jahre einige Wechsel.


 

Dieses Quartett spielte zwei Demotapes (1996 und 1997) ein und gab danach in Eigenregie die Kassetten-EP "Another EP" (1999) heraus. Inzwischen war mit Billy Martin (g, key) ein fünfter Musiker zur Band gestossen.

 

Nach der labellosen CD-EP "GC EP" (2000) wurde GC von einem grösseren Label unter Vertrag genommen, wo das erstes Album "Good Charlotte" (Epic und Daylight, 2000) erschien. Das Album verkaufte sich zwar im Verlaufe der Jahre eine Million Mal.

 

Trotzdem resultierte bei der Veröffentlichung nur gerade Platz 185 in den Billboard 200 und Platz 194 in England. Nach den Aufnahmen verliess Drummer Escolopio die Band. Seine Nachfolger waren Nate Foutz von Vroom und dann Dusty Bill, der zwei Tage vor einer Tournee einstieg.

 

Bei den Aufnahmen zum zweiten Album "The Young And The Hopeless" (Epic und Daylight, 2002) sass aushilfsweise Josh Freese am Schlagzeug. Damit gelang GC der Durchbruch. Das Album verkaufte sich weltweit 5 Millionen Mal, davon 3,5 Millionen Mal in den USA.

 

Dies reichte zu Platz 7 in den Billboard 200 und zu Platz 15 in England. Das Album enthielt mit "Lifestyles of the Rich and Famous" die chartsmässig erfolgreichste Single der Band. Der Titel schaffte es auf Platz 20 der Billboard Hot 100. Die Band hatte später dort sechs weitere Singles.

 

Mit Chris Wilson (dm, perc) als festes Bandmitglied ging die Band an die Arbeit des dritten Albums "The Chronicles Of Life And Death" (Epic und Daylight, 2004). Obwohl in den USA nur 1,1 Millionen Stück verkauft wurden, wurde die CD mit Platz 3 in den Billboard 200 und Platz 8 in England das chartsmässig erfolgreichste Album der Band.

 

"Bootlegs" (Daylight, 2004) hiess ein Live-Album, aufgenommen bei der "The Young And The Hopeless"-Tour im Oktober 2003 in Baltimore, Maryland. 2005 übernahm Dean Butterworth von Chris Wilson die Drumstöcke.

 

Mit ihm entstand das nächste Studioalbum "Good Morning Revival" (Epic und Daylight, 2007), das in den USA erneut ein Top-10-Album darstellte. Unter dem Titel "Good Charlotte Box" (Sony, 2007) wurden die ersten vier Alben gemeinsam wiederveröffentlicht.

 

"Greatest Remixes" (Epic und Sony, 2008) war ein Remixalbum und "Cardiology" (Capitol, 2010) ein neues Studiowerk. Mit Platz 31 in den Billboard 200 und nur gerade 52'000 verkauften Exemplaren in den USA schnitt es enttäuschend ab.


Die Band schob mit "Greatest Hits" (Epic, Daylight, Legacy und Sony, 2010) eine Compilation nach und ging dann mehrere Jahre auf Tauchstation. Die Madden-Zwillingsbrüder waren ab 2011 mit The Madden Brothers, einem eher pop-orientierten Projekt, aktiv.


Deren bisher einziges Album "Greetings from California" (Capitol, 2014) und eine der beiden ausgekoppelten Singles waren vor allem in Australien und Neuseeland erfolgreich. Mit "Youth Authority" (MDDN, 2016) meldete sich Good Charlotte in unveränderter Besetzung wieder zurück.


Die CD schaffte es auf Platz 23 der Billboard 200 und auf Platz 1 in Australien. Mit "Generation RX" (MDDN, 2018) kam die Band nur noch auf Platz 164 der Billboard 200. Bis "Motel Du Cap" (Atlantic, 2025) vergingen sieben Jahre. Das Album schaffte es nicht in die Billboard 200.              11/26

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