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Ingrid Jensen

musicmakermark
vor 7 Stunden
2 Min. Lesezeit

Kanadische Jazz-Trompeterin, Komponistin und Bandleaderin, geboren am 12. Januar 1966 in Vancouver, British Columbia. Sie ist die Schwester der Saxophonistin Christine Jensen. Sie studierte an den Universitäten von Malaspina und am Berklee College of Music und zog dann nach New York City.


 

Nach einer Europatour mit dem Vienna Art Orchestra wurde sie 1990 die jüngste Professorin am Bruckner-Konservatorium in Linz, wo sie bis 1992 Jazztrompete lehrte. Zurück in New York spielte sie mit der Frauen-Bigband Diva, mit Dr. John, den GRP All-Stars, dem Maria Schneider Orchestra und anderen.

 

Nach mehreren Aufnahmen als Sidewoman legte sie mit "Vernal Fields" (Enja, 1995) ihr erstes Album unter eigenem Namen vor. Steve Wilson (as, ss), George Garzone (ts), Bruce Barth (p), Larry Grenadier (b) und Lenny White (dm) waren ihre Begleitmusiker.

 

Auf "Here On Earth" (Enja, 1997) wurde sie von Gary Bartz (as, ss), George Colligan (p), Dwayne Burno (b) und Bill Stewart (dm) begleitet. Für "Higher Ground" (Enja, 1999) lud Jensen Gary Thomas (ts, fl), David Kikoski (p, e-p), Ed Howard (b) und Victor Lewis (dm) ins Studio.

 

Project O hiess eine Formation von Jensen mit Steve Wilson (fl, as), Christine Jensen (ss, as), Seamus Blake (ts), Gary Versace (org) und Jon Wikan (dm), von der "Now As Then" (Justin Time, 2003) erschien.

 

"At Sea" (ArtistShare, 2005) enthielt Aufnahmen, die Ingrid Jensen mit Geoff Keezer (p, e-p, key), Matt Clohesy (b) und Jon Wikan (dm, cajón, perc) realisiert hatte. Dazu kamen in einzelnen Tracks Hugo Alcázar (cajón, batajón, djembe) und Lage Lund (g).

 

Mit Jürgen Seefelder (sax) als Co-Leader sowie mit Rainer Boehm (p),  Thomas Stabenow (b) und Dejan Terzić (dm) als Mitmusiker nahm sie "Birds" (West Wind, 2005). Mit ihrer Schwester Christine Jensen (sax), mit Ben Monder (g) als Co-Leader und mit Fraser Hollins (b) und Jon Wikan (dm) entstand "Infinitude" (Whirlwind, 2017).   

 

Von Ingrid Jensen kamen bis dato 30 Alben unter ihrem Namen oder als Co-Leaderin heraus. Sie bildete mit Renee Rosnes (p), Noriko Ueda (b) und Allison Miller (dm) den Kern der amerikanisch-europäische Frauen Jazz-Gruppe Artemis, von der, teilweise unter dem Beizug weiterer Musikerinnen, mehrere Aufnahmen erschienen.

 

Dazu agierte sie als Gastsolistin bei Aufnahmen von Wheelz, Johannes Enders, des Scottish National Jazz Orchestra und der Steve Treseler Group.

 

Sie spielte in den Gruppen Christine Jensen Jazz Orchestra, Dan Pugach Nonet, Diva, Ellen Rowe Quintet, Five Moons Around Venus, Gray Matter (6), Johannes Wallmann Quintet, Karrin Allyson Sextet, Magali Souriau Orchestra, Maggi Olin Band, Maggi Olin Sextet, Maria Schneider Orchestra, Nordic Connect, The DIVA Jazz Orchestra und The Jim Knapp Orchestra.

 

Sie war auf Aufnahmen von Bands und MusikerInnen wie Vienna Art Special, Hélène Labarrière, George Colligan, Dan Wall, Peter Herbert, George Schuller, Judi Silvano, Darcy James Argue's Secret Society, Terri Lyne Carrington, Dianne Reeves, Rufus Reid, Maggi Olin und anderen zu hören.                                                                         10/26

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