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Jack Scott

  • musicmakermark
  • 23. März
  • 2 Min. Lesezeit

Kanadischer Rockabilly- und Country-Singer/Songwriter, geboren am 24. Januar 1936 in Windsor, Ontario, als Giovanni Domenico Scafone, Jr.. Scott wuchs zuerst in Windsor auf, ehe seine Familie 1946 ans andere Flussufer ins amerikanische Detroit, Michigan, zügelte. Schon als Teenager beann er als Jack Scott erste Songs aufzunehmen.


 

18-Jährig gründete er die Gruppe Southern Drifters. Danach wurde er 1957 von "ABC-Paramount Records" als Solokünstler unter Vertrag genommen. Dort spielte er mit "Two Timin' Woman/I Need Your Love" und "Baby, She's Gone/You Can Bet Your Bottom Dollar" (beide ABC-Paramount, 1957) zwei erfolglose 7"-Singles ein und wechselte dann zur "Carlton".

 

Dort hatte er mit "My True Love/Leroy" (Carlton, 1958) seinen ersten Hit. Die Single mit den beiden A-Seiten verkaufte sich über eine Million Mal. Der Song "My True Love" landete auf Platz 3 der Billboard 100, "Leory" auf Platz 11. Selbst in England hatte Scott mit "My True Love" einen Top-10-Hit.

 

Mit "Goodbye Baby" (Carlton, 1958), "What In The World's Come Over You" (Top Rank, 1960) und "Burning Bridges" (Top Rank,1960) hatte Scott in der Folge drei weitere Top-10-Hits bei den Billboard Hot 100. Zwischen 1958 und 1961 hatte er total 19 Billboard Hot 100-Hits.

 

Nur die Beatles, Elvis Presley, Fats Domino und Connie Francis hatten mehr Hits innerhalb von 41 Monaten als Scott. Er gab bis Mitte der 1970er Jahre Dutzende von weiteren, erfolglosen Singles heraus. Einzig mit "You're Just Gettin' Better" (1974) tauchte er nach 1961 noch einmal in den Charts auf – auf Platz 92 bei den US-Country-Singles.

 

Von Scott erschienen auch eine Reihe von Alben. Das erste hiess "Jack Scott" (Carlton, 1958), gefolgt von "What Am I Living For!" (Carlton, 1960). Diese zweite LP enthielt auch Songs, die zuvor nur auf Singles erschienen waren, darunter auch seine beiden Singles für "ABC-Paramount".

 

Weitere Alben hiessen "I Remember Hank Williams" (Top Rank, 1960), "The Spirit Moves Me" (Top Rank, 1960) mit The Fabulous Chantones, "What In The World's Come Over You" (Top Rank, 1960) und "Burning Bridges" (Jasmine, 1964).

 

Neben Neuauflagen seiner früheren Alben erschienen im Laufe der Jahre auch die beiden Konzertaufnahmen "Live At The Edge" (Underground, 1983) mit Aufnahmen von 1979 und "Live In Paris" (Big Beat, 1985) mit Aufnahmen von 1981.

 

Von Scott erschienen Dutzende von Compilations. Die wichtigsten waren die Doppel-LP "Grizzily Bear" (Charly, 1986), die beiden CDs "The Way I Walk: The Original Carlton Recordings 1958-1960" (Rollercoaster, 1990) und "The Best Of Jack Scott 1957-1960" (Stardust, 1995) sowie die Doppel-CD "Baby She's Gone" (Castle, 2003).

 

Mit "Way To Survive" (Bluelight, 2015) legte Scott nach mehr als 40-jährigen Unterbruch wieder einmal ein Album mit neuem Material vor. Im selben Jahr erschien mit dem 5-CD-Set "Classic Scott – The Way I Walk" (Bear Family, 1992) die bisher umfangreichste Compilation. Über vier CDs erstreckte sich "Five Classic Albums Plus Bonus Singles" (Real Gone, 2015).    03/26

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