top of page

Julian Priester

  • musicmakermark
  • vor 2 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanischer Post Bop/Avantgarde Jazz-Posaunist und Bandleader, geboren am 29. Juni 1935 in Chicago, Illinois. Als Teenager spielte er an der Seite von Muddy Waters, Bo Diddley und Sonny Stitt. In den frühen 1950er Jahren war er Mitglied des Sun Ra Arkestras, mit dem er zu mehreren Aufnahmen kam.


 

Er ging mit Lionel Hampton auf Tournee und arbeitete 1958 für Dinah Washington. 1959 liess sich Priester in New York City nieder, wo er an der Seite von Eddie Chamblee, Philly Joe Jones, Abbey Lincon, Max Roach, Johnny Griffin, Tommy Turrentine und anderen zu Aufnahmen kam.

 

Dazu konnte er erste Aufnahmen als Leader realisieren. Für "Keep Swingin'" (Riiverside, 1960) umgab er sich mit Jimmy Heath (ts), Tommy Flanagan (p), Sam Jones (b) und Elvin Jones (dm). Als Julian Priester Sextet wurde "Spiritsville" (Jazzland, 1960) veröffentlicht.

 

Am Werk waren neben Priester Walter Benton (ts), Charles Davis (bars), McCoy Tyner (p), Sam Jones (b) und Art Taylor (dm). Danach folgte eine lange Zeit ohne eigenen Aufnahmen. Er war Mitglied von Gruppen um Charles Mingus und Freddie Hubbard.

 

Auch Blue Mitchell, Booker Little, Clifford Jordan, Max Roach, Cal Tjader,  Herbie Mann, Stanley Turrentine, Duke Ellington und andere verpflichteten ihn für Aufnahmen. Er war Mitglied einer grösseren Gruppe, mit der John Coltrane "Africa/Brass" (Impulse!, 1973) aufnahm.

 

Herbie Hancock holte ihn in der selben Zeit für die Aufnahmen von "Sextant" (Columbia, 1973) ins Studio. "Love, Love" (ECM, 1974) war nach langer Zeit wieder einmal eine eigene Aufnahme. Begleitet wurde er von Patrick Gleeson (synth), Leon Ndugu Chancler und weiteren, eher unbekannten Musikern.

 

Unter dem Bandnamen Julian Priester And Marine Intrusion entstand "Polarization" (ECM, 1977). Auch dafür umgab er sich mit eher unbekannten Musikern. Danach hatte er wieder Dutzende Engagements als Sideman. In den 1990er Jahren war er dreimal bei Aufnahmen Co-Leader.

 

Darunter befand sich "Hints On Light And Shadow" (Postcards, 1997), eine Duoaufnahme mit Sam Rivers (ts, ss, fl, p). "In Deep End Dance" (Conduit, 2002) war wieder einmal eine Aufnahme als Leader. Darauf wurde er von Dawn Clement (p), Geoff Harper (b) und Byron Vannoy (dm) begleitet.

 

Es folgten weitere Aufnahmen als Sideman, Co-Leader oder Gast. "Portraits And Silhouettes" (Thatswan!, 2008) war eine Duo-CD mit Jimmy Bennington (dm), aufgenommen bereits 2005 und erstmals schon 2007 veröffentlicht. Mit Paul Blaney (b) als dritten Musiker hatten Priester und Bennington "Blue Veils And Bright Stars" (ThatSwan!, 2005) eingespielt.     

 

Julian Priester verzeichnet bei discogs.com fast 400 Einträge als Musiker.   

01/26

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Compendium musicum

©2023 von Compendium musicum. Erstellt mit Wix.com

bottom of page