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Leo Wright

  • musicmakermark
  • vor 2 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanischer Jazz-Altsaxophonist, Flötist und Klarinettist, geboren am 14. Dezember 14, 1933 in Wichita Falls. Ab Anfang der 1960er Jahren machte er mehrere Aufnahmen als Mitglied von Ensembles von Dizzy Gillespie. Auch erste eigene Alben konnte er damals einspielen.


 

Für "Blues Shout" (Atlantic, 1961) holte er als weitere Musiker Richard Williams (tp), Harry Lookofsky (vio), Junior Mance (p), Art Davis (b) und Charlie Persip (dm) dazu. Auf "Suddenly The Blues" (Atlantic, 1962) wurde er von Kenny Burrell (g), Ron Carter (b) und Rudy Collins (dm) begleitet.

 

In jener Zeit stand er auch für Lalo Schifrin, Tadd Dameron, Antonio Carlos Jobin, Johnny Coles, John Lewis, Dave Pike, Brother Jack McDuff, Jimmy Witherspoon und andere im Studio. Dazu war er Mitglied des Tournee-Pakets "Jazz At The Philharmonic".

 

1963 liess er sich in Europa nieder. Zuerst lebte er in Berlin, später in Wien. In Europa kam er zu weiteren Aufnahmen als Sidemam mit europäischen oder amerikanischen Musikern. "Flöte + Alt-Sax" (Amiga, 1967) war eine LP, die auf dem DDR-Staatslabel erschien.

 

Begleitet wurde er bei diesen 1965 in Dresden realisierten Aufnahmen von André Condouant (g), "Dr. Blues" Candy Green (vcl, p, claviola), Wolfgang Kraesse (b) und Hartwig Bartz (dm). Bei der selben Gelegenheit entstanden die Aufnahmen der später veröffentlichten LP "Modern Jazz Studio Nr. 4" (Amiga, 1970).

 

Auf "Alto Summit" (MPS, 1968) war er einer der Co-Leader neben Lee Konitz, Pony Poindexter und Phil Woods. Begleitet wurden die vier Altsaxophonisten von Steve Kuhn (p), Palle Danielsson (b) und Jon Christensen (dm).

 

Sein eigenes, offenbar in den UsA eingespieltes Album "Soul Talk" (Vortex, 1970) kam mit Gloria Coleman (org), Kenny Burrell (g) und Frankie Dunlop (dm) zu Stande. Auf "It's All Wright - Plays 12 All-Time-Hits" (BASF, 1973) interpretierte Wright, begleitet von einer Big Band, Pop-Hits.

 

Keine Besetzungsangaben liegen von der Soul Jazz-LP "Evening Breeze" (Roulette, 1976) vor, die in Deutschland unter dem Titel "Are You Lonesome Tonight" (Hansa, 1976) erschien. Mit Fritz Pauer (p), Jimmy Woode (b) und Tony Inzalaco (dm) als Co-Leader spielte er "Jazz Live At Jazz Bei Freddy" (Wunderteam, 1977) ein.

 

In Europa unterstützte er bei Aufnahmen die Big Band-Leader George Gruntz, Oliver Nelson, Paul Kuhn und Kurt Edelhagen oder die Schlagersänger Udo Jürgens, Wencke Myhre, Knut Kiesewetter und Marianne Rosenberg sowie Red Garland, Blue Mitchell, Kenny Burrell, Annie Ross & Pony Poindexter und andere.

 

Leo Wright besitzt bei discogs.com über 220 Einträge als Musiker. Er starb am 4. Januar 1991 im Alter von 57 Jahren in Wien.            06/26

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