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Lindsey Buckingham

Amerikanischer Rock-Musiker, Sänger und Songschreiber, geboren am 3. Oktober 1949 in Paolo Alto, California. Er wuchs in einer sportlichen Familie auf. Sein Bruder ist der ehemalige Olympiateilnehmer und Weltrekordhalter im Schwimmen, Greg Buckingham. Lindsey spielte in seiner Schulzeit Wasserball und brach eine aussichtsreiche Karriere ab, um Musiker zu werden.


Er interessierte sich zuerst für Folk-Musik und spielte zwischen 1966 und 1971 als Sänger und Bassist in der Psychdelic/Folk Rock-Band The Fritz Rabyne Memorial Band. Während dieser Zeit stiess auch die Sängerin Stevie Nicks zur Band. Buckingham und Nicks, die sich von der Schulzeit her kannten, setzten nach dem Ende von Fritz ihre Karriere als Duo Buckingham Nicks fort.


Mit Hilfe von mehreren Musikerinnen und Musikern spielte das Duo die erfolglose LP "Buckingham Nicks" (Polydor, 1973) ein, aus der mehrere Singles ausgekoppelt wurden. Aufsehen erregte höchstens das Cover, auf dem Buckingham und Nicks nackt abgebildet waren. "Polydor" setzte das Duo vor den Aufnahmen eines zweiten Albums vor die Türe.


Buckingham ging vorerst mit der Band von Don Everly auf Tournee und sang dabei die Parts von Phil Everly. Bei einem Besuch in den Sound City Studios in Van Nuys, California, bekam Mick Fleetwood, der Leader von Fleewood Mac, den Song "Frozen Love" von Buckingham Nicks zu hören. Als Bob Welch bei Fleetwood Mac ausstieg, offerierte Mick Fleetwood Lindsey Buckingham den Posten als Gitarristen der inzwischen in den USA dominzilierten, Westcoast Rock-lastigen Band. Buckingham brachte gleich auch noch Stevie Nicks mit in die Band.


Mit dem Zuzug von Buckingham und Stevie Nicks, die eine Zeitlang auch ein Paar waren, begann für Fleetwood Mac die erfolgreichste Zeit der Band. Schon "Fleetwood Mac" (Reprise, 1975), das erste Album von Fleetwood Mac mit Buckingham und Nicks, wurde ein Nummer-1-Album in den Billboard 200.


Allein in den USA gingen über 5 Millionen Stück dieser LP über den Ladentisch. Mit "Rumours" (Warner, 1977) setzte die Band noch einen obendrauf. Weltweit verkaufte sich dieses Album über 40 Millionen Mal und stand in vielen Ländercharts ganz oben in den Charts, so auch in den USA und England. Das Album enthielt mit "Dreams" auch die einzige Nummer-1-Single der Band in den Billboard Hot 100.


Viele andere Singles aus jener Zeit schafften aber den Sprung in die Top-10 der US-Singlecharts. "Dreams" stammte, wie viele andere Songs bzw. Hits, aus der Feder von Stevie Nicks. Auch Lindsey Buckingham steuerte viele erfolgreiche Songs bei. "Tusk" (Warner, 1979), "Mirage" (Warner, 1982) und "Tango In The Night" (Warner, 1987) waren weitere hocherfolgreiche Fleewood Mac-Alben mit Lindsey Buckingham, der 1987 ausstieg.


Auch Stevie Nicks stieg später aus und absolvierte eine erfolgreiche Solokarriere. Später machte Buckingham bei den Aufnahmen des Fleewood Mac-Albums "Time" (Warner, 1995) als Backing-Sänger in einem Track mit, ehe er und Nicks wieder zur Band stiessen und bei den Aufnahmen von "Say You Will" (Reprise, 2003), dem letzten Studioalbum der Band, dabei waren.


Schon während seiner Zeit bei Fleetwood Mac ging Buckingham seinen eigenen Projekten nach. Praktisch im Alleingang, mit ein wenig Hilfe von Mick Fleetwood und Christine McVie, nahm er sein erstes eigenes Album "Law And Order" (Asylum, 1981) auf, das eher in Richtung Lo-Fi und New Wave ging. Mit der Single "Trouble" hatte er einen Top-10-Hit in den Billboard Hot 100. Das Album erreichte Platz 32 der Billboard 200.


Wiederum fast im Alleingang entstand sein zweites Album "Go Insane" (Mercury, 1984), das nicht über Platz 45 der Billboard 200 hinauskam. Das Titelstück als eine von zwei Singleauskoppelungen platzierte sich auf Position 23 der Billboard Hot 100. Unter anderem mit dem Jazz-Bassisten Buell Neidlinger und mit dem früheren Weather Report-Perkussionisten Alex Acuña entstand das dritte eigene Album "Out Of The Cradle" (Mercury, 1992), das nicht über Platz 128 in den USA und Platz 51 in England hinauskam.


Es war das erste Album nach der Trennung von Fleetwood Mac. "Under The Skin" (Reprise, 2006) schnitt mit Platz 80 in den Billboard 200 etwas besser ab, zumal Buckingham inzwischen wieder mit Fleetwood Mac auf Reunion-Tournee gewesen war. Die Aufnahmen zu diesem Album hatten schon 1995 begonnen. "Live At The Bass Performance Hall" (Reprise, 2008) war ein CD/DVD-Set mit Aufnahmen eines Konzertes vom Januar 2007 in Fort Worth, Texas.


Ebenfalls schon 1995 waren die ersten Aufnahmen zum nachfolgenden Studioalbum "Gift Of Screws" (Reprise, 2008) entstanden. Material das dabei entstand, wurde dann aber auch für das Fleetwood Mac-Alben "The Dance" und "Say You Will" verwendet. Trotzdem schaffte es das Album in die Top-50 der Billboard 200. John McVie (e-b) und Mick Fleetwood (dm) halfen bei den Aufnahmen.


Auch "Seeds We Sow" (Eagle, 2011) erreichte die Top-50 der Billboard 200. Bei der Tournee dazu entstand die CD/DVD/Blu-ray "Songs From The Small Machine: Live in L.A at Saban Theatre in Beverly Hills, CA/2011" (Eagle, 2011). Auch "One Man Show" (Lindsey Buckingham, 2012) war eine Live-CD, allerdings mit akustischen Soloaufnahmen einer Tournee von 2012.


Mit Christine McVie, der langjährigen Sängerin von Fleetwood Mac, tat sich Buckingham zu Buckingham McVie zusammen, um das Album "Lindsey Buckingham Christine McVie" (The Village Recorder, 2017) aufzunehmen. Weil auch noch John McVie und Mick Fleetwood bei den Aufnahmen mitmachten, handelte es sich praktisch um eine Fleetwood Mac-Reunion ohne Stevie Nicks.


Mit Platz 17 in den Billboard 200 und Platz 5 in den UK-Albumcharts war es sehr erfolgreich. "Solo Anthology: The Best of Lindsey Buckingham" (Rhino, 2018) hiess eine Compilation, die es in den USA und in England auf hintere Plätze der Charts schaffte. Im Alleingang spielte er "Lindsey Buckingham" (Reprise, 2021) ein. Das Album tauchte nur in den Top-30 der britischen Charts auf. 09/23

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