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Loose Tubes

musicmakermark
9. Juni
1 Min. Lesezeit

Englische Jazz-Grossformation, hervorgegangen 1983 aus einem Workshop des Big Band-Leiters und Komponisten Graham Collier. Treibende Kräfte hinter Loose Tubes waren Django Bates (key) und Steve Berry (b), die während den Workshop-Wochen begannen,  eigenes Material einzubringen.


 

1984 trat das Ensemble erstmals unter dem Namen Loose Tubes auf. Weitere Hauptfiguren waren Eddie Parker (fl), Chris Batchelor (tp), Dave DeFries (tp), John Eacott (tp, flh) und John Harborne (tb), die als Komponisten in Erscheinung traten sowie Ashley Slater (tb), der auf der Bühne die Ansagen machte.

 

Dazu kamen weitere Musiker der bis zu 21 Mann starken Truppe. Es waren dies Julian Argüelles (ss, bars), Steve Argüelles (dm, perc), Iain Ballamy (ss, as), Steve Buckley (as, ss), Steve Day (tb, euph), Nic France (dm), Lance Kelly (tp), Thebe Lipere (perc), Mark Lockheart (ts, ss), Julian Nicholas (ts, ss), John Parricelli (g), Dave Powell (tuba), Dai Pritchard (cl), Richard Pywell (tb) und Tim Whitehead (ts).

 

Das Grossorchester veröffentlichte mit "Loose Tubes" (Loose Tubes, 1985), "Delightful Precipice" (Loose Tubes, 1986) und "Open Letter" (Editions EG, 1988) drei reguläre Alben. "Jazzbühne Berlin'87" (Repertoire, 1991) war ein Livemitschnitt.

 

Später erschien vom Abschiedskonzert der Loose Tubes im September 1990 im "Ronnie Scott's Club" in London mit "Dancing On Frith Street" (Lost Marble, 2010) ein weiteres Live-Dokument. Der zweite Teil des Abends wurde als "Süd Afrika" (Lost Marble, 2012) veröffentlicht.

 

Nachträglich kamen unter dem Titel "Arriving" (Lost Marble, 2015) Aufnahmen aus den Jahren 1990 und 2014 heraus. Die Gruppe war 2014 zum 30-Jahr-Jubiläum noch einmal für ein Konzert zusammengekommen.

                                               06/26

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