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Monster Magnet

musicmakermark
vor 11 Minuten
2 Min. Lesezeit

Amerikanische Kraut-, Space-, Grunge bzw. Stoner Rock-Band, gegründet 1989 in Red Bank, New Jersey. Vorbilder waren Hawkwind, MC5 und Amon Düül. Gründungsmitglieder waren Dave Wyndorf (g, vcl), Tim Cronin (g), John McBain (g), Joe Calandra (e-b) und John Kleinman (dm).


 

In dieser Besetzung entstand eine erste EP "Monster Magnet" (Glitterhouse, 1990) mit sechs Tracks. Das erste Album hiess "Spine Of God" (Caroline, 1991). Danach ging die Band unter dem Einfluss der Grunge-Welle von Kraurock mehr in Richtung Grunge und Stoner Rock. Gleichzeitig wurde John McBain durch Ed Mundell (g) ersetzt.

 

Die folgende Aufnahme "Tab" (Caroline, 1992), eine EP mit LP-Länge, enthielt aber Material, das vor dem Debutalbum aufgenommen worden war. Das zweite offizielle Album "Superjudge" (A&M, 1993) erschien bei einem Majorlabel und zeigte Monster Magnet nun als Space-Rock-Gruppe à la Hawkwind.

 

Die CD verkaufte sich nicht besonders gut. Besser kam "Dopes To Infinity" (A&M, 1995) an, zumal das Album mit "Negasonic Teenage Warhead" eine Single enthielt, die in einigen Charts sowie in den Top-50 in Grossbritannien auftauchte.

 

Den Durchbruch schaffte die Gruppe mit dem Album "Powertrip" (A&M, 1998), eingespielt mit den drei Gitarristen Philip Caivano, John Flannery und Matt Hyde an der Seite der bisherigen Musiker Wyndorf, Mundell, Calandra und Kleinman.

 

Caivano wurde an der Seite von Mundell und Wyndorf dritter Gitarrist der Band und festes Mitglied von Monster Magnet. Das Album erschien auf Platz 97 der Billboard 200 und war damit das chartsmässig erfolgreichste.

 

Nach Tourneen mit Aerosmith, Metallica und Marilyn Manson erschien mit "God Says No" (A&M, 2000) das letzte Album für dieses Label. Mit "Greatest Hits" (A&M, 2003) legte das alte Label von Monster Magnet noch eine Doppel-CD-Compilation nach.

  

Gleichzeitig kam es zu weiteren Besetzungswechseln. Weitere Alben hiessen "Monolithic Baby" (SPV, 2004), "4-Way Diablo" (SPV, 2007) und "Mastermind" (Napalm, 2010). "Cobras And Fire (The Mastermind Redux)" (Napalm, 2015) war fünf Jahre später eine komplette Neuaufnahme von "Mastermind".

 

"Space Lords" (Universal, 2012) hiess nach dem ersten "Mastermind"-Album vorerst eine Compilation, die sich über drei CDs erstreckte. Nach "Mastermind" brauchte die Band drei Jahre, ehe sie mit "Last Patrol" (Napalm, 2013) ein Nachfolgewerk vorlegte.

 

"Milking The Stars: A Re-Imagining Of Last Patrol" (Napalm, 2014) war praktisch die Fortsetzung davon und enthielt neben vier neuen Songs, alternative Liveversionen von Songs der Alben "Last Patrol" und Three Kingfisher".

 

Weitere Alben trugen die Titel "Mindfucker" (Napalm, 2018) und "A Better Dystopia" (Napalm, 2021). "Test Patterns: Vol.1" (God Unknown, 2022) enthielt einen Track von zwei 1989er Demotapes in zwei je über 24-minütigen Versionen. "1993-2000" ([Pias] und A&M, 2025) bestand aus den vier Alben für "A&M in Form von Doppel-LPs. 09/26

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