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Queens Of The Stone Age

Aktualisiert: 15. Juni 2023

Amerikanische Desert/Stoner-Rock-Formation, gegründet 1996 in Palm Desert, California, von Josh Homme (g, vcl) und Alfredo Hernadez (dm), die davor zusammen mit John Garcia (vcl) und Scott Reeder (e-b) "... And The Circus Leaves Town" (Elektra/Asylum, 1995), die letzte CD von Kyuss eingespielt hatten.


Homme und Hernandez nannten sich vorerst Gamma Ray, nahmen unter diesem Namen sogar die Single "If Only Everything/Born To Hula"(Man's Ruin, 1996) auf, ehe man sich in Queens Of The Stone Age umtaufte. Das erste Album "Queens Of The Stone Age" (Man's Ruin, 1998) wurde im Duo sowie mit Hilfe von Gastmusikern aufgenommen. Bei der anschliessenden Tournee gesellten sich mit Nick Olivieri (e-b) von Mondo Generator und Dave Catching (g) zwei weitere Musiker fest dazu.


Mit Platz 122 in den Billboard 200 und Platz 49 in England erreichte das Debualbum immerhin die Charts. Danach erlebte das Lineup mehrere Wechsel, bei denen Josh Homme die einzige Konstane blieb. Bei den Aufnahmen für das zweite Album "Rated R" (Interscope, 2000) machten neben Olivieri auch Nick Lucero und Gene Trautman (dm), Dave Catching, Brendon McNichol und Chris Gross (g) sowie der Ex-Judas Priest-Sänger Rob Halford (vcl) mit. Die CD tauchte nicht in den Billboard 200 auf.


Bei der anschliessenden Tournee sass mit Dave Grohl der Ex-Nirvana-Schlagzeuger und damalige Foo Fighters-Leader am Schlagzeug. Er wurde bei den Aufnahmen des dritten Albums "Songs For The Deaf" (Interscope, 2002) durch das Danzig-Mitglied Joey Castillo (dm) ersetzt. Als weitere Musiker kam Mark Lanegan (vcl) von den Screaming Trees zum Einsatz, der später auch eine Zeitlang festes Mitglied war.


"Songs For The Deaf" war mit Platz 17 in den Billboard 200 sowie Platz 4 in England um einiges erfolgreicher als die ersten beiden Alben. In den USA und in Europa wurden je eine Million Stück davon verkauft. 2004 wurde Nick Olivier entlassen. Mit Alain Johannes (div instr), Troy Van Leuuwen (g) von A Perfect Circle und Castillo spielte Homme das vierte Album "Lullabies To Paralyze" (Interscope, 2005) eing.


Es gelangte sowohl in den USA wie in England unter die Top-5 der offiziellen Albumcharts. Neu zu den Queens gehörte ab 2005 Natasha Shneider (key, vcl). "Over The Years And Through The Woods" (Interscope, 2005) war im selben Jahr ein erstes Livealbum, das auch in Form einer DVD heraus gebracht wurde. Das nächste Studioalbum hiess "Era Vulgaris" (Interscope, 2007).


Mit Platz 14 in den USA und Platz 7 in England konnte es nicht mehr ganz an an den Erfolg von "Lullabies To Paralyze" anknüpfen. Das Stammtrio bei den Aufnahmen bestand aus Josh Homme (vcl, g, key, org, p, e-p, perc), Troy Van Leeuwen (g, key, e-p, e-b, perc, vcl) und Joey Castillo (dm, perc). Dazu kamen weitere Musiker. Bis zum nächsten Album "...Like Clockwork" (Matador, 2013) vergingen sechs Jahre. Dennoch wurde es chartsmässig das erfolgreichste Album der Band bisher. Es stand bei den Billboard 200 ganz zuoberst und notierte in England auf Platz 2.


Drummer Joey Castillo war während den Aufnahmen ausgestiegen. Neben Homme und Van Leeuwen bildeten Dean Fertita (key, g, p, e-p, synt, clavinet, vcl) und Michael Shuman (e–b, g, perc, synt, mellotron, perc) das Stammquartett, ergänzt durch diverse Gastmusiker wie Dave Grohl, Trent Reznor von NIN, Elton John und anderen. "iTunes Festival: London 2013" (iTunes, 2013" hiess im selben Jahr eine DL-only– EP.


Ebenfalls nur als DL erhältlich war die Live-EP "...Like Cologne" (2013), das die Gruppe selber via "Spotify" zugänglich machte. Die EP bestand aus drei akustischen Songs. "Villains" (Matador, 2017) war vier Jahre nach "... Like Clockwork" das nächste Album. Es war das erste Nummer-1-Album in Grossbritannien sowie ein Top-3-Album in den USA. Sechs Jahre später erschien mit "In Times New Roman" (Matador, 2023) ein weiteres Album.


Neben den regulären Alben erschienen von den Queens Of The Stone Age auch zwei Split-EPs mit ihrer Vorgängerband Kyuss (Man's Ruin, 1997) und mit Beaver (Man's Ruin, 1998). "Compilcations: Rarities & B-Sides" (Interscope, 2004) war eine 6-Track-EP mit unter anderem Covers von den Kinks, Subhumans und den Cramps.


Josh Homme wirkte auch bei vielen anderen Bands mit, etwa bei Eagles Of Death Metal und bei Them Crooked Vultures. Ab 1996 organisierte Homme beim Joshua Tree, am Rande der Mojave Wüste in Südkalifornien, alljährlich eine Art Allstar-Jam-Session, die "The Desert Sessions" heisst und teilweise auf Schallplatten dokumentiert wurde. Gäste von Homme sind jeweils Musikerinnen und Musiker von befreundeten Bands. 06/23

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