top of page
  • musicmakermark

Rufus

Amerikanische Funk/Rock-Band, entstanden 1969 in Chicago, Illinois, aus der Soul/Rock-Gruppe The American Breed. Diese hatte 1967/68 drei Alben und eine Reihe von Singles veröffentlicht, von denen es "Bend Me, Shape Me" (Acta, 1967) in die Top-5 der Billboard Hot 100 schaffte.



Nachdem der Erfolg nachliess, taufte man sich in Smoke und 1970 in Ask Rufus um. Die Band bestand bei der Umbenennnung in Ask Rufus aus den ehemaligen American Breed-Musikern Al Ciner (g), Kevin Murphy (key), Charles "Chuck" Colbert (e-b) und Lee Graziano (dm).

 

Danach gab es eine Reihe von Besetzungswechseln und 1971 einen Schallplattenvertrag mit "Epic Records", der in Aufnahmen für ein nicht veröffentlichtes Album gipfelte. Mit Paulette McWilliams hatte die Band eine feste Sängerin. Als diese die Band für eine Solokarriere verlassen wollte, anerbot sich ihre Freundin Chaka Khan diesen Posten zu übernehmen.

 

Die Band zögerte zunächst, liess dann aber Khan durch McWilliams einige Zeitlang einarbeiten. In der Besetzung Chaka Khan (vcl), Al Ciner (g, vcl), Kevin Murphy (org, clavinet), Ron Stockert (key), Dennis Belfield (e-b) und André Fischer (dm) entstand das erste veröffentlichte Album "Rufus" (ABC, 1973) und der Zweitling "Rags To Rufus" (ABC, 1974).

 

Inzwischen hatte man den Bandnamen auf Rufus abgekürzt. Vor allem "Rags To Rufus" war erfolgreich: Für das Album schaute Platz 4 bei den Billboard 200 heraus, für die Singleauskoppelung " Tell Me Something Good" Platz 3 bei den Billboard Hot 100. Die zweite Single  "You Got the Love" schaffte es bei den R&B-Singles gar auf Platz 1, bei den Billboard Hot 100 auf Platz 11.

 

Ab dem dritten Album "Rufusized" (ABC, 1974) nannte sich die Gruppe Rufus & Chaka Khan. "Rufusized" und danach "Rufus Featuring Chaka Khan" (ABC, 1975) waren beides Top-10-Alben in den USA und belegten die Plätze 2 bzw. 1 bei den R&B-Alben. Auch "Ask Rufus" (ABC, 1977), "Street Player" (ABC, 1978) und "Masterjam" (MCA, 1979) standen in dieser Spezialwertung ganz zuoberst, dazu alle drei LPs auch in den Top 15 der Billboard 200.

 

Aus diesen Alben resultieren zudem drei weitere Nummer-1-Hits bei den R&B-Singles. 1976 hatten die Spannungen zwischen Khan und Mitgliedern von Rufus zugenommen, nachdem Chaka Khan Richard Holland geheiratet hatte. Ohne Chaka Khan, die an einer Solokarriere zu arbeiten begann, nahm die Band dazwischen das wenig erfolgreiche Album "Numbers" (ABC, 1978) auf.

 

Als Sänger waren darauf Tony Maiden und David "Hawk" Wolinski sowie Helen Lowe und Maxayne zu hören. Nach der erwähnten LP "Masterplan" wieder mit Khan, war "Party 'Til You're Broke" (MCA, 1981) ein weiteres Album ohne Chaka Khan. Entsprechend waren die Verkaufszahlen bzw. Chartsplatzierungen.

 

Nach zwei erfolgreichen eigenen Alben tat sich Khan für das Studioalbum "Camouflage" (MCA, 1981) und die Liveaufnahme "Live - Stompin' At The Savoy" (Warner, 1983) erneut mit Rufus zusammen. Mit beiden Alben konnte die Paarung nicht mehr an frühere Erfolge anknüpfen.

 

Wieder ohne Chaka Khan entstand "Seal In Red" (Warner, 1983). Auch diese LP schlug keine hohen Wellen. Danach löste sich Rufus auf, während Chaka Khan immer erfolgreicher wurde. 2001 kam es zu einer kurzlebigen Live-Reunion von Rufus mit Chaka Khan. Auch danach stand die Band dann und wann wieder auf der Bühne, ohne dass es zu weiteren Aufnahmen kam.                                            05/24

4 Ansichten

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

תגובות


bottom of page