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Sonny Fortune

  • musicmakermark
  • vor 1 Stunde
  • 3 Min. Lesezeit

Amerikanischer Jazz-Alt- und Sopransaxophonist, Flötist, Komponist und Bandleader, geboren am 19. Mai 1939 in Philadelphia, Pennsylvania. Er studierte an der Wurlitzer and Granoo School of Music. Danach spielte er in lokalen R&B-Gruppen.


 

"Trip On The Strip" (Prestige, 1966) hiess eine frühe Soul Jazz-Aufnahme mit Stan Hunter (org) als Co-Leader sowie mit Sherman Suber (g) und John Royal (dm) als Begleiter. 1967 ging er nach New York City, wo er für Elvin Jones spielte.

 

1968 schloss er sich für zwei Jahre der Gruppe von Mongo Santamaría an, bevor er mit dem Sänger Leon Thomas sowie von 1971 bis 1973 mit McCoy Tyner arbeitete. Danach war er bei Roy Brooks, Buddy Rich und Miles Davis tätig. Es war ist auf mehreren Alben von Davis zu hören.

 

Er machte bei den Aufnahmen für die beiden Live-Doppel-LPs "Pangaea" (Columbia, 1975) und "Agharta" (Columbia, 1976) mit. Zudem ist Fortune auf den Doppel-Alben "Get Up with It" (Columbia, 1974) und auf "Big Fun" (Columbia, 1975) mit von der Partie. Es handelte sich um Sammlungen von Tracks aus den Jahren 1969 bis 1974.


Dazu entstanden mehrere Aufnahmen unter eigenem Namen. Für "Long Before Our Mothers Cried" (Strata-East, 1974) holte er Charles Sullivan (tp), Stanley Cowell (p), Wayne Dockery (b), Chip Lyle (dm), sowie Mario Muñoz, Richie Pablo Landrum und Angel Allende (perc) ins Studio.

 

Auf "Awakening" (Horizon, 1975) wurde Fortune von zum Teil den selben Leuten sowie dazu von Kenny Barron oder John Hicks (p), Reggie Workman (b) und Billy Hart (dm) begleitet. Dies galt auch für "Waves of Dreams" (Horizon, 1976) mit unter anderem Buster Williams (b).

 

Auf "Serengeti Minstrel" (Atlantic, 1977) waren unter anderem Jack DeJohnette (dm) und Woody Shaw (co, flh) seine Begleiter. "Infinity Is" (Atlantic, 1978) und "With Sound Reason" (Atlantic, 1979) waren weitere solche Alben mit relativ vielen und prominenten Begleitern. In den 1980er Jahren waren Fortune mit eigenen Aufnahmen praktisch nicht präsent.

 

Unter dem Titel "Great Friends" (Black And Blue, 1987) erschien einzig eine Session, die am 7. Juli 1986 in Paris Sonny Fortune (as), Billy Harper (ts), Stanley Cowell (p), Reggie Workman (b) und Billy Hart (dm) zusammenbrachte. Erst mit "Laying It Down" (Konnex, 1991) meldete er sich wieder zurück.

 

Es war dies eine Quartett-Aufnahme mit Kenny Barron (p), Cecil McBee (b) und Billy Hart (dm). Auf "It Ain't What It Was" (Konnex, 1992) waren Mulgrew Miller (p), Santi DeBriano (b) und Billy Hart (dm) seine Begleiter, und auf "Monk's Mood" (Konnex, 1993) waren Kirk Lightsey (p), Dave Williams (b) sowie Joe Chambers (dm).

 

Mit Gary Bartz (as) als Co-Leader sowie mit Kenny Barron (p), Buster Williams (b) und Jack DeJohnette (dm) als Begleiter entstand "Alto Memories" (Verve, 1994). "Four In One" (Blue Note, 1994) war eine Aufnahme mit Kirk Lightsey (p), Buster Williams (b) und Billy Hart (dm).

 

"A Better Understanding" (Blue Note, 1995) sah Fortune in Begleitung von Jerry Gonzalez (tp), Robin Eubanks (tb), Kenny Barron (p), Wayne Dockery (b), Ronnie Burrage oder Billy Hart (dm) und Steve Berrios (perc). Für "From Now On" (Blue Note, 1996) holte er Eddie Henderson (tp), Joe Lovano (ts), John Hicks (p), Santi DeBriano (b) und Jeff "Tain" Watts (dm).

 

Mit Eddie Vinson (as) als Co-Leader sowie mit Begleitmusikern nahm er "Sonny Fortune & Eddie Vinson" (Fortune Vinson Cruse und K-Jazz, 1997) auf. Vom Sonny Fortune Quartet mit Charles Eubanks (p), Ben Brown (b) und Ronnie Burrage (dm) kam die Doppel-CD "Sound Of Sounds" (Live At EJ's, 1998) mit Aufnahmen von 1980 heraus. 

 

"In The Spirit Of John Coltrane" (Shanachie, 2000) war eine John Coltrane-Hommage, auf der Fortune von Musikern in diversen Zusammensetzungen begleitet wurde. Danach folgten von Fortune als Leader "Continuum" (Sound Reason, 2003), "You And The Night And The Music" (18th & Vine, 2007), "Last Night at Sweet Rhythm" (Sound Reason, 2009) und "Invitation" (Candid und Whynot, 2010) .

 

Als Gast des Trios Ernst Bier (dm), Matthias Batzel (org) und Karl Scholz (g) war er Mitte Juli 2005 in einem Berliner Club aufgetreten, wo "Live At A-Trane" (Konnex, 2006) mitgeschnitten wurde.

 

Zudem spielte Fortune mit Charles Mingus, Billy Bang, Dizzy Gillespie, Mal Waldron, Gary Bartz, George Benson, Rabih Abou-Khalil, Roy Ayers, Oliver Nelson, Nat Adderley, Barbara Dennerlein und Pharoah Sanders. Sonny Fortune starb am 25. Oktober 2018 im Alter von 79 Jahren in New York, City. Bei discogs.com besitzt er fast 200 Einträge als Musiker.       02/26

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