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Starcastle

  • musicmakermark
  • 24. Juni
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanische Prog Rock-Gruppe, gegründet 1969 an der University of Illinois in Champaign als lokale Coverband unter dem Namen St. James. Die Urbesetzung bestand aus Mike Castlehorn (dm), Stephen Hagler (g), Paul Tassler (e-b) und Mike Castlehorn (dm).


 

Castlehorn kam bei einem Autounfall ums Leben, und Tassler wurde Bandmanager. Neu kamen Pauls Bruder Stephen Tassler (dm) und Gary Strater (e-b) in die Gruppe. Strater blieb bis zu seinem Tod im Jahr 2004 das einzige konstante Mitglied von Starcastle.

 

Die Gruppe nannte sich fortan Mad John Fever, spielte immer noch Coverversionen und trat mit Bands wie Styx und Blue Öyster Cult auf. Mit der Arbeit an eigenem, vor allem vom englischen Prog Rock beeinflussten Material, wurde 1972 daraus Starcastle.

 

In der Besetzung Steve Hagler und Matthew Stewart (g, vcl), Herb Schildt (org, synth, p), Gary Strater (e-b) und Stephen Tassler (dm, perc) sowie mit Terry Luttrell (vcl), ehemals REO Speedwagon, nahm die Band nach einigen Demos ihr Debut-Album "Starcastle" (Epic, 1976) auf.

 

Das Album verkaufte sich recht gut. Die Band konnte an immer grösseren Konzerten als Opener für andere Gruppen auftreten. Erster Höhepunkt war ein Konzert im New Yorker Central Park vor 100'000 Besuchern als Opener für Gentle Giant.

 

"Fountains Of Light" (Epic, 1977) hiess die zweite LP, gefolgt von "Citadel" (Epic, 1977) und "Reel To Reel" (Epic, 1978). Inzwischen hatte das Interesse der Käuferschaft und des Labels merklich abgenommen. Schildt und Luttrell verliessen die Band.

 

Steve Hagler übernahm vorerst den Leadgesang, gab ihn dann an Ralph Goldhiem von Timberline und der Glenn Hughes Group ab. Nachdem kein neuer Schallplattenvertrag in Sicht war, verliessen Ur-Mitglied Steve Hagler sowie Steve Tassler die Band. Nach und nach kehrten auch andere Mitglieder der Band den Rücken.


1987 löste sich Starcastle auf, obwohl Gary Strater versucht hatte, die Gruppe zu aktivieren. 1997 wurde die Band dann reaktiviert. Mit "Concert Classics" (Dreamcatch, 1999) bzw. "Alive In America" (Renaissance, 1999) erschien ein Live-Album mit Material aus den 1970er Jahren.


"Chronos I" (Sunsinger, 2001) war eine Sammlung, mit Demo-Tracks und unveröffentlichtem Material der klassischen Besetzung. Gary Starter starb am 20. September 2004. "Song Of Times" (Prog Rock, 2007)  hiess ein neues Album.


Eingespielt wurde es von diversen Lineups aber mit allen Mitgliedern der Originalbesetzung sowie mit Bruce Botts (g, vcl), Al Lewis (vcl, dm, perc), John O'Hara (key), Neal Robinson (key), Mark McGee (g), Jeff Koehnke (dm) und Scott McKenzie (dm).

 

Seither erschienen keine weiteren Aufnahmen mehr. 2018 wurde die Band einmal mehr reaktiviert. "Alchemy" (Multiple, 2018) war allerdings nur eine Sammlung von  Rehearsal-, Demo- und Livetracks aus der Zeit, in der die Band in San Francisco ansässig war.           06/26

 

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