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Stu Martin

musicmakermark
vor 2 Stunden
2 Min. Lesezeit

Amerikanischer Jazz-Schlagzeuger und Bandleader, geboren am 11. Juni 1938 in Liberty, New York. Er wurde 1957 professioneller Musiker und spielte in den Bands von Quincy Jones, Jimmy Dorsey, Count Basie, Duke Ellington und Maynard Ferguson.


 

Zudem begleitete er Lambert, Hendricks & Ross, Slide Hampton, Carmen McRae, Tony Bennett, Dionne Warwick und Freddie Hubbard. Zwischen 1965 und 1966 arbeitete er in Europa mit Donald Byrd, Lee Konitz, Art Farmer, Jean-Luc Ponty, Don Byas und Dexter Gordon.

 

Er kehrte 1967 für zwei Jahre in die USA zurück, wo er Mitglied des Original-Quartetts von Gary Burton war und mit Larry Coryell und Steve Swallow zusammenspielte. Mit Attila Zoller und Barre Phillips ging er nach Europa, wo er mit Joachim Kühn, Red Mitchell und Slide Hampton spielte.

 

1969 tat er sich mit dem Engländer John Surman (ss, bars, bcl, synth) und mit seinem Landsmann Barre Phillips (b) zu einem frei improvisierenden Trio zusammen, das sich schlicht The Trio nannte und trotz längerer Existenz nur wenige Schallplatten aufnahm.

 

The Trio tat sich auch immer wieder mit anderen Musikern zusammen. Daneben spielte Stu Martin als Leader oder Co-Leader nur noch wenige weitere Aufnahmen ein. Unter dem Namen der beteiligten Musiker John McLaughlin (g), Dave Holland (b), John Surman (bars, ss, bcl), Stu Martin (dm) und Karl Berger (vibes) erschien "Where Fortune Smiles" (Dawn, 1971).

 

Das gleiche galt für "Solaire" (Futura, 1971), eine Trioaufnahme mit Siegfried Kessler (p) und Gus Nemeth (b). Ab 1972 begann er auch Synthesizer zu benutzen und gab Solo- und Duokonzerte. Eines davon mit seinem The Trio-Mitmusiker John Surman wurde unter dem Titel "Live At Woodstock Town Hall" (Dawn, 1975) veröffentlicht.

 

Die Doppel-LP "Nachricht Vom Lande" (Brain, 1976) enthielt Musik, die live in einem Schloss in der Nähe von Salzburg von Friedrich Gulda (p, clavichord, div perc), Ursula Anders (dm, whistle), Barre Phillips (b), John Surman (ss, bars, synth), Cecil Taylor (p) und Albert Mangelsdorff (tb) in unterschiedlichen Zusammensetzungen eingespielt worden war.

 

Am 21. und 22. November 1979 nahm er live mit Gérard Marais (g, synth) und Claude Barthélémy (g, e-b) in Paris als Stu Martin Trio "Sunrise" (Marge, 1980) auf. Stu Martin starb wenige Monate später am 12. Juni 1980 im Alter von 42 Jahren in Paris.                          09/26

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