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The Du Droppers

  • musicmakermark
  • vor 3 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanische Doo-Wop-Gesangstruppe, gegründet 1952 in Harlem, New York City, von Caleb "J.C." Ginyard (lead), Willie Ray (tenor, baritone), Harvey Ray (tenor, baritone) und Eddie Hashaw (bass). Sie hatten alle Erfahrung als Gospelsänger.


 

Zudem war die Gruppe mit einem Durchschnittsalter von rund 40 Jahren um einiges älter als die anderen damaligen Vokalensembles. Ginyard war zuvor Mitglied von The Jubalaires gewesen, die mit "Praise The Lord And Pass The Ammunition" (1942) einen nationalen R&B-Top-10-Hit hatten.

 

Willie und Harvey Ray waren Mitglieder der Southwest Jubilee Singers gewesen. Ginyard war bis 1950 auch Mitglied von The Dixieaires gewesen und wollte eine Karriere als Solosänger einschlagen, ehe er sich mit den Ray-Brüdern und Hashaw zusammentag.

 

Die Du Droppers wurden von einem Label unter Vertrag genommen und konnten mit "Can't Do Sixty No More" (Red Robin, 1952) eine erste Schellack-Schallplatte aufnehmen. Sie erreichte zwar keinen US-Chartsplatz, wurde aber vor allem in Kanada gut aufgenommen.

 

Danach wurde Eddie Hashaw durch Bob Kornegay ersetzt. Zudem wechselte die Gruppe das Label. In Zusammenarbeit mit dem Ex-Ink Spots Arrangeur und Pianist Raymond Tunia komponierte Ginyard den Song "I Wanna Know", der zusammen mit "Laughing Blues" auf einer weiteren Schellack-Schallplatte (RCA Victor, 1953) veröffentlicht wurde.

 

Diese kletterte bis auf Platz 3 der US-R&B-Charts, obwohl The Checkers den Song zur selben Zeit ebenfalls veröffentlichten. Es folgten weitere Aufnahmen, darunter mit "I Found Out (What You Do When You Go Round There)" (RCA Victor, 1953) ein zweiter Top-3-Hit in den nationalen R&B-Charts.

 

Die Band ging auf Tournee, trat dabei auch im Apollo Theatre auf und gab sogar in Hawaii Konzerte. Für die Aufnahmen von "Mama's Gone, Goodbye/The Note in the Bottle" (RCA Victor, 1953) taten sich The Du Droppers mit der Popsängerin Sunny Gale zusammen. Anfang 1954 holte Ginyard mit Prentice Moreland (tenor) einen fünften Sänger in die Band, der allerdings regelmässig zu spät zu den Konzerten erschien.

 

1954/1955 konnte die Gruppe eine Reihe von weiteren Schallplatten aufnehmen. In einem Fall tat sie sich auch mit Joe Van Loan von The Ravens zusammen. Ebenfalls neu in die Band kam Charles Hughes, der später Mitglied von The Drifters war.

 

Van Loan verliess die Gruppe aber mitten in einer Kanada-Tournee, um zu den Ravens zurückzukehren. Dann warf auch der Leader der Gruppe, Caleb Ginyard, das Handtuch, um zum Golden Gate Quartet zu wechseln.

 

Die restlichen Bandmitglieder versuchten, die Gruppe nach dem Zuzug von Robert Bowers noch eine Weile am Leben zu halten, ehe sie sich Anfang 1956 auflöste. Von der Gruppe kam ein halbes Dutzend Compilations heraus.                                                                    01/26

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