Amerikanisches Dub Post Rock/Nu Jazz-Projekt, gegründet 1995 in San Diego, California, von Doug Scharin (dm, div instr, elect) als Seitenprojekt. Doug Scharin war davor und danach Leader oder Mitglied von mehreren weiteren Bands im Gebiet des Experimental Rocks.
HiM begann als Solo-Projekt. Erst später zog Scharin für die Aufnahmen andere Musiker bei. Die ersten Aufnahmen kamen in Form des Albums "Egg" (Southern, 1995) und der beiden Maxisingles "Chill And Peel" (Southern 1996) und "Changes/The Focus" (Soul Static Sound, 1997) heraus.
Auf dem nächsten Album "Interpretive Belief System" (WordSound, 1997) wurde Scharin von diversen Musikerinnen und Musikern begleitet. Der HiM-Track "Chemical Mix" war auch auf der ersten "Crooklyn Dub Consortium"-Compilation "Certified Dope Vol. 1" (WordSound, 1995) erschienen.
Zusammen mit The Dylan Group (Dylan Cristy und Adam Pierce) teilte sich HiM eine titellose CD (Bubble Core, 1997). Nach der Auflösung seiner Band Rex 1997 konzentrierte sich Scharin vor allem auf HiM. "Sworn Eyes" (Bubble Core, 1999) hiess das nächste Album.
Mit Bundy K. Brown (e-b), Jeff Parker (g) und Rob Mazurek (co) aus dem Umfeld von Tortoise, Isotope 217 und dem Chicago Underground Duo/Trio hatte Scharin zu dieser Zeit erstmals eine mehr oder weniger feste Band. Diese spielte im Rahmen der Aufnahmesessions zu diesem Album mehrere Stunden Musik ein, die Scharin anschliessend à la Teo Macero/Miles Davis editierte.
"Our Point Of Departure" (FatCat, 2000) war ein weiteres Album, eingespielt mit Hilfe von Fred Erskine (e-b, key, tp), Sean Meadows (g), Jon Theodore (perc, key) und Carlo Cennamo (ts, key). Erskine, Meadows und Scharin hatten bis zu diesem Zeitpunkt drei Viertel von June Of 44 gebildet.
Das folgende Album hiess "New Features" (FatCat, 2001). Es folgte die 12"-/CD-EP "Remix Series #1: Japan" (FatCat, 2002) mit drei Remixes von Nobukazu Takemura, Susumu Yokota und Ultra Living. Zwei der Tracks stammten von der vorangegangenen CD.
Weitere Alben trugen die Titel "Live Tracks 2001" (After Hours, 2002) und "Many In High Places Are Not Well" (Bubble Core, 2003). Danach ging's weiter mit dem Livealbum "Nantes" (After Hours, 2004) sowie mit "Peoples" (Bubble Core, 2005), "1110" (After Hours, 2008) und "ん" (After Hours, 2010). Dazu erschienen weitere EPs. 02/26