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A$AP Mob

musicmakermark
vor 2 Tagen
2 Min. Lesezeit

Amerikanisches Hip Hop-Kollektiv, gegründet 2006 in Harlem, New York City, von Steven Rodriguez alias A$AP Yams mit A$AP Bari, A$AP Illz und A$AP Rocky. Das Kollektiv, dem auch Produzenten, Grafiker, Videoregisseure und Modedesigner angehörten, veränderte seine Zusammensetzung im Laufe der Jahre immer wieder.


 

Die Mitglieder halfen zuerst A$AP Rocky bei den Aufnahmen zu dessen Mixtape "Live. Love. A$AP" (2011), das ihm einen millionenschweren Vertrag mit "Sony" einbrachte. 1,7 Millionen Dollar kassierte Rocky für sich selber.

 

Mit weiteren 1,3 Millionen Dollar konnten er und Yams ihr Label "A$AP Worldwide" auf die Beine stellen. Mit "Lords Never Worry" (2012) brachte das Kollektiv danach selber ein frei downloadbares Mixtape heraus.

 

Anfang 2013 wurde auch A$AP Ferg von einem Majorlabel unter Vertrag genommen. Sein Debutalbum hiess "Trap Lord" (A$AP Worldwide, 2013) und war in den USA ein Top-10-Album in den Billboard 200 und ein Top-5-Album in der R&B/Hip Hop-Wertung. Er veröffentlichte später noch zwei weitere Albnen.


Rocky hatte davor mit "Long. Live. A$AP" (A$AP Worldwide, 2012) schon sein erstes Album auf den Markt geworfen. Dieses kletterte sowohl bei den Billboard 200, als auch bei den US-R&B/Hip Hop-Alben nach ganz oben. Von Rocky kamen bisher drei weitere Alben heraus.


Auch andere Mob-Mitglieder gaben im Laufe der Jahre Alben und anderes Material unter ihren Namen heraus. Das nächste Mixtape stammte von Kollektiv-Mitglied Da$h. Am 18. Januar 2015 starb A$AP Yams überraschend 26-jährig in New York City.

 

Das erste richtige A$AP Mob-Album hiess "Cozy Tapes Vol. 1: Friends" (ASAP Worldwide, Polo Grounds und RCA, 2016). Es erreichte Platz 13 der Billboard 200 und Platz 4 der R&B/Hip Hop-Charts. Die Fortsetzung davon war "Cozy Tapes Vol. 2: Too Cozy" (ASAP Worldwide und Polo Grounds, RCA, 2017).

 

Es schnitt mit den Plätzen 6 und 4  besser bzw. gleich gut ab wie "Vol. 1". Vier Singles aus den Mob-Alben kamen in die Top-10 der &B/Hip Hop-Charts. Mehrere der rund Mob-Musiker sind inzwischen verstorben, teilweise erschossen oder nach einer Überdosis Drogen. Auch mit dem Gesetz kamen mehrere Mob-Mitgieder in Konflikt.                                      10/26

 

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