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C-Bo

musicmakermark
vor 13 Stunden
2 Min. Lesezeit

Amerikanischer Rapper und Hip Hop-Musiker zwischen Gangsta Rap und Horrorcore, geboren am 14. Januar 1974 in Sacramento, Kalifornien als Shawn Thomas. Sein erstes Album hiess "Gas Chamber" (AWOL, 1993). Damit schaffte er es auf Platz 53 der R&B/Hip Hop-Charts.


 

Mit dem zweiten Album "Tales from the Crypt" (AWOL, 1995) war C-Bo erstmals auch in den Billboard 200 vertreten, wenn auch nur auf Platz 99. Bei den R&B/Hip Hop-Alben resultierte Platz 4. So gut war später nur noch "Til My Casket Drops" (AWOL, 1998) platziert.

 

Dieses Album war mit Platz 41 in den Billboard 200 auch das bestplatzierte von C-Bo in den US-Hauptcharts. Dazwischen war "One Life 2 Live" (AWOL, 1997) mit den Plätzen 65 (Billboard 200) und 12 (R&B/Hip Hop) ein weiteres relativ erfolgreiches Album gewesen.

 

C-Bo war während der 1990er Jahre mehrfach wegen Drogenhandel verhaftet worden. 1994 war er ausserdem an einem Vorfall beteiligt, bei dem eine Person starb. Er selbst war anwesend und feuerte einen Schuss in die Luft ab, wofür er 1996 zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt wurde.

 

1997 wurde er auf Bewährung entlassen, mit der Auflage in seinen Raps die Lebensführung als Gangmitglied nicht zu glorifizieren und auch sonst keine Texte zu verwenden, die sich gegen die Exekutive richteten. Er stimmte diesen Bedingungen nur zu, weil er annahm, dass diese nicht haltbar seien.

 

Mehrere Einsprüche dagegen scheiterten vor Gericht jedoch. Dies wurde zum Problem, da am 21. Februar 1998 das erwähnte Album "Til My Casket Drops" erscheinen sollte, auf dem er das kalifornische Three-strikes-Gesetz kritisierte und zahlreiche Anspielungen auf seine Gangmitgliedschaft machte.

 

Er wurde nach Veröffentlichung des Albums wegen mehreren Verstössen gegen seine Bewährungsauflagen verhaftet. Einer der Vorwürfe betraf die Texte. Zudem hatte sich C-Drop geweigert, seinem Bewährungshelfer die Verträge und Texte zur Verfüfung zu stellen.

 

Das Vorgehen der Justiz sorgte für Aufsehen, da mehrere Anwälte zum Ausdruck brachten, dass solche Bewährungsauflagen gegen die in der Verfassung der USA garantierte Redefreiheit verstossen. Die Vorwürfe wurden fallengelassen, aber C-Bo musste wegen Drogenkonsum zwei weitere Monate im Gefängis bleiben.

 

Bis Ende der 2010er Jahre veröffentlichte C-Bo neun weitere eigene Alben, dazu acht Alben, die er mit anderen Musikern seines Genre wie Brotha Lynch Hung, der West Coast Mafia Gang, Thug Lordz, San Quinn, Killa Tay oder Omar "Big-O" Gooding realisiert hatte.

 

Dazu kamen an die 20 Compilations, ein halbes Dutzend Mixtapes sowie an die 30 Singles oder EPs. Bis 2006 fanden seine Alben meistens den Weg in die beiden wichtigsten Charts. Danach wurden seine Veröffentlichungen rarer, während Chartsplätze ganz ausblieben.                   10/26

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