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Angel Witch

  • musicmakermark
  • vor 4 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Englische NWOBHM-Band, gegründet 1978 unter dem Namen Lucifer von Kevin Heybourne (vcl, g) mit Bob Downing (g), Kevin Riddles (e-b) und Dave Hogg (dm). Als Dowing die Band verliess, taufte man sich in Angel Witch um.


 

Nach einem Demo erschien das Debutalbum "Angel Witch" (Bronze, 1980), das später mehrfach, zum Teil durch Material von EPs ergänzt und/oder unter anderen Titeln, wiederveröffentlicht wurde. Danach nahm die Band zwei weitere Demos (1981) und 1983) auf.

 

Nach dem Abgang von Riddles und Hogg zu Tyrant und dem Versuch von Heybourne, die Band mit anderen Musikern weiterzuführen, fiel Angel Witch 1981 auseinander. 1982 bestand die Band kurze Zeit weiter.

 

Unter den Titeln "'82 Revisited (High Vaultage, 1996) bzw. "Angel Of Death: Live At East Anglia Rock Festival" (Mausoleum, 2006) erschien später eine Liveaufnahme mit zusätzlich drei Studiotracks der damaligen Trio-Besetzung Heybourne, Jerry Cunningham (e-b) und Ricky Bruce (dm).

 

Die drei Studio-Songs wurden später unter dem Titel "They Wouldn't Dare" (Archaic Temple, 2004) auf einer EP separat herausgebracht. Heybourne selber spielte zunächst bei Deepmachine, ehe er Angel Witch 1984 zu neuem Leben erweckte.

 

Das zweite Album kam "Screamin' n' Bleedin'" (Killerwatt, 1985) mit Hilfe von Dave Tattum (vcl), Pete Gordelier (e-b) und Rückkehrer Dave Hogg (dm) zu Stande. Vor den Aufnahmen zum dritten Album "Frontal Assault" (Killeratt, 1986) wurde Hogg von Spencer Holman (dm) abgelöst.

 

Es folgten Demotapes, Singles und EPs die ähnlich konzipierten Compiations "Screamin' Assault" (Killerwatt, 1988) und "Frontal Assault" (JCI, 1988). Letztere war eine Promo-LP für den amerikanischen Markt.

 

"Angel Witch Live" (Metal Blade, 1990) nannte sich ein damals aktueller Livemitschnitt des Quartetts Heybourne, Grant Dennison (g), Peter Gordelier (e-b) und Spencer Holman (dm). Dann brach die Band 1998 ein weiteres Mal auseinander.

 

Trotzdem erschien weiteres Material in Form von Demoaufnahmen, Compilations sowie in Form der Split-CD "British Steel: Heavyweights of Metal Live & Loud" (Music Collection, 1998) mit Tank, Samson und Girlschool heraus. 2000 ging's weiter.

 

"2000: Live at the LA2" (Zoom Club, 2000) war ein aktuelles Livealbum, aufgenommen in der Besetzung Heybourne (vcl, g), Keith Herzberg (g), Ritchie Wicks (e-b, vcl) und Scott Higman (dm). Neun Jahre später war "Burn The White Witch - Live in London" (EMI, 2009) eine weitere damals aktuelle Liveaufnahme.

 

Darauf ist Heybourne im Trio mit Will Palmer (e-b) und Andy Prestridge (dm) zu hören. Mit "As Above, So Below" (Rise Above, 2012) erschien 26 Jahre nach "Frontal Assault" ein viertes Album, eingespielt von der Triobesetzung Heybourne, Palmer und Prestridge.

 

Danach war die DL-Sammlung "Seventies Tapes" (2017) mit Stücken aus den Jahren 1978 und 1979 das einzige Lebenszeichen. Der Erlös aus dem Verkauf ging an die Opfer der Grenfell Tower-Brandkatastrophe vom Juni 2017 in London.                                                           

 

"Angel Of Light" (Metal Blade, 2019) war sieben Jahre nach "As Above..." wieder einmal ein Studioalbum mit neuem Material. Kevin Heybourne (g, vcl) und Will Palmer (e-b) hatten neu Jimmy Martin (g, elect) und Fredrik Jansson-Punkka (dm) an ihrer Seite.                                      04/26

 

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