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Béla Fleck

Amerikanischer Banjo-Spieler, Sänger, Komponist und Bandleader zwischen Bluegrass und Jazz, geboren am am 10. Juli 1958 in New York City als Béla Anton Leoš Fleck. Er ist einer der wenigen Banjospieler im modernen Jazz, wobei er sein fünfsaitiges Banjo hauptsächlich für die Melodieführung verwendet. Er spielte in früher Kindheit zuerst Folk-Gitarre.


Als er 15 Jahre alt war, bekam er von seinem Grossvater ein Banjo geschenkt. Seitdem ist das Banjo sein Hauptinstrument. Auf seinen ersten Aufnahmen und auch später spielte er Bluegrass. Er arbeitete ab Mitte der 1970er Jahre als Begleiter von Tony Trischka und Butch Robins und bildete mit Stacy Phillips (dobro), Robin Kincaid (vcl, g), Jack Tottle (vcl, mand), Paul Kahn (vcl, b) sowie teilweise Bobby Hicks (fiddle) die Gruppe Tasty Licks, die ein gleichnamies Album (Rounder, 1978) vorlegte.


Auf dem zweiten Album "Anchored To The Shore" (Rounder, 1979) war Tasty Licks ein Quartett mit Fleck, Pat Enright (vcl, g), Jack Tottle (vcl, mand) und Mark Schatz (b, vcl). Für sein erstes Album "Crossing The Tracks" (Rounder, 1979) holte er Sam Bush (fiddle), Russ Barenberg (g), Bob Applebaum (mand) und Mark Schatz (b) als Begleiter dazu.


Mit den Banjo-Spielern Tony Trischka und Bill Keith als Co-Leader sowie weiteren Musikern nahm er "Fiddle Tunes For Banjo" (Rounder, 1981) auf. Von Spectrum, einer Bluegrass-Gruppe mit Glenn Lawson (vcl, g), Jimmy Gaudreau (mand, vcl) und Mark Schatz (b, vcl), kamen die Alben "Opening Roll" (Rounder, 1980), "Last Concert (Live In Japan)" (Trio, 1981) und "It's Too Hot For Words" (Rounder, 1982) heraus.


"Natural Bridge" (Rounder, 1982) war das zweite eigene Album, realisiert mit über zehn Musikern, darunter Jerry Douglas (dobro), Ricky Skaggs (fiddle) und anderen Prominenten. Von 1981 bis 1989 war Fleck Mitglied von New Grass Revival. The Dreadful Snakes war eine Grateful Dead-Coverband im Bluegrass-Stil, die "Snakes Alive!" (Rounder, 1983) einspielte.


Zudem wurde er in jener Zeit zu Aufnahmen von Ricky Skaggs, Jerry Douglas, Maura O'Connell, David Grisman, Sam Bush, Tony Rice, The Statler Brothers, Neil Young, Nanci Griffith, Doc Watson, Rhonda Vincent, Randy Travis, Loretty Lynn, Dolly Parton, Kathy Mattea, Buce Hornsby, der Nitty Gritty Dirt Band und anderen zu Aufnahmen verpflichtet.


Mit Béla Fleck & The Flecktones führte er sein Instrument dann in den Jazz über. Das erste Album (Warner, 1990) hiess gleich wie die Band und zeigte Fleck zusammen mit Howard Levy (ca, key, jew's harp, guiro), Victor Wooten (b) und Roy Wooten (dm, e-dm). Von den Flecktones, teilweise mit Jeff Coffin (sax) als weiteres Mitglied, erschienen bis Anfang der 2010er Jahre 15 Alben und dazwischen die Compilation "Greatest Hits Of The Twentieth Century" (Warner, 1999).


Dazu war Fleck ab Mitte der 1980er Jahre auf Jazz-Aufnahmen von Tiger Okoshi, Buckshot LeFonque, Mike Stern, Bill Evans (sax), McCoy Tyner, Charlie Haden, Jimmy Herring und anderen zu hören. Auch Chick Corea holte ihn für Gruppenaufnahmen dazu und nahm mit Fleck das Duoalbum "Two" (Stretch, 2015) auf.


Bei Aufnahmen mit Garth Brooks, Asleep At The Wheel, Pish, Marty Stuart, Ginger Baker, Artie Traum, Little Feat, The Chieftains, Jorma Kaukonen, Rodney Crowell, Gov't Mule, Nelly Furtado, Rory Gallagher, Dave Matthews, Boubacar Diabaté, Alison Krauss, Lyle Lovett, Darius Rucker, Bootsy Collins, Jerry Garcia, Zac Brown, Zakir Hussain, Edgar Meyer und anderen war er in diversen Stilen tätig.


Mit Jerry Douglas (dobro), Mark O'Connor (fiddle), Edgar Meyer (b) und Sam Bush(mand) bildete er die Supergruppe Strength in Numbers, von der "The Telluride Sessions" (MCA, 1989) erschien. Fleck besitzt bei discogs.com über 320 Credits als Musiker. Allein unter seinem eigenen Namen kamen 30 Alben heraus. 10/23

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