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King Curtis

  • musicmakermark
  • vor 8 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanischer R&B- und Jazz-Saxophonist, Bandleader und Produzent, geboren am 7. February 1934 in Fort Worth, Texas, als Curtis Montgomery. Er spielte ab 1952 in den Bands von Lionel Hampton und Horace Silver und machte Aufnahmen mit Melvin Daniel.


 

1952 liess er sich in New York City nieder, wo er als Sessionmusiker für Labels wie "Prestige", "Enjoy", "Capitol" und "Atco" arbeitete und dabei Musiker wie Nat Adderley, Wynton Kelly, Buddy Holly, Andy Williams und Waylon Jennings begleitete.

 

Für sein erstes Album "Have Tenor Sax, Will Blow" (Atco, 1959) versammelte er Noble Watts (ts), Al Casey, Joe Puma der Jimmy Spruill (g), Herman Foster (p), Jimmy Lewis (b) und Belton Evans (dm) um sich. Azure (Everst, 1960) war ein Album mit seiner Big Band, dem King Curtis Orchestra.

 

Unter diesem Gruppennamen kamen später mit "The Top Hits Go Instrumental!!" (Atlantic, 1966) und "King Curtis Plays Japanese Hits" (Atlantic, 1968) zwei weitere Alben heraus. Unter King Curtis Namen wurde "The New Scene Of King Curtis" (New Jazz, 1960) veröffentlicht.

 

Darauf ist er mit Little Brother (tp) und Oliver Jackson (dm) sowie mit den Coltrane-Begleitern Wynton Kelly (p) und Paul Chambers (b) zu hören. "Soul Meeting" (Prestige, 1960) war im selben Jahr eine Aufnahme mit Little Brother (co), Wynton Kelly p), Sam Jones (b) und Belton Evans (dm).

 

Unter seinem Namen oder mit seinen Gruppen King Curtis & His Royal Men, King Curtis & The Kingpins, King Curtis & The Noble Men, King Curtis And His Orchestra, King Curtis And The Noble Knights, King Curtis Combo und King Curtis Quintet veröffentlichte er im Laufe der Jahre fast 40 Alben.

 

Dazu kamen viele Singles, von denen es einige in die Charts schafften. Die erfolgreichste war "Soul Twist" (Ejoy, 1962), eine Aufnahme mit seiner Gruppe King Curtis & The Noble Knights. Der Titel stand bei den R&B-Singles ganz zuoberst und erreichte auch bei den Billboard Hot 100 eine Top-20-Platzierung.

 

Knapp 20 weitere Singles tauchten ebenfalls in den Billboard Hot 100 oder in den R&B-Charts auf. Mit seiner Gruppe King Curtis & The Kingpins konnte er zwei Singles in den Top-10 der R&B-Charts platzieren. Für seine Version des Joe Tex-Hits "Games People Play" bekam er 1970 einen Grammy. Nach einer Schlägerei mit einem Mitbewohner eines Miethauses verstarb King Curtis am 13. August 1971 37-jährig in New York City.

 

Bei discogs.com besitzt er über 260 Credits als Musiker. In der zweiten Hälfte der 1960er Jahre begleitete er Aretha Franklin auf mehreren ihrer Alben. Dazu stand er für Ernestine Allen, Brook Benton, Ruth Brown, Ray Bryant, Sam Cooke und Fats Domino im Studio.

 

Auch Jimmy Forrest, Eddie Harris, Donny Hathaway, Freddie King, John Lennon, Herbie Mann, Arif Mardin, Carmen McRae, NRBQ, Esther Phillips, The Rascals, Shirley Scott, Sunnyland Slim, Lonnie Smith, Roosevelt Sykes und Gary Wright holten ihn für Aufnahmen dazu.            01/26

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