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Barry White

  • musicmakermark
  • vor 6 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanischer Singer/Songwriter, Produzent, Schauspieler und Manager im Bereich zwischen R&B, Soul und Funk, geboren am 12. September 1944 in Galveston, Texas, als Barry Eugene Carter. Er wuchs in South Central Los Angeles, California, auf.


 

16-jährig verbrachte er einige Zeit im Gefängnis, weil er Cadillac-Reifen gestohlen hatte. Dort hörte er Elvis Presley singen und beschloss, eine Karriere als Musiker und Sänger einzuschlagen. Er war zuerst Sänger in Gruppen wie The Upfronts.

 

Er machte in der zweiten Hälfte der 1960er Jahren für diverse kleine Labels Aufnahmen als Barry White, Gene Carter, Gene West oder Lee Barry. In den 1970er Jahren arbeitete er als Produzent für diverse Labels. Er entdeckte dabei Love Unlimited, eine Frauen-Vokalgruppe im Stile der Supremes.

 

Mit dem Love Unlimited Orchestra stellte er zudem ein 40-köpfiges Orchester auf die Beine, das zuerst Love Unlimited begleitete, dann aber erfolgreiche, eigene Aufnahmen einspielte. Ab 1983 war das Orchester nurmehr als Backingband für White tätig.

 

Ebenfalls noch in den 1970er Jahren hatte Barry White sein erstes eigenes Album "I've Got So Much to Give" (20th Century, 1973) veröffentlicht. Es war das erste von vier aufeinanderfolgenden Nummer-1-Alben in den R&B-Charts.

 

Die drei anderen waren "Stone Gon'" (1973), "Can't Get Enough" (1974) und "Just Another Way to Say I Love You" (1975). Sie erschienen alle ebenfalls bei "20th Century" und erreichten alle Top-10-Platzierungen in den Billboard 200.

 

"Can't Get Enough" stand in der amerikanischen Pop-Hitparade sogar auf Platz 1. Auch der Titelsong "Can't Get Enough of Your Love, Babe" führte sowohl die Billboard Hot 100-Liste als auch die R&B-Charts an. Aus diesen ersten Alben stammten drei weitere Nummer-1-Hits in den R&B-Singlecharts.

 

Mit der Zeit wurden die Charts-Platzierungen sowohl für die Alben, als auch für die Singles schwächer oder blieben ganz aus. Einzig mit "Practice What You Preach" (A&M, 1994) hatte White noch einmal einen Nummer-1-Hit in den R&B-Charts. Gleiches gelang dem Album "The Icon Is Love", aus dem diese Single stammte.

 

Bis 2000 veröffentlichte Barry White rund 20 Alben sowie Dutzende von Singles. Sein Werk wurde auf Dutzenden von Compilations dargestellt. Discogs.com listet über 200 davon auf, darunter auch solche mit Love Unlimited bzw. mit dem Love Unlimited Orchestra.

 

Seine erfolgreichste Zeit wurde im Rahmen des 3-CD- bzw. 10x-7"-Sets "The Complete 20th Century Singles (1973-1979)" und auf den neun LPs oder CDs von "The 20th Century Records Albums (1973-1979)" (beide 20th Century Mercury und Ume, 2018) dokumentiert.

 

Barry White starb am 4. Juli 2003 im Alter von 58 Jahren in Los Angeles, California. Er ist nicht zu verwechseln mit Barrence Whitfield, der als Barry White geboren wurde und sich umbenannte.   01/26

 

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