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Beowülf

  • musicmakermark
  • 14. Okt.
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanische Crossover/Thrash Metal-Band, gegründet 1981 in Venice Beach, California, unter dem Bandnamen Black Sheep in der Besetzung Dale Henderson (g, vcl), Mike Jensen (g) von Neighborhood Watch, Paul Tsutomu Yamada (e-b) und Jensens Cousin Roger DeGiacomi (dm).


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Letzterer wurde 1983 durch Michael Alvarado abgelöst. Gleichzeitig taufte sich die Band in Beowülf oder BWF (Mit einem verkehrten F) um. Die Gruppe gehörte wie Suicidal Tendencies, Neighborhood Watch, No Mercy und Excel zur Suicidal-Szene rund um Venice.

 

Erste Aufnahmen konnte Beowülf auf der Compilation "Welcome To Venice" (Suicidal, 1985) platzieren. "Beowülf" (Suicidal, 1986) war das erste Album der Band. Der Zweitling hiess "Lost My Head... But I'm Back On The Right Track" (Caroline, 1988). Danach begann sich die Gruppe aufzulösen.

 

Die zwei ersten Alben wurden später als "The Re-Releases" (I Scream, 2004) auf einer CD wiederveröffentlicht. Einzig Dale Henderson machte weiter. Zusammen mit Clint Schuyler (g), Kevin Sullivan (e-b) und Rich Rowan (dm) nahm er das dritte Beowülf-Album "Un-Sentimental" (Restless, 1993) auf.

 

Für das nächste Album "2 Cents" (Restless, 1995) holte Henderson Buckit (g), Dug Mug Swanson (e-b) von Evol und Denish Chaudhuri (dm) ins Studio. Mit dem Drogentod des ehemaligen Beowülf-Musikers Paul Yamada erachtete Henderson die Karriere von Beowülf als zu Ende.

 

Er gründete mit seinen früheren Musikern Kevin Sullivan (e-b) und Rich Rowan (dm) sowie mit Gimmi (g) eine neue Band, die sich Kool-Whip nannte und eher in Richtung Hard Rock ging. Ihr Album "The Now" (Venice Underground, 2002) erhielt gute Kritiken.

 

Doch Dale Henderson wollte wieder alte Songs spielen und entschloss sich, wieder unter dem Namen Beowülf aufzutreten. In der Besetzung Henderson, Rowan, Sullivan sowie mit Stefan Crapia (g) entstand mit "Westminister & 5th" (Scream, 2007) ein weiteres Beowülf-Album.

 

Gleichzeitig erschien das zweite Kool-Whip-Album "Dirty Movie" (Revell, 2007). Vier Jahre später gab Beowülf in Eigenregie die CD "Jesus Freak" (2011) heraus. Von der letzten Besetzung waren Henderson, Rowan und Crapia dabei.

 

Dazu kam noch Louiche Mayorga (e-b), früher bei Suicidal Tendencies. Er wurde danach durch Christian Olde Wolbers von Fear Factory abgelöst. Neues Material erschien seither nicht mehr. Die Compilation "Ain't No Place..." (www.Punkrecords.com, 2021) enthielt auf einer LP Stücke aus allen Schaffensperioden von Beowülf.                             10/25

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