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Billy Talent

  • musicmakermark
  • 25. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit

Kanadische Punk-Formaton, gegründet 1993 in Mississauga, Ontario, von Ben Kowalewicz (vcl), Ian D'Sa (g), John Gallant (e-b) und Aaron Solowonuik (dm) als Pezz. Unter diesem Namen spielte die Band die beiden Demo-EPs "Demoluca" (1993) und "Dudebox" (1994) sowie das Album "Watoosh!" (Dudebox, 1998) ein.


 

Weil sich schon eine andere Punk-Band aus Memphis, Tennesse, Pezz nannte, musste die Gruppe ihren Bandnamen in Billy Talent abändern. Der Namen entlehnte sich die Gruppe einem Gitarristen im Roman "Hard Core Logo" von Michael Turner, verfilmt von Bruce Mcdonald.

 

Die erste Aufnahme unter dem neuen Namen war die CD-EP "Try Honesty" (Billy Talent, 2001). Billy Talent kam danach bei "Atlantic" unter Vertrag. "Billy Talent" (Dudebox und Atlantic, 2003) hiess das erste, recht erfolgreiche Album. Es verkaufte sich in Kanada 400'000 Mal, dazu weitere 200'000 Mal in Deutschland. In Kanada schaute dabei Platz 6 der Charts heraus. Dazu schaffte es das Album knapp unter die Billboard 200.

 

Drei der vier Singles kamen in Grossbritannien unter die Top-70. "Billy Talent II" (Dudebox und Atlantic, 2006) ging sowohl in Kanada, als auch in Deutschland je 400'000 Mal über den Ladentisch. Das schlug sich in beiden Ländern mit Platz 1 in den Albumcharts zu Buche. In den Billboard 200 stand das Album auf Platz 134, in England auf Platz 46.

 

"Live from the UK Sept./2006: 08:09:06 London, Hammersmith Palais" und "Live From The UK Sept./2006 - 16:09:06 Manchester Academy" (beide Atlantic und Concert Live, 2006) waren zwei Doppel-CD-R mit Aufnahmen, die in England gemacht worden waren und die gleich nach den Konzerten erhältlich waren.  

 

"666 Live" (Atlantic, 2007) enthielt Aufnahmen von Konzerten von Anfang 2007 in England und Deutschland. Das Ganze erschien als CD/DVD-Set oder in einer Deluxe-Version als CD/Doppel-DVD-Set. Das nächste Studioalbum hiess "Billy Talent III" (Dudebox, Warner und Roadrunner, 2009).

 

Kanada (160'000) und Deutschland (400'000) waren wiederum die beiden Hauptabsatzmärkte des Albums. Es war das zweite Nummer-1-Album in Kanada. In Deutschland reichte es zu Platz 2, in England zu Platz 35 und in den Billboard 200 zu Platz 107.

 

Auf einer speziellen "Guitar Villain Edition" fand sich eine zweite CD, auf der die Gitarrenparts zum selber Nachspielen weggelassen waren. Dazu enthielt diese zweite CD auch noch vier Demo-Versionen. "iTunes Session" (iTunes, 2010) war eine 7-Track-DL-EP.

 

"Dead Silence" (Dudebox, Warner und Last Gang, 2012) hiess das vierte Album der Band. In Kanada und in Deutschland schaute erneut Platz 1 in den Albumcharts heraus, auch wenn die Verkaufszahlen nicht mehr so hoch waren, wie bei den Alben davor. In England wurde das Album auf Platz 23, in den Billboard 200 auf Platz 135 notiert.

 

"Hits" (Warner, 2014) war eine erste richtige Compilation. Das fünfte Album "Afraid of Heights"  (Dudebox, Warner und The End, 2016) war für die Band das vierte Nummer-1-Abum in ihrer Heimat in Folge. Auch in Deutschland und in anderen Ländercharts stand das Album ganz oben. In England kam das Album auf Platz 23.                              

 

Bis "Crisis of Faith" (Dudebox und Warner, 2022) vergingen sechs Jahre. Dafür gab's Platz 8 in Kanada und erneut Platz 1 in Deutschland. Inzwischen hatte es nur beim Schlagzeuger einen Wechsel gegeben. Ab 2016 sass Jordan Hastings an Stelle von Aaron Solowoniuk an den Drums.  "Live at Festhalle Frankfurt" (Dudebox und Warner, 2023) hiess eine Live-Doppel-CD/Doppel-LP mit Aufnahmen von 2022.                 02/26

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