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Blues Magoos

  • musicmakermark
  • 25. März
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanische Psychedelic Rock-Band, gegründet 1964 in der Bronx in New York City unter dem Namen The Trenchcoats. Das Ur-Lineup bestand aus Emil "Peppy" Thielhelm alias "Peppy" Castro (vcl, g), Dennis LePore (g), Ralph Scala (org, vcl), Ron Gilbert (e-b) und Jon Finnegan (dm).


 

Die Band trat zuerst vor allem in Clubs im Greenwich Village auf. Sie änderte ihren Bandnamen zuerst in Bloos Magoos und dann 1966 in The Blues Magoos. Als Bloos Magoos konnte die Band die 7"-Single "The People Had No Faces/So I'm Wrong And You Are Right" (Verve Folkways, 1966) veröffentlichten.

 

Die Single fand kaum Beachtung. Allerdings wurde die Band noch im selben Jahr von "Mercury Records" unter Vertrag genommen. Dort erschien das Debutalbum "Psychedelic Lollipop" (Mercury, 1966). Albumtitel mit dem Wort Psychedelic waren damals gross in Mode.

 

The 13th Floor Elevators veröffentlichten damals "The Psychedelic Sounds of the 13th Floor Elevators" (International Artists, 1966) und The Deep gaben "Psychedelic Moods" (Parkway, 1966) heraus. Aus dem Blues Magoos-Album wurden zwei Singles ausgekoppelt.

 

Die zweite Single hiess "(We Ain't Got) Nothin' Yet/Gotta Get Away", die mit Platz 5 in den Billboard Hot 100 und Platz 4 in Kanada ein Hit wurde. Keine andere Single war vorher und nachher so erfolgreich. Das Album selber kam nur in Kanada in die Charts, wo Platz 15 resultierte.

 

Das Lineup hatte inzwischen erste Veränderungen erfahren. Mike Esposito (g) und Geoff Daking (dm, perc) hatten die Plätze von LePore und Finnegan übernommen. 1967 gingen Blues Magoos als Opener von The Who und Herman's Hermits auf eine US-Tournee.

 

"Electric Comic Book" (Mercury, 1967) war ein zweites Album. Es klassierte sich wie schon das Debutalbum in den Top-15 der kanadischen Charts. Mit "Tobacco Road" (Mercury, 1967) erschien eine erste Compilation, die allerdings nur für den japanischen Markt zusammengestellt wurde.

 

Auf dem nächsten Album "Basic Blues Magoos" (Mercury, 1968  besann sich die Band wieder auf ihre Blueswurzeln zurück. Begleitet von weiteren Lineup-Wechseln waren "Never Goin' Back To Georgia" (ABC, 1969) und "Gulf Coast Bound" (ABC, 1970) zwei weitere Alben, ehe sich die Band 1970 auflöste.

 

"Kaleidescopic Compendium: The Best Of The Blues Magoos" (Mercury, 1992) hiess 22 Jahre später eine Compilation. 2008 fand sich die Gruppe erneut zusammen. In der Besetzung Emil "Peppy" Thielhelm (g, vcl), Ralph Scala (vcl, org, p), Mike Ciliberto (g, vcl), Peter Stuart Kohman (e-b, vcl) und Geoff Daking (dm, perc) entstand mit "Psychedelic Resurrection" (Kayos, 2014) ein neues Album.

 

Danach kam kein neues Material mehr heraus. "The Mercury Singles (1966-1968)" (Sundazed, 2016) hiess eine Compilation. Die ersten drei Alben wurden auf einer Doppel-CD (BGO, 2025) gemeinsam wiederveröffentlicht. 

  03/26

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