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Bob Childers

  • musicmakermark
  • 2. Aug.
  • 1 Min. Lesezeit

Amerikanischer Country- und Folk-Singer/Songwriter, geboren am 20. November 1946 in West Union, West Virginia, als Robert Wayne Childers. Er gilt als der "Godfather" der Red Dirt-Szene, die sich im Laufe der Jahre in Stillwater, Oklahoma, entwickelte.


 

Gegen Ende der 1970er Jahren lernte er den Sänger Jimmy LaFave kennen, der ihm bei der Aufnahme seiner ersten LP "I Ain't No Jukebox" (Snowbound, 1979) half. "Singing Trees, Dancing Waters" (Redbird, 1983) war das zweite Album.

 

1986 zog er nach Nashville und später nach Austin, Texas, wohin sein Freund LaFave bereits einige Jahre zuvor gezogen war. In dieser Zeit entstanden Alben wie "Four Horsemen" (1986), "King David's Lament" (1986) und "Circles Toward The Sun" (1991/Blinky, 1999).

 

1991 ging er zurück nach Oklahoma, wo er seine erfolgreichste Zeit erlebte und Alben wie "Nothin' More Natural" (Binky, 1997), "Hat Trick" (Binky, 1999), "La Vita E Bella - Outtakes, Demos and Jams 1980 - 1988" (Binky, 2000) sowie "Two Buffalos Walking - Live At The Blue Door" (Binky, 2003) veröffentlichte.

 

Letztere war eine gemeinsame Aufnahme mit Terry Ware. Auch "Kindred Spirits" (Binky, 2006) mit Randy Crouch und "Ride For The Cimarron" (Binky, 2006) mit Jason Boland & The Stragglers waren Alben, die in Zusammenarbeit mit anderen Musikern entstanden.

 

Childers, der stark rauchte, litt ab 2004 an einer Lungenerkrankung. Er starb am 22. April 2008 in Stillwater im Alter von 61 Jahren. Mit der Triple-CD "Restless Spirits: A Tribute To The Songs Of Bob Childers" (Binky, 2004) war sein Schaffen schon zu Lebzeiten von seinem musikalischen Umfeld gewürdigt worden.                           08/26

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