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Brandt Brauer Frick

Deutsches Techno/Minimal Music-Kolletkiv, gegründet 2008 in Berlin von Daniel Brandt (dm, p, e-b, synth), Jan Brauer (synth, key, p) und Paul Frick (p, synth, perc. Die drei Musiker sampelten zuerst Klänge aus Werken der klassischen Musik, bearbeiteten diese und führten ihre Werke auch live auf.


Zuerst traten BBF als Trio auf, doch um 2010 wurde daraus unter dem Zuzug von Mari Sawada (vio), Michael Rauter (cello), Florian Juncker (tb), Benjamin Grän (tuba), Gunnhildur Einarsdottir (harp) sowie Matthias Engler und Ketan Bhatti (perc) zeitenweise ein Ensemble mit total 10 Musikerinnen und Musiker.


Auf ihren ersten Maxisingles/12"-EPs "Iron Man" (Tartelet, 2009), "Wallah/Button" (The Gym, 2009), "Bop/Paino Shakur" (Tartelet, 2010) und "Bop/You Make Me Real (Remixes EP1)" (Studio !K7, 2011) bewegte sich die Gruppe noch stark zwischen Deep House, Tech House und Minimal Techno.


"You Make Me Real" (Studio !K7, 2010) hiess dazwischen das erste Album. Der Zweitling "Mr. Machine" (Studio !K7, 2011) erschien unter dem Gruppennamen Brandt Brauer Frick Ensemble. Es folgten weiteren 12-Inches sowie die Alben "Miami" (!K7, 2013), "Joy" (!K7 und Because, 2016), "Echo" (Because, 2019) und "Multi Faith Prayer Room" (Because, 2023).

Die drei Musiker waren auch ausserhalb von BBF auf Aufnahmen zu hören. Daniel Brandt war Mitglied der Drum & Bass-Band Die Spielwiese, des Techno-Projekts The Free Electric Band sowie der Hip Hop/R&B-Band Torojo. Mit Jan Brauer bildete er das Duo Scott, welches das in Japan mitgeschnittene DL-Livealbum "When We Play Live..." (Modularfield Netlabel, 2010) und einige kürzere Aufnahmen veröffentlichte.


Von Brandt erschien die Soloalben "Eternal Something" (Erased Tapes, 2017) und "Channels" (Erased Tapes, 2018), auf denen er sich zwischen Ambient, IDM und Modern Classical bewegt. Brandt und Paul Frick ihrerseits bildeten neben Gregor Schwellenbach, Hauschka, Lukas Vogel, Erol Sarp und John Kameel Farah ein Piano-Ensemble, das für eine CD (Film, 2016) Steve Reichs "Six Pianos" und Terry Rileys "Keyboard Study #1" einspielte.


Paul Frick spielte mehrere Alben unter seinem Namen oder als Co-Leader ein. Er war ab 2018 Gastmusiker und ist seit 2020 Mitglied des Berlin School-Pionierformation Tangerine Dream, die sich seit 2015 in den sogenannten The Post-Froese Years befindet. Dazu spielte er bei Konsens. 08/23

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