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Cameo

  • musicmakermark
  • vor 1 Tag
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanische Funk- und R&B-Grossformation, gegründet 1974 in New York City von Larry Blackmon (vcl, e-b, dm, perc), einem Absolventen der Juilliard School of Music. Die Band nannte sich zuerst New York City Players.


 

Sie musste dann wegen Verwechslungsgefahr mit der ebenfalls im Funk und R&B tätigen Gruppe Ohio Players ihren Namen ändern. Als The Players hatte die Band mit "Find My Way" (Chocolate City, 1975) bereits eine erste Single herausgebracht, die auch auf dem ersten Cameo-Album "Cardiac Arrest" (Chocolate City, 1977) zu finden war.

 

Darauf bestand die Gruppe neben Leader, Leadsänger und Drummer Larry Blackmon aus Gregory Johnson (key, p, vcl), Eric Durham (g), Arnett Leftenant (sax), Nathan Leftenant (tp), Tomi Jenkins und Kurt Jetter (vcl) sowie William Revis (e-b). Die LP klassierte sich auf Platz 116 der Billboard 200 und auf Platz 16 der R&B-Alben.

 

"Funk Funk", eine der vier Single-Auskoppelungen, kam bei den R&B-Singles unter die Top 20. Die nächsten beiden Alben "We All Know Who We Are" (Chocolate City, 1977) und "Ugly Ego" (Chocolate City, 1978) schnitten bei den Billboard 200 etwas besser ab.

 

Wiederum wurden Singles ausgekoppelt, die, wie die meisten anderen Cameo-Singles, nur in den R&B-Charts auftauchten, nicht aber in den Billboard Hot 100. "Secret Omen" (Chocolate City, 1979) war das erste Top-5-R&B-Album für die Band, gleichzeitig auch das erste Top-50-Album in den Billboard 200.

 

Dann folgte mit "Cameosis" (Chocolate City, 1980) die erste von drei Nummer-1-LPs bei den R&B-Alben. Auch mit "Feel Me" (Chocolate City, 1980), "Knights Of The Sound Table" (Chocolate City, 1981), "Alligator Woman" (Chocolate City, 1982) und "Style" (Atlanta Artists, 1983) hatte die Band weitere Alben, die sich gut verkauften.

        

"She's Strange" (Atlanta Artists, 1984), das zweite Nummer-1-R&B-Album, enthielt mit dem Titelstück auf Platz 47 den ersten Billboard Hot 100-Hit der Band. Nach "Single Life" (Atlanta Artists, 1985) war "Word Up!" (Atlanta Artists, 1986) das erfolgreichste Album der Band überhaupt.

 

Es war die dritte Nummer-1-LP bei den R&B-Alben und mit Platz 8 das einzige Top-10-Album bei Billboard 200. Mit "Candy" und dem Titelstück enthielt die LP auch zwei Nummer-1-R&B-Singles. Danach wurden die Erfolge rarer.

 

Weitere Alben hiessen "Machismo" (Atlanta Artists, 1988), "Real Men...Wear Black" (Atlanta Artists, 1990), "Emotional Violence" (Reprise, 1992) und "In The Face Of Funk" ‎(Way 2 Funky und Raging Bull, 1995). "Nasty" (Intersound, 1996) war mehr als 20 Jahre nach der Gründung das erste Livealbum.

 

Danach folgten rund ein halbes Dutzend weitere Livemitschnitte sowie dazwischen mit "Sexy Sweet Thing" (Private I, 2000) ein weiteres Studiowerk. Seither erschienen keine neuen Aufnahmen mehr von Cameo, obwohl die Band weiter existierte.

 

Dafür wurden eine ganze Reihe von Compilations auf den Markt gebracht, darunter die Doppel-CD "Anthology" (Mercury, 2002) und die Triple-CD "Collected" (Universal, 2018).                                  01/26

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