top of page

Carcass

musicmakermark
vor 7 Minuten
3 Min. Lesezeit

Englische Grindcore bzw. Melodic Death Metal-Band, entstanden 1985 unter dem Namen Disattack als Hardcore/Punk-Formation. Diese Stile prägten auch das erste Demo "Flesh Ripping Sonic Torment" von 1987.


 

Carcass bestand in der Anfangsphase aus dem Napalm Death Mitglied Bill Steer (g, vcl), Jeff Walker (e-b, vcl) von den Electro Hippies und Ken Owen (dm, vcl). Dazu kam teilweise Sanjiv (vcl). Als sich dieses Trio-Lineup bildete, änderte man den Bandnamen in Carcass ab und entwickelte sich auch musikalisch weiter.

 

Carcass beeinflusste später Bands in den Bereichen Gore Metal, Deathgrind/Goregrind. Gleichzeitig gilt die Band auch als die Mutter aller Melodic Death Metal-Gruppen. "Reek Of Putrefaction" (Earache, 1988) hiess das Debutalbum, gefolgt von den EPs "Pathologic" (Earache, 1989) und "The Peel Sessions" (Strange Fruit/Dutch East India, 1989).

 

Auf letzterer traten die Musiker unter den Phantasienamen W.G. Thorax Embalmer (g, vcl), J. Offalmangler (e-b, vcl) und K. Grumegargler (dm, vcl) in Erscheinung. Das zweite Album war "Symphonies of Sickness" (Earache, 1989). Danach folgte die EP "Live St. George's Hall, Bradford 15.11.89" (Distorted Harmony, 1990) und das nächste Album "Necroticism-Descanting the Insalubrious" (Earache, 1991).

 

Mit dem Zuzug von Michael Amott (g, vcl) war Carcass nun ein Quartett. "Gods Of Grind" (Earache, 1992) war ein Split-Album, das die Band mit Entombed, Cathedral und Confessor teilte. Nach mehreren Singles und EPs erschien mit "Heartwork" (Earache, 1993) wieder einmal ein Album, das erste richtige Death Metal-Album der Geschichte überhaupt.

 

Drei Jahre später folgte "Swansong" (Earache, 1996) das vorerst letzte Album für mehrere Jahre. Carlo Regadas (g) spielte anstelle von Mike Amott, der zu Spiritual Beggars ging, ehe er mit seinem Bruder Chris Amott Arch Enemy gründete. Danach löste sich Carcass auf.

 

Steer ging zur Stoner Rock-Gruppe Firebird, während die restlichen drei Musiker Regadas, Walker und Owen die kurzlebige Band Blackstar auf die Beine stellten.  Owen lag später mehr als ein Jahr lang im Koma. Für ihn kam bei der Reunion 2008 Daniel Erlandsson von Arch Enemy in die Band.

 

Owen trat nur noch sporadisch mit der Band auf. Ein neues Album war in Vorbereitung. Mit der CD und VHS-Videokassette "Wake Up And Smell The Carcass" (Earache, 1996) und der für Japan bestimmten Doppel-CD "Best of Carcass" (Toys Factory, 1997) erschienen zwei Compilations.

 

Auf "Choice Cuts" (Earache, 2004) wurden zwei weitere Peel-Sessions vom Januar 1989 und vom Dezember 1990 auf einer CD zusammengefasst. Unter dem Titel "The Complete Pathologist's Report" (Earache, 2010) wurden fünf Alben in Form eines 5-CD-Box-Set wiederveröffentlicht.

 

"Party.San Metal Open Air - Hell Is Here-Sampler" (2013) war eine Split-CD-EP mit Tracks von Carcass, Hypocrisy und Legion Of The Damned, die dem deutschen Metal-Magazin "Legacy" beilag. Carcass war mit dem Titel "Captive Bolt Pistol" vertreten, der danach auch Teil des Albums "Surgical Steel" (Nuclear Blast, 2013) war.

 

Es handelte sich um das erste Album sei "Swangsong" von 1996. Eingespielt wurde es in der Besetzung Bill Steer (g, vcl), Jeff Walker (e-b, vcl) und Daniel Wilding (dm). "The Earache Peel Sessions" (Earache, 2014) hiess eine Split-LP, die sich Carcass mit Godflesh teilte.

 

Unter dem Titel "Casket Case" (Earache, 2015) wurden die ersten fünf Alben in Vinylform gemeinsam wieder veröffentlicht. "The Carcass" (Nuclear Blast, 2016) enthielt auf zwei CD das Album "Surgical Steel" und eine EP aus jener Zeit für dieses Label.

 

Die Compilation "The Best of Carcass" (Earache, 2016) enthielt Stücke aus der Zeit zwischen 1988 und 1996. Auf einer Single und der EP "Despicable" (Nuclear, 2020) erschien wieder einmal neues Material. Die EP war ein Appetizer auf das neue Album " Torn Arteries" (Nuclear Blast, 2021). 

 

Ein weiteres Wiederveröffentlichungsset (Earache, 2024) bestand aus den ersten vier Alben in Form von Kassetten. Unter dem Titel "Flogging A Dead Carcass" (Earache, 2025) wurden sämtliche sieben Studioalben im Ramen eines 7-CD- Boxsets gemeinsam wiederveröffentlicht.         10/26

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Compendium musicum

©2023 von Compendium musicum. Erstellt mit Wix.com

bottom of page