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Charles Davis

  • musicmakermark
  • vor 2 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanischer Jazz-Tenor- und Baritonsaxophonist, geboren am 20. Mai 1933 in Goodman, Mississippi. Er wuchs in Chicago, Illinois, auf. In den 1950er Jahren begleitete er Billie Holiday, Ben Webster und Dinah Washington.


 

Ab Mitte/Ende der 1950er Jahre stand er erstmals im Studio. Sun Ra, Eddie Chamblee, Dinah Washington, Sam Jones, Julian Priester und Kenny Dorham holten ihn zu Aufnahmen. Danach stand er an der Seite von Steve Lacy, Illinois Jacquet, Elvin Jones und Mal Waldron vor den Mikrofonen.

 

Dazu erfolgten weitere Aufnahmen als Mitglied des Sun Ra Arkestras sowie für Archie Shepp, Cecil Taylor, Cedar Walton, Hank Mobley, Freddie Hubbard und Louis Hayes. Er war auch Aufnahmen des The Jazz Composer's Orchestra zu hören.

 

"Ingia!" (Strata-East, 1974) war sein erstes Album als Leader. Begleitet wurde er von Gerald Hayes (as, fl), Tex Allen (tp), Louis Davis (g), Ronnie Mathews (p, e-p), David Williams (b) und Louis Hayes (dm). "Super 80" (Nilva, 1984) war eine Quartettaufnahme mit Gene Adler (p), Walter Booker (b) und Michael Carvin (dm).

 

Mit Barry Harris (p), Peter Washington (b) und Ben Riley (dm) als Co-Leader kam mit "Reflections" (Red, 1990) eine andere Quartett-Einspielung zu Stande. Davis und Clifford Jordan (ts) sowie Roy Burrowes (tp) waren Co-Leader auf "Reggae Au Go Jazz" (Studio One, 1998). Dazu kamen bei diesem von Clement "Coxsone" Dodd in seinem Studio One in Jamaika produzierten Album mehrere Begleitmusiker, darunter Ernest Ranglin (g) oder Jackie Mitoo (p).

 

Weitere Alben unter seinem eigenen Namen bzw. mit unterschiedlich besetzten Gruppen hiessen "Straight From The Heart" (W.D. Sounds Of Soul, 2001), "Blue Gardenia" (Reade Street, 2003), "Plays The Music Of Bent Jaedig" (Fresh Sound, 2006), "Land Of Dreams" (Smalls, 2007) und "For The Love Of Lori" (Reade Street, 2014).

 

"A Tribute To Kenny Dorham" (TCB, 2010) hatte dazwischen ein Album der Charles Davis Allstars geheissen. Es handelte sich dabei um vier eher unbekannte Musiker. Vom Charles Davis Sextet war Jahre davor "Dedicated To Tadd" (West 54, 1979) erschienen.

 

Davis war Mitglied der Gruppen Cecil Taylor All Stars, Clark Terry Big Band, Dameronia, Dizzy Reece Sextet, Ekaya, Elvin Jones/Jimmy Garrison Sextet, Emerald City Jazz Orchestra, Fred Radke & His Swingin' Big Band, Illinois Jacquet And His Orchestra, Jimmy Heath Big Band, Julian Priester Sextet und Nancie Banks Orchestra.

 

Er spielte auch in den Formationen Philly Joe Jones Octet, Philly Joe Jones Quartet, Thad Jones/Mel Lewis Orchestra, The Cedar Walton/ Hank Mobley Quintet, The Clifford Jordan Big Band, The Kenny Dorham Quintet und The Muhal Richard Abrams Orchestra.

 

Bei discogs.com besitzt er fast 300 Einträge als Musiker. Charles Davis starb am 15. Juli 2016 im Alter von 83 Jahren in New York City. 06/26

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