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Chris Isaak

musicmakermark
vor 5 Stunden
2 Min. Lesezeit

Amerikanischer Singer/Songwriter, Musiker und Schauspieler, geboren am 26. Juni 1956 in Stockton,California, als Christopher Joseph Isaak. 1981 gründete Isaak mit James Calvin Wilsey (g), Kenney Dale Johnson (perc), und Rowland Salley (b) die Band Silvertone. "Silvertone" (Warner, 1985) hiess auch sein erstes eigenes Album.


 

Es wurde mit Hilfe von James Calvin Wilsey (g, lap steel g), Prairie Prince (dm), Chris Solberg (b), Pee Wee Ellis (sax), Pat Craig (org) und Jim Keltner (dm) eingespielt und erschien unter Isaaks Namen.

 

Es blieb zunächst unbemerkt, bis der Song "Gone Ridin'" 1986 für David Lynchs Film "Blue Velvet" verwendet wurde. Der Zweitling nannte sich "Chris Isaak" (Warner, 1986) mit "Blue Hotel" als wichtigsten Song. Das Album schaffte es knapp in die Billboard 200, während "Blue Hotel" in mehreren europäischen Charts hintere Ränge belegte.

 

"Heart Shaped World" (Reprise, 1989) war Isaaks bisher erfolgreichstes Album. Es verkaufte sich allein in den USA zwei Millionen Mal und stieg bis auf Platz 7 der Billboard 200. Es enthielt mit "Wicked Game" eine Hitsingle, die auf Platz 6 der Billboard Hot 100 stand.

 

Allerdings hatte "Wicked Game" erst Aufmerksamkeit bekommen, als eine Instrumentalversion für den David Lynch-Film "Wild At Heart" verwendet wurde. Gleichzeitig wurde auch "Blue Hotel" vom vorangegangenen Album nochmals herausgebracht.

 

Diese Single war erneut in einigen Ländern in den Charts, darunter in Grossbritannien auf Platz 17. Dort war sie nach "Wicked Game" (Platz 10) die zweiterfolgreichste Single von Isaak. "Wicked Game" (Reprise, 1991) hiess auch die erste Compilation.

 

Mit den Alben "San Francisco Days" (Reprise, 1993), "Forever Blue" (Reprise, 1995), "Baja Sessions" (Reprise, 1996), "Speak Of The Devil" (Reprise, 1998) und "Always Got Tonight" (Reprise, 2002) konnte sich Chris Isaak dank Millionenverkäufen in den USA jeweils unter den Top 50 der Billboard 200 behaupten.  

 

Unter dem Titel "3 for One" (WEA, 2000) wurden dazwischen die Alben "Silvertone", "Chris Isaak" und "Forever Blue" gemeinsam als 3-CD-Box wiederveröffentlicht. Nach dem Weihnachtsalbum "Christmas" (Reprise, 2004) dauerte es fünf Jahre bis "Mr. Lucky" (Wicked Game, 2009).

 

Dieses Album schaffte es auf Platz 29 der Billboard 200. Auf "Beyond The Sun" (Vanguard, 2011) sang Isaak Songs, die durch "Sun Records", dem ersten Label von Elvis Presley, bekanntgemacht wurden. "Live In Australia" (Universal, 2008) und "Live At The Fillmore" (Mailboat, 2010) hatten zwei Live-Alben geheissen.

 

"Best Of Chris Isaak" (Reprise, 2006) war eine zweite Compilation. "First Comes the Night" (Vanguard, 2015) war sein bislang letztes Studioalbum. Sieben Jahre später war "Everybody Knows It's Christmas" (Sun, 2022) ein Album mit Weihnachtsliedern.

 

Isaak trat auch mehrfach als Schauspieler in Erscheinung, unter anderem in Filmen wie "Little Buddha", "Das Schweigen der Lämmer", "Twin Peaks", "Die Mafiosi-Braut" und anderen. In den USA war er von 2001 bis März 2004 in seiner eigenen Fernsehserie "The Chris Isaak Show" zu sehen. Die Serie zeigte das fiktive Alltagsleben des Rock-Musikers.                 10/26

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