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David Bindman

  • musicmakermark
  • vor 3 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanischer Tenor- und Sopransaxophonist, Flöstist, Klarinettist, Komponist und Bandleader, geboren 1963 in New York City. Er spielte zuerst Violine, dann Altsax und Schlagzeug, eher er zum Tenorsax wechselte. An der High School in Bennington, Vermont, begann er zu komponieren und zu improvisieren.


 

Er studierte beim Bill Dixon-Begleiter Stephen Horenstein und war Mitglied der High School-Ensembles von Dixon und Arthur Brooks. Anfang der 1980er Jahre studierte er an der Wesleyan University und war Mitglied von Talking Drums, einer Band um die beiden aus Ghana stammenden Trommler Abraham Adzinyah und Freeman Donkor.

 

Mit dieser Band spielte er die Alben "Talking Drums" (1985) und "Some Day Catch Some Day Down" (Shanachie, 1988) ein. Dazwischen war er auf "Jah Music" (Kabell, 1984), einer Kassette von Leo Smith And New Dalta zu hören.

 

Mit Wes Brown (b), Bill Lowe (tb, tuba), Kevin McNeal (g) und Royal Hartigan (dm) gründete er die Formation Juba, die "Look On The Rainbow" (JRT, 1986) herausgab. Anfang der 1990er Jahre begann Bindman mit Fred Ho zusammen zu arbeiten.

 

Er spielte auf "The Underground Railroad To My Heart" (Soul Note, 1994) von Ho's Afro-Asian Music Ensemble. Später war Bindman Mitglied anderer Gruppen des Saxophonisten und Komponisten mit chinesischen Wurzeln.

 

1995 gründeten Bindman und Fred Ho The Brooklyn Sax Quartet, das zwei Aufnahmen veröffentlichte. Er war auch Mitglied der Gruppen Fred Ho And The Monkey Orchestra und Fred Ho And The Green Monster Big Band.

 

Mit Tyrone Henderson (vcl) als Co-Leader bzw. als Leader nahm er "Strawman Dance" (Konnex, 1994) und "No Comment" (Atonal, 1997) auf. Unter den Mitmusikern befand sich auf der ersten dieser beiden Schallplatten Wadada Leo Smith (tp). Später folgte mit "Not So Unusual Blues" (Konnex, 2003) ein weiteres Henderson-Album unter der Mitwirkung von Bindman.

 

Erste Aufnahmen als alleiniger Leader hiessen "Illana's Dance" (Firestep, 1996) und stammten von seinem David Bindman Ensemble, bestehend aus Bill Dixon (p), Michele Navazio (g), Stephen Haynes (tp), Brad Jones (b) und Royal Hartigan (dm). "Imaginings" (CIMP/Cadence, 1998) war eine Trio-Aufnahme mit Joe Fonda (b) und Kevin Norton (dm).

 

Auf "Knots" (Music & Arts, 1998) und "For Guy Bebord" (Barking Hoop, 1999) war Bindman als Mitglied des Kevin Norton Ensembles zu hören. Auf letzterer Aufnahme machte auch Anthony Braxton mit, der Bindman für die Einspielung seiner Oper "Trillium R: Shala Fears For The Poor (No. 162)" (Braxton House, 1999) engagierte.

 

"In Context/Out Of Context" (Barking Hoop, 2000) war eine weitere Trioaufnahme von Norton und Bindman, dieses Mal mit Bob Debellis (ss, ts, fl) und erschienen als Kevin Norton Trio. Nach langer Pause erschien mit "Sunset Park Polyphony" (DB, 2012) wieder einmal eine Aufnahme von Bindman in Form einer Doppel-CD.

 

Bei den Aufnahmen machten Frank London (tp, flh), Reut Regev (tb), Art Hirahara (p), Wes Brown (b) und Royal Hartigan (dm) mit. Das selbe Sextett spielte "Ten Billion Versions Of Reality" (DB, 2017) ein. Trioaufnahmen mit Stefan Bauer (marimba) und Michael Sarin (dm) kamen in Eigenregie als "Relative Motion" (2022) heraus.

 

Weitere Aufnahmen machte Bindman als Mitglied des Ehran Elisha Ensembles, des Kevin Norton Ensembles, des Royal Hartigan Quartets, BloodDrumSpirit, des Large Ensemble von Andy Jaffe, von Adam Lane and the Full Throttle Orchestra sowie einer Gruppe von Scott Miller und Joe Fonda.                                                           02/26

 

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