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Death Angel

  • musicmakermark
  • vor 46 Minuten
  • 3 Min. Lesezeit

Filipino-amerikanische Thrash Metal, gegründet 1982 in Concord, California, von den Cousins Rob Cavestany (g), Gus Pepa (g), Dennis Pepa (vcl, e-b) und Andy Galeon (dm). 1983 erschien ihre erste Demoaufnahme "Heavy Metal Insanity".


 

Im Jahr darauf wurde Mark Osegueda, ein weiterer Cousin, als Leadsänger engagiert. Die Band trat während den folgenden zwei Jahren viel auf und nahm mit "Kill As One" (1986) ein weiteres, unter Thrash-Fans stark verbreitetes Demotape auf und zwar mit Kirk Hammett von Metallica als Produzenten.

 

Der Erfolg dieses Demos führte zu einem Schallplattenvertrag und zum ersten Album "The Ultra-Violence" (Enigma, 1987). Der Zweitling war "Frolic Through The Park" (Enigma, 1988). Danach ging es weltweit auf Tournee. Für das drittte Album "Act III" (Geffen, 1990) wechselte Death Angel zu einem anderen Label.

 

Im selben Jahr veröffentlichte das frühere Label das Live-Album "Fall From Grace" (Enigma, 1990) mit Material aus den ersten beiden Alben, mitgeschnitten bei einem Auftritt im "Paradiso" in Amsterdam. Später gab "Capitol" das Album ebenfalls illegal heraus, ohne dass die Band je Geld dafür sah.

 

Nach "Act III" ging es einmal mehr auf eine erfolgreiche Welttournee. Die Band spielte teilweise auch als Opener an der "Clash Of The Titans"-Tour, die damals von Megadeth, Slayer, Suicidal Tendencies und Anthrax bestritten wurde. Auf der Fahrt zu einem Konzert Ende 1990 verunfallte das Fahrzeug mit der Band.

 

Schlagzeuger Andy Galeon verletzte sich schwer und blieb ein Jahr lang ausser Gefecht. Death Angel versuchte es zwar mit einem Ersatzdrummer, aber dies funktionierte nicht. Daraufhin wurde die Band von "Geffen" aus dem Vertrag entlassen.

 

Auch Sänger Osegueda kehrte Death Angel den Rücken. Im Sommer 1991 kehrte Galeon wieder ans Schlagzeug zurück. Die Band reformierte sich unter dem Namen The Organization. Für den Leadgesang war neu Gitarrist Rob Cavestany zuständig.

 

Die Band nahm ein Demo auf und ging mit Rob Halford und Motörhead auf Tournee. Die beiden Alben "The Organization" (Unsafe Unsane, 1993) und "Savor The Flavor" (Unsafe Unsame, 1995) floppten allerdings, so dass sich die Band wieder auflöste.

 

1998 taten sich Rob Cavestany (g, vcl) und Andy Galeon (dm) mit ihrem früheren Sänger Mark Osegueda und mit Michael Isaiah (e-b) zu Swarm zusammen. Von diesem Quartett erschien die EPs "Swarm" (1999) und "Devour" (Industrial, 2001).

 

Swarm ging 2000, verstärkt mit Jerry Cantrell (g, vcl) von Alice in Chains, auf Tournee. Später wurden die beiden EPs zusammen mit einem Doors-Cover zur CD "Beyond The End" (Mausoleum, 2003) zusammengefasst. Inzwischen hatte sich Death Angel 2001 offiziell reformiert, ohne Gus Pepa allerdings, der durch Ted Aguilar (g) vertreten wurde.

 

"The Art Of Dying" (Nuclear Blast, 2004) war das erste richtige Death Angel-Album seit 1990. Das Box-Set "Archives And Artifacts" (Rykodisc, 2005) bestand aus den ersten beiden Alben der Band sowie einer dritten CD mit Demo-Versionen und einer DVD.

 

"The Long Road Home" (Universal/MCA, 2007) war eine nur für den philippinischen Markt produzierte Compilation. Das nächste richtige Album mit neuem Material war "Killing Season" (Nuclear Blast, 2008). Mark Osegueda machte inzwischen auch bei All Time Highs mit, blieb aber auch Sänger bei Death Angel.

 

"Lines On The Road" (Raw Bliss, 2007) hatte dazwischen ein akustisches Album geheissen, das unter dem Namen von Rob Cavestany erschien und das mit Hilfe von Gus Pepa (g) und Andy Galeon (dm) eingespielt worden war.

 

Ende 2008 verliess Dennis Pepa die Band. Neuer Bassist wurde Sammy Diosdado von The Sick und All Time Highs. "Sonic German Beatdown" bzw. "Sonic Beatdown - Live in Germany" (Nuclear Blast, 2009) war das zweite Live-Album in Form einer DVD bzw. einer CD oder einer Doppel-LP.

 

Mit "Relentless Retribution" (Nuclear Blast, 2010) folgte eine Studio-Produktion, auf der mit Damien Sisson (e-b) und Will Carroll (dm) eine neue Rhyhthmussection im Einsatz stand. Der Rest der Band mit Osegueda, Aguilar und Cavestany blieb unverändert.

 

Bis "The Dream Calls For Blood" (Nuclear Blast, 2013) vergingen drei Jahre. "The Bay Calls For Blood - Live in San Francisco" (Nuclear Blast, 2015) war danach ein Livealbum. "A Thrashumentary" (Nuclear Blast, 2015) nannte sich eine filmische Dokumentation über die Band in Form einer DVD. Dieser lag die erwähnte CD "The Bay Calls For Blood" bei.

 

Die nächsten Studiowerke hiessen "The Evil Divide" (Nuclear Blast, 2016) und "Humanicide" (Nuclear Blast, 2019). Sie enstanden in unveränderter Besetzung. "Thrashers" und "The Early Years" (beide X 5, 2020) waren zwei DL-Compilations.

 

Vier CDs stark war "The Enigma Years (1987-1990)" (Hear No Evil, 2020). Darin fanden sich die beiden ersten Alben mit Bonus-Tracks, die japanische Version des Livealbums "Fall From Grace" und die Compilation "Rarities". "The Bastard Tracks" (Nuclear Blast, 2021) hiess ein weiteres Livealbum in Form eines CD/DVD-Sets. Seither erschienen nur noch Einzeltracks/Singles.

                                                                     05/26

 

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