Delta Saxophone Quartet
- musicmakermark
- vor 2 Tagen
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Englisches Saxophon-Quartett zwischen zeitgenössischer Musik, und modernem Jazz, gegründet 1984 von Schülern der Guildhall School of Music in London. Die erste Besetzung bestand aus Stephen Cottrell (ss), Peter Whyman (as, ss), Colin Smith (ts) und Chris Caldwell (bars). Erstmals tauchte das DSQ auf der CD "Hook ∙ Mesh ∙ Stub ∙ Cud" (Argo, 1993).
Darauf interpretierte das DSQ neben dem Ensemble Bash, der John Harle Band und der Formation Icebreaker Werke des Komponisten Graham Fitkin. Colin Smith war inzwischen von Peter Seago (ts) abgelöst worden.
Das erste eigene Album "Minimalist Tendencies" (Clarinet Classics, 1988) enthielt Werke von Steve Reich, Philip Glass, Michael Nyman, Gavin Bryars und Terry Riley. Auf "Facing Death" (FMR, 2002) spielte das DSQ Werke von Graham Fitkin, Javier Alvarez, Louis Andriessen, Chris Fox und Joe Duddell.
Inzwischen war Gareth Brady der neue Tenorsaxophonist. Auf "Formosa" (FMR, 2009) in Aufnahmen von 2003 war für Stephen Cottrell zum ersten Mal Christian Forshaw (ss) zu hören. Das DSQ spielte für diese CD Werke von Karl Jenkins, Philip Glass und Michael Torke ein.
Dann gab es erneut Umbesetzungen: Graeme Blevins (ss) ersetzte Forshaw und Gareth Brady wurde durch Tim Holmes (ts) abgelöst. Somit verblieben von der Originalformation nur noch Caldwell und Whyman.
"Dedicated To You ... But You Weren't Listening: The Music Of Soft Machine" (Moonjune, 2007) hiess die weitere Aufnahme des DSQ in Form einer Soft Machine-Hommage mit SM-Mitglied Hugh Hopper (e-b, loops) und Morgan Fisher (hurdy-gurdy, vcl, elect) als Gäste in je einem Track.
Auf "Uneasy Dreams" (FMR, 2011) spielte das DSQ Werke der irischen Komponisten Michael Finnissy, Mike Searby, Stephen Goss, Gerald Barry und Tim Ewers. Bei "Uneasy Dreams" (FMR, 2010) handelte es sich um eine davor veröffentlichte DVD-Version. Graeme Blevins (ss) war in nur rund der Hälfte der Tracks zu hören. In den anderen spielte Martin Robertson (ss, as).
Mit Gwilym Simcock (p) wurde die King Crimson-Hommage "Crimson!" (Basho, 2016) realisiert. Das DSQ bestand aus Blevins, Whyman, Holmes und Caldwell. Ebenfalls eine Hommage-CD war "Bowie, Berlin & Beyond" (FMR, 2018). Neben Stücken von David Bowie enthielt das Album auch solche von Kurt Weill, David Power, Ryuichi Sakamoto, Brian Eno und David Lancaster.
Auf "Late Music" (FMR, 2023) waren mit Andy Tweed, Graeme Blevins, Howard McGill und Kathryn McGuiness (as), Tim Holmes (ts), Christian Forshaw (ss) und Chris Caldwell (bars) gleich sieben Saxophonisten im Einsatz, dazu Sam Hodder (e-b, key, g) und Gäste.
Gespielt wurden Stücke von David Bowie, Joy Division, The Durutti Column und mehreren englischen Komponisten. Auf der CD "Songs Of Ice And Snow" (FMR, 2024) begleitete das DSQ die Sängerin Frances Gregory (mezzo-soprano), die Lieder von Paul Honey (p) mit Texten von Greg Warren Wilson sang.
Das DSQ war wieder einmal als Quartett zu hören mit Christian Forshaw (ss), Kathryn McGuinness (as), Tim Holmes (ts) und Chris Caldwell (bars). Auch das DL-Abum "Hanging Around" (2026) entstand im Quartett mit Howard McGill (ss), Pete Whyman (as), Holmes und Caldwell sowie mit Nick Pugh (b, elect). 08/26


