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Diamond Rio

  • musicmakermark
  • 2. Aug.
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanische Country-Band, gegründet 1982 in Nashville, Tennessee, als The Grizzly River Boys. Später nannte man sich The Tennessee River Boys. Die Gruppe trat zuerst im Themenpark Opryland in Nashville auf und spielte dort bekannte Country-Songs.


 

Gründungsmitglieder waren Matt Davenport (vcl, e-b), Danny Gregg (vcl, g) und Ty Herndon (vcl). Letzterer schlug später eine Solokarriere ein. Nach einigen Besetzungswechsel kristallisierte sich gegen Ende der 1990er Jahre ein festes Linup heraus, das bis 2022 unverändert zusammenblieb.

 

Dieses bestand aus Marty Roe (vcl, g), Gene Johnson (mand, g, fiddle, vcl), Jimmy Olander (g, banjo), Dan Truman (key), Dana Williams (e-b, vcl) und Brian Prout (dm). Für Johnson und Prout stiessen 2022 Carson McKee und Micah Schweinsberg zur Band.

 

Gleich das erste Album "Diamond Rio" (Arista Nashville, 1991) war ein Millionenseller. Dafür schauten die Plätze 13 in den Country-Charts und 83 in den Billboard 200 heraus. Alle fünf Singles konnten sich in den Top-10 der Country-Singles platzieren.

 

"Meet in the Middle" war dabei die erste von insgesamt fünf Nummer-1-Country-Singles für die Band. Das zweite Album "Close To The Edge" (Arista Nashville, 1992) verkaufte sich mit den Plätzen 24 (Country) und 87 (Billboard 200) etwas weniger gut.

 

Zwei der vier Singles kamen in die Top-10. Das traf auch für das dritte Album "Love A Little Stronger" (Arista Nashville, 1994) zu. Es war ein weiterer Millionenseller und belegte die Plätze 13 (Country) und 100 (Billboard 200).

 

"IV" (Arista Nashville, 1996) schnitt in den Charts fast gleich ab wie "Love A Little Stronger". Das Album enthielt drei Top-10-Country-Singles. "How Your Love Makes Me Feel" war die zweite Nummer-1-Single. Sie stammte von der Compilation "Greatest Hits" (Arista Nashville, 1997), die eine Million Mal verkauft wurde.

 

Die nächsten Alben "Unbelievable" (1998), "One More Day" (2001) und "Completely" (2002) kamen, wie die Compilation, in die Top-10 der Country-Charts. Sie erschienen alle bei "Arista Nashville". Die beiden letzteren Alben enthielten einen bzw. zwei weitere Nummer-1-Singles.

 

Dann war die goldene Zeit für die Band vorbei. Für "A Diamond Rio Christmas: The Star Still Shines" (Word, 2007) und "The Reason"  (Word, 2009) gab's nur noch mittelmässige Chartsplatzierungen. Immerhin gab's für "The Reason" einen Grammy.

 

"Diamond Rio Live" (Rio Hot, 2014) und "I Made It" (Riot Hot, 2015) tauchten nicht in den Charts auf.  Von den Compilations war "Greatest Hits II" (Arista Nashville, 2006) auf Platz 12 in der Country-Wertung und auf Platz 62 bei den Billboard 200 die erfolgreichste.            08/26

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