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Dirty Dozen Brass Band

  • musicmakermark
  • 15. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanische Brass-Brand, gegründet 1977 in New Orleans, Louisiana, von Benny Jones (bass-dm) zusammen mit Musikern der Tornado Brass Band, die ihrerseits aus der Fairview Baptist Church Marching Band und der Hurricane Brass Band hervorgegangen war.


 

Zu Jones und den Tornado-Musikern Gregory Davis (tp), Kirk Joseph (sousaphone), Charles Joseph (tb) und Kevin Harris (sax) kamen noch Efrem Townes (tp, vcl), Roger Lewis (sax) und Jenell Marshall (dm).

 

Die Band nannte sich zuerst The Original Sixth Ward Dirty Dozen und spielte in Clubs im French Quarter sowie in anderen Lokalen in New Orleans. Erst ab Anfang/Mitte der 1980er Jahre wurde die Band auch ausserhalb ihrer Heimatstadt bekannt.

 

Das erste Tondokument war "My Feet Can't Fail Me Now" (Concord Jazz, 1984). "Live: Mardi Gras in Montreux" (Rounder, 1986) zeigte die Band bei einem Auftritt am Montreux Jazz Festival 1985.

 

Für die Aufnahmen von "Voodoo" (Columbia, 1989) lud die Band zu je einem Song Dr. John (p, vcl), Dizzy Gillespie (tp) und Branford Marsalis (ts) ins Studio. Danny Barker (g, vcl), Eddie Bo (p, vcl) und Elvis Costello (vcl) waren Gäste auf dem Album "The New Orleans Album (Columbia, 1990).

 

"Open Up: Whatcha Gonna Do for the Rest Of Your Life (Columbia, 1991), "Plays Jelly Roll Morton" (Columbia, 1993), "Ears To The Wall" (Mammoth, 1996) und "Buck Jump" (Mammoth, 1999) waren die nächsten Alben der Dirty Dozen Brass Band, deren Lineup dauernd Änderungen unterworfen war.

 

Dazwischen erschien mit "This Is Jazz" (Columbia, 1996) eine erste Compilation. Für die Aufnahmen von "Medicated Magic" (Ropeadope, 2002) wurde erneut eine Reihe von Gastmusikern wie John Bell (vcl), Dr. John (p, vcl), Olu Dara (vcl), Norah Jones (vcl), DJ Logic (tt) und Robert Randolph (pedal steel-g) ins Studio geholt.

 

Seither kamen 13 weitere Studio- und Livealben heraus, darunter solche von Auftritten am jährlichen New Orleans Jazz & Heritage Festival. 2023 gewann die Band einen Grammy. "Jazz Moods – Hot" (Columbia und Legacy, 2005) und "This Is The Dirty Dozen Brass Band" (Shout! Factory, 2005) waren Compilations.

 

Die Band wurde zu vielen Aufnahmen von prominenten Musikern und Musikerinnen ins Studio geholt. Es waren dies Elvis Costello, B.B. King, Buckwheat Zydeco, The Neville Brothers, Phil Alvin, The Black Crowes, The Manhattan Transfer, Widespread Panic, Gov't Mule, Dr. John, North Mississippi Allstars, Terence Blanchard und andere.                              01/26

 

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