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Eddie "Cleanhead" Vinson

  • musicmakermark
  • vor 3 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanischer Jump Blues-, R&B- und Jazz-Altsaxophonist und Sänger, geboren am 18. Dezember 1917 in Houston, Texas, als Edward L. Vinson Jr.. Seine Eltern, beide waren Pianisten, brachten ihn früh mit Musik in Berührung.


 

Bereits während der High School-Zeit begann er Saxophon zu spielen. Er wurde 1935 Mitglied der Band von Chester Boone, der zu dieser Zeit auch T-Bone Walker angehörte. Von 1936 bis 1941 spielte er mit den Saxophonisten Arnett Cobb und Illinois Jacquet in der Band von Milt Larkin.

 

1941 ging er nach New York City und wurde Blues Shouter im Cootie Williams Orchestra. 1945 gründete er seine eigene Band, der auch der damals noch unbekannte John Coltrane angehörte. Zwischen 1946 und 1955 konnte er bei "Mercury" und "King" mehrere Schellack-Schallplatten veröffentlichen.

 

Dazu hatte er Engagements im Orchester von Count Basie und spielte bei der Johnny Otis Show. Gegen Ende der 1950er Jahre erschien sein erstes Album "Cleanhead's Back In Town" (Bethlehem, 1957). Es entstand in einer mittelgrossen Besetzung.

 

Dazu gehörten je nach Stück Bill Graham (as), Charlie Fowlkes (bars), Charlie Rouse, Frank Foster und/oder Paul Quinichette (ts), Joe Newman (tp), Henry Coker (tb), Freddie Green (g), Nat Pierce (p), Eddie  Jones (b) sowie Ed Thigpen oder Gus Johnson (dm).

 

Das nächste Album "Back Door Blues" (Riverside, 1962) entstand mit dem Cannonball Adderley Quintet als Backing-Band. Für "Cherry Red" (BluesWay, 1967), benannt nach einem frühen R&B-Hit von Vinson, scharte er eine Bluesband mit unter anderem Mike Bloomfield (g) um sich.

 

Auf "Kidney Stew Is Fine" (Delmark, 1969) waren neben anderen Hal Singer (ts), T-Bone Walker (g) und Jay McShann (p) zu hören. Über seinen Tod hinaus kamen rund drei Dutzend weitere Alben auf den Markt. Eddie "Cleanhead" Vinson starb am 2. Juli 1988 im Alter von 70 Jahren in Los Angeles, California.

 

An die 30 Compilations beleuchten vor allem seine frühen Aufnahmen. Als Einzel-CDs erschienen "The Chronological Eddie Vinson 1945-1947" (Classics, 2001) und "The Chronological Eddie Vinson 1947-1949" (Classics, 2002).

 

Im Rahmen des 4-CD-Sets "Honk For Texas" (JSP, 2005) ist Vinson auf CD 1 mit dem Cootie Williams Orchester zu hören. CD 2 und Teile von CD 3 zeigen ihn mit seinem eigenen Orchester. Der Rest von CD 3 und CD 4 dokumentieren seine Zusammenarbeit mit dem Orchesterleiter Big Jim Wynn.                                                  05/26

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