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Eddie Vedder

musicmakermark
vor 1 Stunde
3 Min. Lesezeit

Amerikanischer Rock-Sänger und -Musiker, geboren am 23. Dezember 1964 in Evanston, Illinois, als Edward Louis Severson III. Mitte der 1970er Jahre zog seine Familie in die Umgebung von San Diego, California. In dieser Zeit erhielt er zu seinem 12. Geburtstag eine Gitarre.


 

Mit 15 lebte Eddie allein und nahm als Nachnamen den Geburtsnamen seiner Mutter, Vedder, an, nachdem seine Mutter zum zweiten Mal geschieden wurde. Zu dieser Zeit erfuhr er die Wahrheit über seinen leiblichen Vater, einen Mann, den er zwar schon kannte, aber nicht wusste, dass es sich bei ihm um seinen Vater handelte.

 

Eddie zog zurück nach Chicago, wo seine Mutter wohnte. 1984 kehrte er, zusammen mit seiner damaligen Freundin und späteren Frau Beth Liebling, nach San Diego zurück. Er nahm verschiedene Jobs an, unter anderem als Tankwart.

 

Von 1988 bis 1990 war Eddie Vedder Sänger in der südkalifornischen Grunge-Band Bad Radio, von der 1989 lediglich eine labellose Kassette erschien. Diese wurden via die lokalen Läden von "Tower Records" in San Diego verkauft.

 

1990 taten sich in Seattle, Washington, Stone Gossard (g) und Jeff Ament (e-b) zusammen, um nach dem Tod von Andrew Wood, des Sängers ihrer Band Mother Love Bone, eine neue Band zu gründen. Via Jack Irons, dem damaligen Schlagzeuger der Red Hot Chili Peppers, gelangten Demoaufnahmen von Gossard und Ament zu Vedder.

 

Dieser hörte sich die Bänder während einer Nachtschicht als Tankwart an, schrieb Texte dazu, sang diese auch ein und schickte das Band zurück nach Seattle. Gossard und Ament waren so begeistert, dass sie Vedder als Sänger in die Band holten.

 

Als weitere Mitmusiker holten Gossard und Ament noch Mike McCready (g) und Dave Krusen (dm) dazu. Gossard und Ament widmeten sich zuerst allerdings noch ihrem Temple Of The Dogs-Projekt, wo Vedder Backing Vocals sang. Doch auch ihre damalige Hauptband nahm Gestalt an.

 

Zunächst nannte sich die Band Mookie Blaylock, nach dem NBA-Aufbauspieler der New Jersey Nets und Atlanta Hawks, doch danach taufte man sich in Pearl Jam um und wurde eine der erfolgreichsten Rockbands der Welt.

 

Neben seiner Arbeit mit Pearl Jam arbeitete Vedder mit verschiedenen anderen Musikern und Gruppen zusammen, unter anderem mit Bad Religion, Fastbacks, Neil Finn, Neil Young, Jack Irons, Nusrat Fateh Ali Khan, Cat Power, R.E.M., Supersuckers, The Strokes, Mike Watt, Gary Heffern, Wellwater Conspiracy, C-Average, Zeke, Beck und The Who.


Manchmal trat er als Wes C. Addle oder Jerome Turner auf. Er ist nicht nur Fan von The Who und von den Ramones, sondern hegte Freundschaften mit dem Who-Gitarrist Pete Townshend und dem verstorbenen Johnny Ramone. Vedder ist/war auch Präsident des offiziellen Ramones-Fanclubs. Auch unter eigenen Namen erschienen einige wenige Aufnahmen.

 

Mit dem südafrikanischen Walmer High School Choir war er als Gastsänger bei den Aufnahmen zu "The Molo Sessions" (Ten Club, 2004) mit dabei. Später schrieb Vedder den Soundtrack für Sean Penns Film "Into The Wild" (J Record, 2007).

 

Im April 2008 ging er mit den Songs dieses Soundtrack auf eine kurze Tour entlang der US-Westküste. Bei Auftritten am 16. und 17. August 2008 im "Warner Theater" in Washington, DC, wurde die DVD "Water On The Road: Eddie Vedder Live" (Monkeywrench, 2011) mitgechnitten.

 

Im selben Jahr erschien sein erstes richtiges Album "Ukulele Songs" (Monkeywrench, 2011), auf dem Vedders Gesang und Ukulelenspiel im Mittelpunkt standen. Bei zwei Duetten wirkten Glen Hansard und Cat Power mit. Von Vedder erschienen zudem mehrere Singles. 

 

Auf der 7"-Split-Single "Wishing Well/Redemption Song" (Monkeywrench, 2016) ist er auf der A-Seite mit Pearl Jam zu hören, während auf der B-Seite ein Duett von Vedder mit Beyoncé verewigt wurde. Zuvor hatte er schon mit Natalie Maines von den Dixie Chicks einen Song aufgenommen.  

 

"Earthling" (Seattle Surf Co. und Republic, 2022) war elf Jahre nach "Ukulele Songs" wieder einmal ein neues eigenes Album. Begleitet wurde Vedder dabei von einem Staraufgebot an Westcoast-Musikern.            09/26

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