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En Vogue

  • musicmakermark
  • vor 13 Minuten
  • 3 Min. Lesezeit

Amerikanische R&B-Frauen-Gesangsgruppe, zusammengestellt 1988 in Oakland, California, vom Produzenten und früheren Club Nouveau-Mitgliedern Denzil Foster und von Thomas McElroy. Das erste Lineup bestand aus der ehemaligen Miss Black California Cindy Herron sowie aus Terry Ellis, Maxine Jones und Dawn Robinson.


 

Das erste Album "Born To Sing" (Atlantic, 1990) verkaufte sich gut und landete auf Platz 21 in den Billboard 200 in den USA und Platz 23 in England. Von den drei Singleauskoppelung war "Hold On" mit Platz 2 in den Billboard Hot 100 und Platz 5 in England die erfolgreichste.

 

Das zweite Album "Funky Divas" (EastWest, 1992) war mit Platz 8 in den USA und Platz 4 in England noch erfolgreicher als das Debut. Daraus wurden fünf Singles ausgekoppelt, darunter der US-Nummer-2-Hit "My Lovin' (You're Never Gonna Get It)".

 

"Runaway Love" (Atlantic, 1993) war eine 6-Tracks umfassende CD-EP, die auch den Song "Whatta Man", eine Zusammenarbeit mit der Hip Hop-Gruppe Salt-n-Pepa, enthielt. Das Original dieses Songs hiess "What A Man" und stammte von Linda Lyndell, die ihn auf einer gleichnamigen Single (Volt, 1967) erstmals veröffentlicht hatte.

 

Dann stieg Dawn Robinson aus. Sie gründete mit Raphael Saadiq und Ali Shaheed Muhammad das R&B-Projekt Lucy Pearl, das neben dem gleichnamigen Debütalbum (Pookie, 2000) nur noch zwei Singles veröffentlichte, bevor Robinson auch dort ausstieg.

 

Zu dritt entstand das dritte En Vogue-Album "EV3" (Elektra, 1997), das sich sowohl in den USA als auch in England unter den Top 10 platzieren konnte. Unter den drei Singleauskoppelungen befand sich mit " Don't Let Go (Love)" erneut eine US-Nummer-2-Single.

 

Das vierte Album hiess "Masterpiece Theatre" (Elektra, 2000), das nicht über Platz 67 der Billboard 200 hinauskam und keine Hitsingle aufwies. 2001 verliess mit Maxine Jones das zweite der drei Gründungsmitglied die Gruppe. Ihre Nachfolgerin wurde Amanda Cole.

 

Das Weihnachtsalbum "The Gift Of Christmas" (Discretion, 2002) verkaufte sich nur noch 50'000 Mal. Nach diesem Flop kehrte Cole der Band wieder den Rücken. Rhona Bennett wurde ihre Nachfolgerin. Ellis, Herron und Bennett nahmen mit "Soul Flower" (33rd Street, 2004) ein weiteres Album auf, das wie die Singleauskoppelungen floppte und sich nur gerade auf Platz 47 der US-R&B-Alben fand.

 

Das CD/DVD-Set "Live In Birmingham, Alabama" (Good Vibration, 2004) zeigte die Gruppe bei einem Konzert am 6. Dezember 2002 in Birmingham, Alabama. Danach kehrte Maxine Jones zur Gruppe zurück, die nun erstmals seit Dawn Robinsons Abgang wieder ein Quartett war. 2005 schloss sich Dawn Robinson wieder der Gruppe an.

 

En Vogue wirkte zusammen mit Prince (g) auf der Single "So What The Fuss" (Motown, 2005) von Stevie Wonder mit, ging auf Tournee und veröffentlichte dann und wann eine Single. Ende 2011 verliess Dawn Robinson die Band erneut und tat sich mit Maxine Jones und zwei weiteren Sängerinnen zu einer eigenen Version von En Vogue zusammen.

 

Derweil tourten auch Herron, Ellis und Bennett als En Vogue durch die Lande. Nach einem Streit gründeten Robinson und Jones eine neue Gruppe, die Heirs To The Throne hiess. 2013 gründete Jones mit Alison Carney und Maria Freeman eine weitere En Vogue-Formation, die sich En Vogue To The Max nannte.

 

Mit "Electric Café" (eOne, 2018) erschien 14 Jahre nach "Soul Flower" wieder einmal ein neues En Vogue- Studioalbum. Die Gruppe bestand darauf aus Terry Ellis, Cindy Herron und Rhona Bennett. Raphael Saadiq, Snoop Dog und viele andere halfen bei den Aufnahmen aus.

 

Von En Vogue erschienen im Laufe der Jahre mehrere Compilations und Wiederveröffentlichungspakete.                                           01/26

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