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François Couturier

  • musicmakermark
  • 20. Apr.
  • 2 Min. Lesezeit

Französischer Jazz-Pianist, Komponist und Bandleader, geboren am 5. Februar 1950 in Fleury-les-Aubrais in der Nähe von Orléans. Couturier begann mit sechs Jahren Klavier zu spielen. Nach dem Studium des klassischen Pianos und der Musikwissenschaft spielte er 1978 im Quartett von Jacques Thollot.


 

Mit Jean-Paul Celea (b) nahm er eine titellose Duo-LP (JMS, 1980) sowie die jazz-rock-orientierte Quartett-LP "Black Moon" (Blue Silver, 1986) auf. Dabei machten zusätzlich noch François Laizeau (dm) und Dominique Pifarély (vio) mit. Mit Daniel Humair (dm) als Triopartner von Couturier und Celea entstand später "Tryptic" (Bee Jazz, 2007).

 

Dazu leiteten Couturier und Celea auch Passaggio, eine Formation mit Armand Angster (sax, cl), Françoise Kubler (vcl) und Wolfgang Reisinger (dm), von der eine gleichnamige CD (Label Bleu, 1994) und "L'Ibère" (Label Bleu, 1995) erschienen.

 

Couturier und Celea hatten zu Beginn der 1980er Jahre zusammen mit Tommy Campbell (dm) und Katia Labeque (synclavier) die Begleitgruppe The Translators von John McLaughlin (g) gebildet, mit der der englische Gitarrist die Alben "Belo Horizonte" (Warner, 1981) und "Music Spoken Here" (Warner, 1982) aufnahm.

 

1985 traf er an einem Festival in Karthago auf den tunesischen Oudspieler Anouar Brahem. Er war Mitmusiker auf mehreren Brahem-Aufnahmen wie "Khomsa" (ECM, 1995), "Le Pas Du Chat Noir" (ECM, 2002), "Le Voyage De Sahar" (ECM, 2006) und "Souvenance" (ECM, 2014).

 

Auf "Prao" (Cy, 1983) war Couturier auf Denis Barbier (fl), Patrice Cinelu (g), François Jeanneau (ts, ss, fl), Jean-Jacques Cinelu (e-b, perc), Mino Cinelu (dm, congas) getroffen. Im selben Jahr erschien vom Jeanneau/Couturier Quintet die LP "The Game" (JMS, 1983). Weitere Mitmusiker waren Philippe Macé (vibes, marimba), Jean-Paul Celea (b, synth, tubular bells) und André Ceccarelli (dm, perc).

 

Mit Jean-Pierre Chalet (p) nahm er "Pianisphère" (Charlotte, 1993) auf. 1997 komponierte er mit Jean-Marc Larché die Musik für eine Oper, die auf Anthony Burgess’ Buch "Mozart Et Amadeus” basierte. Wolf Gang Trio hiess eine Formation mit Jean-Marc Larché (sax) and Jean-Louis Matinier (acc).

 

Diese drei Musiker nahmen unter ihren eigenen Namen "Music For A While" (Emouvance, 2002) auf. Couturier begleitete auch den Countertenor Dominique Visse auf mehreren Aufnahmen und trat mit ihm im Duo oder im Trio mit Dominique Pifarely (vio) auf.

 

Duoaufnahmen mit Dominique Pifarély (vio) hiessen "Poros" (ECM, 1998) und "Preludes And Songs" (ECM, 2025). "Nostalghia–A Song for Tarkovsky" (ECM, 2006) hiess ein Ensemble-Album mit Jean-Marc Larché (ss), Jean-Louis Matinier (acc) und Anja Lechner (cello), gewidmet dem Filmregisseur Andrei Tarkowski.

 

Später nannte sich diese Formation auch Tarkovsky Quartet und spielte mit "Tarkovsky Quartet" (ECM, 2011) und "Nuit Blanche" (ECM, 2017) weitere Aufnahmen ein. "Un jour si blanc" (ECM, 2010) war danach für das selbe Label eine Soloaufnahme gewesen.

 

Mit François Méchali (b) und Francois Laizeau (dm) entstand die CD "Musica Callada" (Zig Zag Teritories, 2010), basierend auf Musik des spanischen Komponisten Federico Mompou. Zusammen mit Maria Pia De Vito (vcl), Anja Lechner (cello) und Michele Rabbia (perc, elect) entstand "Il Pergolese" (ECM, 2013).

 

Nur im Duo mit Lechner spielte Couturier "Moderator Cantabile" (ECM, 2014) und "Lontano" (ECM, 2020) ein. Der Grossteil der ersten dieser beiden Aufnahmen bestand aus Werken der Komponisten Georges Ivanovitch Gurdjieff, Frederic Mompou und Komitas.                                      04/26

 

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